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Ratgeber für Entdecker

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20. März 2019


Entdecker-Mama: Hey, kleiner Entdecker - was liest Du denn da eigentlich?
Kleiner Entdecker: Das "Handbuch Fernweh"!
Entdecker-Mama: Ratgeber zum Schüleraustausch?!? Hey, du bist gerade mal zehn Jahre alt!!!
Kleiner Entdecker: Lass mich doch! Du sagst selbst immer, dass ich offen und neugierig auf die Welt zugehen soll! Informieren kann ja nicht schaden.

*blättert raschelnd um*

Werbung und Gewinnspiel

T ja. Wo mein Sohn Recht hat, da hat er Recht. Zumal ich ja gerade selbst schmökere in Literatur, die in die Ferne weist: Während er sich mit Schüleraustausch-Programmen auseinander setzt, habe ich das "Handbuch Weltentdecker" vor mir liegen. Hier geht es um Auslandsaufenthalte generell. Von den Angeboten für Schüler über Sprachreisen und Au-Pair bis hin zu "Work & Travel". Ich seufze, während ich mich durch den Ratgeber lese - und lasse mich ausnahmsweise einmal zu sehr persönlichen Aussagen hinreißen:

Es gibt wenig, das ich bereue im Leben. Aber eines schon: In meiner Vita fehlt ein längerer Auslandsaufenthalt. Am "Wollen" wäre es nicht gescheitert. Ich war immer schon neugierig auf die Welt. Nur: Es gab so viele offene Fragen! Was kostet das? Ist mein Englisch gut genug (als Lateinschülerin wären für mich nur englischsprachige Länder in Frage gekommen)? Bin ich überhaupt der Typ dafür? Und an wen sollte ich mich am besten wenden?

Manch' einer wird jetzt denken: Naja - es gab ja auch vor 30 Jahren schon Leute, die es trotzdem gewagt haben. Das stimmt. Aber es waren tatsächlich viel weniger als heutzutage. In meinem (großen) gymnasialen Jahrgang waren es zwei oder drei. Manchmal verbargen sich verwandtschaftliche Kontakte dahinter. Manche der Wagemutigen hatten ältere Geschwister als Vorbilder, die im Studium auf ein Auslandsprogramm gestoßen waren und es vorgemacht hatten. Und wieder andere hatten einfach zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort den richtigen Ansprechpartner gefunden, der ihnen den Floh ins Ohr gesetzt hatte - und wusste, wie es ging.

Ich hatte das nicht. Ich blieb schüchtern zu Hause hocken.
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„Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie dir an." Kurt Tucholsky

 

Mein Kind reißt mich aus meinen Gedanken:

Kleiner Entdecker: Mama, die fragen hier, ob ich es schaffe, lange Zeit auf meine Eltern, Freunde und all' die Sachen zu verzichten, die mir sonst noch wichtig sind?
Entdecker-Mama: Das ist eine gute Frage: Was meinst du denn?
Kleiner Entdecker: Hmmmmmmmm.

*guckt skeptisch*

Genau das war auch mein Dilemma.

Großbritannien, USA, Neuseeland: Das klingt erstmal toll! Aber dort ist es ganz anders als im gewohnten Umfeld. Kann und will ich mich dem stellen? Das Problem: Vor 30 Jahren war es gar nicht so einfach, an die passenden Informationen zu kommen.

Heute ist das etwas anders: Es gibt natürlich das Internet. Jede Menge Erlebnis-Berichte. Außerdem einen riesigen Haufen an Infos auf den Seiten der jeweiligen Anbieter!

Mit dem Nachteil: Was es damals an Info-Material zu wenig gab, gibt es heute im Überfluss. Die Vielfalt an Möglichkeiten erscheint grenzenlos. Wie finden junge Menschen, die von Entdeckergeist und Fernweh getrieben sind, das richtige Gastgeberland, das richtige Programm, den richtigen Kooperationspartner?

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"Fernwehinfizierte Schüler sollten sich das Handbuch Fernweh ins Regal stellen – und später in den Koffer legen." (Die Zeit)


Der kleine Entdecker verdreht die Augen und zeigt auf unsere Bücherstapel:

Mama, genau dafür haben wir doch die hier!

Richtig! Unsere beiden Bücher für alle, die es in die Ferne zieht ...

Fangen wir nochmal ganz von vorne an: Das Handbuch Fernweh wie auch das Handbuch Weltentdecker stammen aus dem Unternehmen "weltweiser". Dabei handelt es sich um einen unabhängige Bildungsberatungsdienst und Verlag. Das Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, sachkundig über Auslandsaufenthalte und internationale Bildungsangebote im Ausland zu informieren.

Um für jeden einzelnen Interessenten die individuell besten Programme zu finden, nutzt "weltweiser" verschiedene Plattformen: So hat das Team die beiden Messeformate der "JugendBildungsmesse" und der "Youth Education & Travel Fair" ins Leben gerufen. Auf jährlich über 50 Veranstaltungen in Deutschland und Österreich bringen die Mitarbeiter junge Menschen, die sich für Auslandsaufenthalte interessieren, und Anbieter von Auslandsaufenthalten zusammen. Einmal jährlich organisiert "weltweiser" zudem die Fachtagung Bildung im Ausland.

Und dann gibt es da natürlich noch die beiden Handbücher - echte Klassiker für Fernweh-Kandidaten!

Das zeigt allein schon eine Zahl: Das Handbuch Fernweh ist inzwischen in 18. Auflage auf dem Markt. Autor Thomas Terbeck hat hier wahre Fleißarbeit geleistet und alle Erfahrungen, die er als Austauschschüler, Backpacker, Sprachenschüler, Praktikant und Erasmus-Student gemacht hat, sorgfältig aufbereitet.

Für interessierte Schüler besonders wertvoll: Er handelt nicht nur alle Fragen ab, die mich schon vor 30 Jahren bewegt haben, sondern das Buch bietet darüber hinaus jede Menge übersichtliche Preis-Leistungs-Tabellen von High-School-Programmen in über 20 Gastländern. Mehr Info geht eigentlich - wie auch die Fachpresse anerkennt:

 
Süddeutsche Zeitung: "In übersichtlichen Tabellen stellt der Ratgeber das Preis-Leistungs-Verhältnis der Austauschorganisationen und ihre Arbeit dar – von Argentinien bis zu den USA.“
Die Zeit: "Fernwehinfizierte Schüler sollten sich das Handbuch Fernweh ins Regal stellen – und später in den Koffer legen."
 

Wer über den Schüleraustausch hinaus Interesse an weiteren Programmen hat, wird im Handbuch Weltentdecker fündig.

Auch das ist inzwischen bereits in 10. Auflage erschienen.

Neben Thomas Terbeck haben an diesem Ratgeber Annike B. Henrix, Jens Hirschfeld und Susanne Möller-Andres mitgewirkt - alle verfügen über umfangreiche persönlich Erfahrungen mit längerfristigen Auslandsaufenthalten und engagieren sich inzwischen hauptberuflich in der Bildungsarbeit in diesem Sektor.

Was ich angesichts meiner eigenen Vita besonders charmant finde: Hier kommt nicht nur das "junge Gemüse" auf seine Kosten - sondern auch Menschen ab 50 finden passende Angebote. Vielleicht wird das ja doch noch was mit meiner (späten) Auslandskarriere?!?

 

Neben mir wird einer langsam mächtig ungeduldig:

Kleiner Entdecker: Mama, nun schreib' nicht so viel - lass uns jetzt mal diese Fragen hier durchgehen!

*tippt energisch auf die Buchseiten*

Ok - dann mal los!

Schließlich möchte ich nicht, dass der kleine Entdecker in 30 Jahren einen ähnlichen Text schreibt wie ich gerade und darüber nachdenkt, was er verpasst haben könnte. Schließlich haben wir unser Motto nicht umsonst gewählt:

Die Welt ist bunt und spannend, und wir sind voll von kindlicher Entdeckerfreude!

Entdecker-Info

Die beiden Ratgeber "Handbuch Fernweh - Der Ratgeber zum Schüleraustausch" und Handbuch Weltentdecker - Der Ratgeber für Auslandsaufenthalte sind im Verlag weltweiser unter folgenden ISBN-Nummer erschienen: 978-3-935897-37-2 (Weltentdecker) und 978-3-935897-38-9 (Fernweh).

Entdecker-Gewinnspiel

Ihr habt Interesse an einem der Bücher?

Dann schreibt uns doch einfach in die Kommentare, was EUCH persönlich in die Ferne zieht. Und falls ihr in den Lostopf möchtet, natürlich auch, welcher Ratgeber euch mehr interessiert - der für Schüler oder das Handbuch Weltentdecker, das noch darüber hinausgeht.

Jeder Kommentator bekommt ein Los. Kleiner Tipp: Wer sich dafür begeistern kann, den Newsletter der Entdeckerstorys zu abonnieren, erhält ein Extra-Los!

Die Aktion endet am Samstag, 16.3.2019, um 9 Uhr.

Im Anschluss ziehen wir die Gewinner aus den entsprechenden Lostöpfen. Teilnehmen dürfen alle, die im Falle eines Gewinns damit einverstanden sind, uns ihre Adressdaten für die Zusendung der Bücher zukommen zu lassen - über unser Kontaktformular hier oder PN bei Facebook und Instagram.


Mit der Beteiligung an unserem Gewinnspiel erklären sich alle Glücksritter bereit, dass sie mit den Inhalten unserer Datenschutzerklärung einverstanden sind.

Entdecker-Dank

Unser Entdecker-Dank geht an das Unternehmen Weltweiser für die kostenlosen Rezensionsexemplare.
Mehr über den unabhängigen Bildungsberatungsdienst & Verlag unter dem Link zur Homepage.

Entdecker-Tipp

Wer gern noch eine zweite Meinung lesen möchten, findet eine weitere Rezension auf dem sympathischen Blog "The Road Most Traveled".

Entdecker-Glückwünsch

Das Gewinnspiel ist abgeschlossen, und alle Gewinner sind benachrichtigt.

Herzlichen Glückwunsch!

Denen, die diesmal leer ausgegangen sind, wünschen wir beim nächsten Mal mehr Glück!


17. März 2019


22 Comments

  1. Mel von Kind im Gepäck sagt:

    Ja, das fehlt in meiner Vita auch: der Auslandsaufenthalt. Ich war zwar beim Schüleraustausch, aber für einen längeren Aufenthalt hat es nicht gereicht. Irgendwie hat es nie gepasst, da ich zehn Jahre Leistungssportlerin war und nie weg konnte. Später kam dann gleich die Ausbildung und der Beruf. Vielleicht hat mich auch deshalb das Fernweh nach meinem ersten USA-Aufenthalt gepackt. Das war so beeindruckend, dass mein Mann und ich unbedingt die Welt erkunden müssen, kein Wunder, dass wir auch solche Bücher leiben, oder 😉 ?

    • Ines-Bianca sagt:

      Liebe Mel, wie spannend! Dann hast Du aber wahrscheinlich über den Sport schon Auslandserfahrungen gemacht – wenn auch in einem relativ strikten Rahmen? Welche Sportart war es denn? Wie schön, dass Du jetzt mit Deiner Familie nach Herzenslust auf Reisen gehen kannst! Wir sind hier alle noch etwas zu sehr eingespannt, um das Reisen wirklich zum Beruf machen zu können … aber wir verlagern den Fokus ja langsam in diese Richtung … und wer weiß, ob ich nicht auch in zehn oder 20 Jahren als digitale Rentner-Nomadin mit dem Notebook unter irgendeiner Palme hocke! 🙂

  2. Barbara sagt:

    Klasse, dass es da heutzutage Bücher und weitere Informationen gibt. Als ich damals so weit war, daß erste Mal ins Ausland zu gehen, musste ich mich ganz schön durchfragen…

    Ich war übrigens bei allen Schüleraustausch-Programmen dabei, die bei uns angeboten wurden. In der 4. Klasse in Frankreich, ohne ein Wort französisch zu können. Meine Austauschpartnerin sprach nur französisch. Wir lernten damals ja erst ab der 5. Klasse Fremdsprachen…

    Danach durfte ich nach England, Norwegen, USA und nochmal Frankreich (alles in den 1980ern) und im Studium war ich 15 Monate in China. Spätestens da wurde ich erwachsen. 😉

    Das Reisen und Kennenlernen anderer Familien und dort zu wohnen ist eine der wertvollsten Erfahrungen, die man machen kann. Finde ich.

    • Ines-Bianca sagt:

      Liebe Barbara, das klingt einfach wundervoll! Unfassbar, wie vorbehaltlos du an die Weltentdeckerei herangegangen bist. Heutzutage würde man so einen Austausch in der vierten Klasse überhaupt nicht anbieten – für manche Kinder war schon die Klassenfahrt nach Ostwestfalen-Lippe ein Kulturschock … 🙂 In den Osterferien fahre ich mit dem kleinen Entdecker über ein Schülerprogramm nach England – aber das ist ausdrücklich gedacht als Eltern-Kind-Fahrt, weil es ja auch mit dem Englischen in der fünften Klasse im Normalfall noch nicht so flüssig geht …
      Am meisten beneide ich Dich natürlich um China! Obwohl ich nur so kurz dort war, hat das Land mich nachhaltig geflasht – und ich würde unglaublich gern tiefer eintauchen in Natur, Kultur und all‘ die Eigenarten dieses so speziellen Landes!!!

      • Barbara sagt:

        Sorry, ich hatte vom Smartphone aus kommentiert, im obigen Kommentar sind einige Autokorrektur-Fehler drin…

        Ich bin relativ harmlos, eine Freundin von mir war mit 13 allein auf den Galapagos-Inseln! Das hätte ich mich nicht getraut.

        OWL ist natürlich auch speziell, da verstehe ich das mit dem Kulturschock. 😉 Nein, im Ernst, das ist ein super Beispiel dafür, dass innerhalb Deutschlands die Mentalitätsunterschiede auch schon bemerkenswert sind. Ich kenne übrigens viele total sympathische Menschen aus/in OWL!

        Die Schüleraustausche waren nie alleine, sondern mit einer Gruppe. Ich glaube, in den USA waren wir 12, in Frankreich in der 4. Klasse war das ein ganzer Bus, auch mit älteren. Da war man zwar in der Familie allein, aber tagsüber gab’s Programm und man traf die deutschen Austauschschüler, so dass auch die mit Heimweh klar kamen. Fies war natürlich, dass ältere im Bus nach Frankreich davon erzählten, dass dort Schnecken in den Salat geschnitten würden. Am ersten Abend gab’s Salat mit etwas, das ich damals wohl 10jährige nicht kannte – und ich dachte echt, ich esse jetzt klein geschnibbelte Schnecken. 🙂

        China war 1990/91 ganz anders als heute, das kann man nicht vergleichen. Aber das war das beste Beispiel dafür, dass man Sprachen am besten im Land lernt. Ich konnte als ich hin fuhr, zwar Mao-Bücher lesen, aber hatte echt ein Problem, mir am Bahnhof ein Bahnticket zu kaufen! Damals sprach natürlich keiner Englisch. Und heute noch kann ich auf französisch perfekt bis 14 zählen, das habe ich im ersten Schüleraustausch gelernt – alles was später kam, sitzt nicht so tief wie das damals. Eine Eltern-Kind-Fahrt sehe ich da eher kritisch: Als Kind habe ich wenn ich mit meinen Eltern unterwegs war, selbst wenig gesprochen und die einfach machen lassen. Wenn man alleine ist, muss man sprechen, wenn man etwas will. Und die Familien geben sich ja meist Mühe, das ist echt unbezahlbar.

        • CJ sagt:

          Liebe Barbara, jetzt habe ich aber mit großem Spaß mitgelesen!
          Die Geschichte mit den Schnecken kommt mir echt komisch vor! Wir waren ja im letzten Jahr auch in Frankreich. Tatsächlich gab es Schnecken im Restaurant auf der Speisekarte – aber zum Glück nicht in Mamas Salat auf dem Hausboot! 🙂 Ich brauche keine Schnecken … bäh 🙁
          Warum haben die Älteren das denn gemacht? Um euch zu ärgern?
          Auf dem Globus habe ich grad mal geschaut, wo die Galapagos-Inseln liegen – au weia!
          Ich bin ja gerade erst 10 geworden – ganz alleine mag ich doch noch nicht weit weg! Obwohl: Letztes Jahr bin ich eine Woche mit zum Wattforscher-Camp gefahren, obwohl ich nur eines der Kinder kannte. Das war gar nicht so schlimm, da wir ein cooles Programm hatten. Da musste ich aber auch keine Fremdsprache können!
          Die Englandfahrt ist ganz bewusst als Einstieg gedacht. So kann ich schonmal schauen, wie es in einer englischen Familie zugeht, bin aber trotzdem nicht ganz auf mich allein gestellt. Außerdem ist es schön, dass wir Zeit miteinander verbringen können. Im Alltag mit Schule und Arbeit ist es oft so hektisch. Du brauchst dir keine Sorgen machen: Mama wird mir garantiert nicht alles abnehmen, die treibt mich immer ganz schön an und fragt wahrscheinlich im Bus noch Vokabeln ab! 😉 Ich berichte Dir dann nachher, wie es war!
          Keine Angst: Ich bin voll auf Entdecker-Kurs, dieses Jahr werde ich noch ganz viel frei rubbeln auf meiner Weltkarte! 🙂
          Liebe Grüße und hab‘ einen tollen Sonntag!
          CJ

          • Barbara sagt:

            Hallo CJ,
            Du bist erst 10?! Du klingst schon sehr erwachsen für Dein Alter – und Du machst es genau richtig! 🙂
            Das Wattforscher-Camp klingt ja spitze!
            Das mit den Schnecken haben sie nur gesagt, um uns Kleine zu ärgern. In Frankreich isst man schon Schnecken, aber nicht roh in den Salat geschnibbelt. Richtig zubereitet mit Knoblauchbutter und im Backofen überbacken sind die total lecker!
            Sprachen lernst Du in Deinem Alter übrigens viel leichter als unsereins, das wird Dir quasi zufliegen und Du hast jetzt auch noch die Chance, Sprachen fast akzentfrei zu lernen. Das geht später gar nicht mehr. Viel Spaß beim weiteren Entdecken und schönen Rest-Sonntag!
            Liebe Grüße
            Barbara

          • CJ sagt:

            Liebe Barbara,
            ich muss zugeben, dass Mama mich die Texte noch nicht ganz allein schreiben lässt. Beziehungsweise darf ich schon schreiben (wir haben sogar einen Zehn-Finger-Kinder-Tipp-Kursus an der VHS gemacht!). Aber anschließend sitzt sie seufzend davor und schüttelt den Kopf und sagt: Komm‘ mal her, Sohnemann, das geht noch ein bisschen eleganter. Oder spannender. Oder länger. 😉 Irgendwas ist eigentlich immer … 🙂 Aber am Ende hat sie meistens Recht, und die Texte sind dann wirklich besser. So habe ich schon ziemlich viel gelernt
            Vor den Schnecken grusel ich mich immer noch. Aber auch vor Broccoli oder Spinat … 🙂 Ihr Erwachsenen esst komische Sachen!
            Und Sprachen möchte ich supergern lernen. Am besten ganz viele! Aber das Vokabellernen macht echt keinen Spaß … 🙁
            Hab‘ eine schöne Woche!
            CJ

  3. Silke Kords sagt:

    Hallo Ines!

    Wir kennen uns ja nun bereits ein halbes Leben, und das was du schreibst, lässt mich zurückblicken.
    Ich hatte tatsächlich das Glück, über meinen Großvater 6 Wochen nach Canada zu können und dort an einem Austausch teilzunehmen.
    Frag nicht, ich war 17 und hatte GAR keine Lust. Aber mein Vater wusste, was er wollte: Englisch sollten wir bitteschön mindestens fließend können, und am Liebsten noch eine zweite lebende! Sprache flüssig dazu.

    Allerdings kam das dann erst im Studium, wo es leichter schien, über die Universität ins Ausland zu kommen.

    Heute scheinen Auslandsaufenthalte während der Schulzeit oder kurz danach Standard zu sein. Aber auch ich wüsste nicht, wo ich anfangen sollten, wollte ich für meine Kinder das Passende finden. Man möchte ja auch Vertrauen haben können, wenn man sein Liebstes in ein anderes Land schickt und dann nicht weiß wohin!

    Deshalb werde ich sehr gerne auf deine empfohlenen Ratgeber zurückkommen – vielleicht auch schon jetzt mal rein schmökern, auch wenn mein Sohnemann noch etwas weg davon ist. Aber schaden kann es nicht.

    Danke für deinen inspirierenden und informativen Artikel!

    Shille

    • Ines-Bianca sagt:

      Liebe Shille,
      dankeschön für Deinen inspirierenden Kommentar! Dein Vater hat weise entschieden! Ich erinnere mich an meine ersten Pressereisen: Die Schulzeit war 20 Jahre vorbei, und Englisch-Leistungskurs hin oder her – ich hatte Mühe, mich über „Touri-Sprech“ hinaus mit den Menschen vor Ort zu verständigen. Ich musste meinen Sprachschatz erst mühsam wieder aufbauen über die Jahre hinweg. So etwas ist in der heutigen Welt kaum noch denkbar, erst recht nicht für unsere Kinder, die sich darin erst noch etablieren und ihren Weg gehen müssen! Deshalb setze ich auch alles daran, dass der kleine Entdecker diese Erfahrung frühzeitig macht, über Grenzen hinauszuschauen. Ob das klappt? Ich bin gespannt, auch, wohin unsere eigenen Wege uns noch führen … 🙂 Ich sehe uns schon „Senioren-Housesitting“ anbieten, während unsere Kids nebenan die Highschool unsicher machen! 🙂
      Ines-Bianca

  4. Jenny sagt:

    Oha, das ist ja mal ein verlockendes Buch… Wir sind ja schon ziemlich fest entschlossen, unseren Kids demnächst mal eine andere Schulwelt zu zeigen – nämlich die in Neuseeland 😉 Nur finden wir ja selbst Neuseeland so toll, dass wir da natürlich mitkommen werden. Kommen wir trotzdem in den Lostopf? 😉

    LG
    Jenny

    • CJ sagt:

      Liebe Jenny, das ist total spannend! Für so ein tolles Projekt würde ich sogar mein eigenes Exemplar zur Verfügung stellen – ich hab‘ ja noch ein paar Jahre, und bis dahin gibt es bestimmt schon wieder drei neue Auflagen … 🙂 Wie lange wollt ihr denn nach Neuseeland?!? Ich will mit!!! 🙂
      LG
      CJ

  5. Marina sagt:

    Liebes Entdeckerstory-Team,

    jetzt bin ich leider zu spät für das tolle Gewinnspiel, hätte gerne mein Glück für meine Bekannte und ihre Tochter versucht.

    Ich selber war früher als AuPair in Amerika unterwegs und weiss wie toll und wichtig so eine Reise und Erfahrung für die heutige Jugend ist.

    LG und vielleicht bin ich beim nächsten Mal schneller😊
    Marina

    • Ines-Bianca sagt:

      Liebe Marina!
      Vielen Dank für Deinen Kommentar. Deine Erfahrung passt genau ins Bild! Diejenigen, die sich getraut haben, nehmen so viel mit davon! Ich bin total gespannt, in welche Richtung sich unser kleiner Entdecker entwickelt!
      (Und beim nächsten Mal sag‘ ich Dir direkt Bescheid! :-))
      Komm‘ gut in die Woche!
      Ines-Bianca

  6. Anne sagt:

    Liebe Ines-Bianca,

    vor ca 20 Jahren stand ich auch kurz vor dem Highschool Jahr in den USA. Aber ich habe dann doch einen Rückzieher gemacht. So ein Handbuch hätte mich in meiner Entscheidung vielleicht umgestimmt und mehr Selbstvertrauen gegeben.
    LG
    Anne

    • Ines-Bianca sagt:

      Liebe Anne, mir ging das genau so! Da war so viel Ungewisses/Unbekanntes … Wenn ich solche Angebote gehabt hätte – die Handbücher, die Ansprechpartner, die Jugendbildungsmessen -, dann wären da sicherlich viele Schwellen abgebaut worden! Deshalb haben wir für dieses Projekt gern Werbung gemacht! Ganz liebe Grüße zurück! Ines-Bianca

  7. Sanne sagt:

    Mich hat mein erster Schüleraustausch nach Frankreich mit dem Reisefieber infiziert. Damals war ich 13 Jahre alt und ich kann einen Auslandsaufenthalt für Kids und Teens nur empfehlen.
    Viele liebe Grüße von Sanne

    • Ines-Bianca sagt:

      Liebe Sanne,
      ich bin auch der festen Überzeugung: Solche Auslandserfahrungen prägen fürs Leben! Ich hoffe, dass ich den kleinen Entdecker dafür begeistern kann! In den Urlaub fährt er natürlich supergern mit – aber ich meine auch die längeren Aufenthalte, bei denen man später so viel mitnimmt! Schauen wir mal: Noch ist er ja jung. Ich mach‘ ihm einfach weiter Appetit! :-))) Ganz liebe Grüße! Ines-Bianca

  8. Ines sagt:

    Hallo ihr lieben Entdecker!
    Also wie süß ist denn bitte „Lass mich doch! Du sagst selbst immer, dass ich offen und neugierig auf die Welt zugehen soll!“ und das was so süß klingt, ist etwas, dass viele Erwachsene noch nicht verstanden haben… dieses Statement sollten ich ganz viele, GANZ GROSS aufschreiben!!
    Das Buch ist sicher auch toll!
    Freue mich auf weitere Entdeckerstories <3
    Liebe Grüße
    Ines

    • CJ sagt:

      Liebe Ines,
      dankeschön! Ich mag das sehr an meinen Eltern, dass sie mir so viel zeigen von der Welt und mir das Gefühl geben, dass ich alles ausprobieren darf! Ob ich mich nachher wirklich traue, mehrere Monate oder noch länger von zu Hause wegzugehen, weiß ich ja noch gar nicht. Aber wenn, dann schreibe ich natrlich ganz viele Entdeckerstorys drüber! 🙂 Liebe Grüße von CJ

  9. Lena sagt:

    Mir ist damals bei den ersten Plänen fürs Au-Pair-Jahr der Mann fürs Leben dazwischen gekommen. 15 Jahre später sind wir einfach als Familie ein knappes Jahr durch die Welt gereist. 😉 Für meine Jungs wäre das auf jeden Fall ein Thema. Das Handbuch für Weltentdecker könnten wir zur Vorbereitung gut gebrauchen!

    • Ines-Bianca sagt:

      Liebe Lena,

      ja, genau so ging es mir auch!
      Immer, wenn es gerade akut wurde, kam etwas dazwischen, zuletzt ein Jobangebot direkt nach dem Studium. Deshalb bin ich jetzt auf ewig zu Kurztrips verdammt … 🙂 Andererseits: Wenn es wirklich der größte Lebenstraum wäre, dann würde man ja versuchen, alles doch irgendwie unter einen Hut zu bekommen? Ich habe das Projekt Auslandsleben inzwischen einfach ein wenig nach hinten verschoben, warum denn nicht, wenn das Kind aus dem Haus ist? Unsere Verlosung ist leider abgeschlossen, die Bücher sind auf dem Weg … 🙁 Aber ich stelle gern den Kontakt zum Verlag her, das war eine supernette Zusammenarbeit!
      Ganz liebe Grüße!
      Ines-Bianca

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