parallax background

Römermuseum Haltern: Die Spuren der 19. Legion

Das Betonbauwerk macht die Stelle, wo aus einem Fluss zwei werden, gut kenntlich. Der Fachbegriff: Bifurkation.
Bifurkation Melle: Hier werden aus einem Fluss zwei
1. April 2020

Warum gibt es in Haltern ein Römermuseum?
Weil hier einst Römer lebten!

Um 5 v.Chr. rückten - genau am Standort des heutigen Römermuseums Haltern - 10.000 Legionäre an. Ihre Mission: das wilde Germanien erobern, das sich auf der rechten Seite des Rheins noch reichlich widerspenstig zeigte. Nach einem ersten provisorischen Zeltlager errichteten die Legionäre in Rekordzeit ein stattliches Castrum, ein Militärlager, mit Schutzgräben und Palisaden. Gerade einmal sechs Monate brauchten die in der Baukunst perfekt geschulten Römer für das Lager, das auf einer Fläche von 29 Fußballfeldern 5000 Legionären Platz bot. Stolz bezog die 19. Legion des Imperium Romanum ihren neuen Stützpunkt und verewigte sich mit einem Bleibarren, der uns heute wichtige Hinweise auf die einstigen Bewohne gibt.

Eine Kooperation mit

Der Besuch des Römermuseums Haltern beruht auf einer Kooperation mit Münsterland e.V.
 

Zu diesem Zeitpunkt hätten die Männer nie gedacht, dass sie nur wenige Jahre später bei der Varusschlacht im Teutoburger Wald gemeinsam mit der 17. und 18. Legion die größte Niederlage des Römischen Reiches erleben würden. Kaum gebaut, war ihr Lager schon dem Untergang geweiht. Doch anhand der spannenden Funde erhalten wir heute ein recht genaues Bild davon, wie das Soldatenleben in der Provinz damals war.

 
Eine Spurensuche, die schon mehr als 100 Jahre andauert und noch lange nicht beendet ist. Als Carolus reise ich im Römermuseum Haltern in der Zeit einfach mal 2000 Jahre mit Euch zurück.
 

„Uff!“, entfährt es mir, als ich das Kettenhemd im Römermuseum Haltern hochheben möchte. Das ist echt schwer! „Ja!“, stimmt mir Sabine Holländer, Historikerin und Museumspädagogin, fröhlich zu, „das wiegt mal eben zehn Kilo“. Ich überschlage im Kopf: Frau Holländer hat uns nämlich schon einen Schild (9 Kilogramm), einen Helm (1,8 Kilogramm), einen Wurfspeer (1-3 Kilogramm), ein Schwert (1,5 Kilogramm) und diverse andere Gegenstände präsentiert. Je nachdem, wie viel persönlichen Krimskrams so ein Legionär noch neben den Pflichtgegenständen dabei hatte, schleppte er auf dem Marsch locker 30 Kilogramm mit sich herum.

Und das 1500 Kilometer weit, denn die Landkarte zeigt mir, dass Rom ungefähr so weit entfernt liegt. Warum haben sich die Römer das eigentlich angetan? Was wollten die hier im regnerischen ungemütlichen Norden fernab von Thermen und römischen Vergnügungen?

Ich hoffe, Ihr wisst alle, dass es DER Schild heißt? – DAS Schild ist das Ding mit den Infos!
 

Das Römermuseum Haltern gibt Aufschluss, was die Invasoren aus dem Süden hier wollten

„Wir befinden uns in der Zeit des Kaisers Augustus“, erklärt uns Holländer. „Zu diesem Zeitpunkt gehört den Römern bereits ein riesiges Reich von Spanien bis Syrien und Nordafrika bis Gallien. Aber die Römer wollen immer noch mehr – und ein großes Gebiet fehlt Augustus noch. Welches?“

Ich tippe erst auf Großbritannien, aber die Expertin schüttelt den Kopf und zeigt auf die Karte. Ah! Da beim Rhein verläuft die Grenze. Links gibt es schon allerlei römische Kultur, hier haben die machtbesessenen Herrscher aus dem Süden bereits ihre Provinz gesichert. Aber rechts vom Fluss – oje. Da leben die wilden Germanen im undurchdringlichen Wald in ihren armseligen Hütten und möchten nichts wissen von römischer Zivilisation. Sie sind zufrieden mit ihren Fellen, ihrem Met und ihrem rauchenden Herdfeuer und legen keinen Wert auf gepflasterte Straßen und Mehrfamilienhäuser. Denn Provinz zu sein, das heißt auch immer, fremde Herren zu akzeptieren.

Und das finden stolze Germanen doof.
 
 
Widerstand? Ein Fremdwort für die erfolgsverwöhnten Römer.

In der neuen Provinz Germanien winkten wertvolle Rohstoffe, die die Kassen füllen und dem Kaiser Ruhm einbringen. Also hin dort und den Germanen zeigen, wo der Hammer hängt! Augustus schickt für den Anfang 10.000 Mann – das entspricht zwei Legionen – Richtung Lippe. Mit dem schweren Gepäck, das wir im Römermuseum Haltern gerade in Augenschein nehmen.

 

Was braucht man für ein anständiges Römerlager? Erstmal den passenden Standort. Ein Fluss ist immer gut, denn der dient als Transportweg und macht den Feinden den Angriff schwer. Man sieht sie ja schon von weitem, wenn sie am anderen Ufer etwas aushecken. Ein Hang hilft dabei auch. Und wenn dann noch Eichenwälder drumrum sind, die man abholzen kann, um das Lager zu befestigen, ist der perfekte Ort gefunden.

Das alles bot Haltern vor 2000 Jahren – und so entstand am Ufer der Lippe schnell eine erste Zeltstadt. Selbstverständlich erst, nachdem auch der Priester die Location für gut befunden hatte.


Unterkunft aus Ziegenleder

Sabine Holländer zeigt uns die Zelte aus Ziegenleder. Was?!? Pro Zelt brauchen die Römer das Leder von 70 Ziegen?!? So groß ist das doch gar nicht. Hm. Acht Mann sollen da reinpassen? Und auf dem blanken Boden schlafen? Nicht wirklich komfortabel. Und wenn ich mir den Regen anschaue, der da gerade vor dem Fenster runterpladdert, frage ich mich auch ernsthaft, wie lange diese groben Nähte das Wasser wohl aufhalten.

Ich habe also vollstes Verständnis dafür, dass die Römer so schnell wie möglich anfingen, ein zweites Lager mit richtigen Unterkünften aus Holz zu bauen.

 

Wie das schon nach sechs Monaten ungefähr aussah – das erfahren wir auf dem Außengelände des Römermuseum Haltern:

Dort hat das LWL-Team nämlich einen Teil des Westtores rekonstruiert. 156 Meter Befestigungsanlage bestaunen wir, zum Teil acht Meter hoch. Die Wände sind mit Erde aufgefüllt, das ist ein wichtiger Brandschutz und verleiht dem Trumm Stabilität. Davor haben wir zwei Spitzgräben, gefüllt mit Krähenfüßen, die sich im Angriffsfall tückisch in Germanenlatschen haken, und dahinter einen Wall mit Palisade.

Das Eingangstor ist die einzige Schwachstelle, da hier die Gräben unterbrochen sind. Doch auch dafür hatten die findigen Römer eine Lösung: Sie versetzten es zurück und schufen so eine Art „Zwinger“. Der Germane, der es bis hierhin schaffte, wurde gleich von drei Seiten aus von den über ihm thronenden Römern abgewehrt.

 
Die Kunst der römischen Ingenieure

Hier draußen sind wir mit Archäologin und Museumspädagogin Julia Großekathöfer unterwegs. Sie geht davon aus, dass es anfangs wenig oder gar keine Angriffe auf dieses Lager gab: „Wenn ich ein Germane wäre, und innerhalb von sechs Monaten hätte ich so etwas vor der Nase – dann wäre ich erschüttert und hätte mich garantiert nicht getraut, darauf loszustürmen!“

Das sehen wir ähnlich: Bis zu acht Meter hoch ist die Konstruktion. Die überragende Baukunst der Römer lässt uns noch heute staunen. Sie arbeiten mit geschmiedeten Nägeln, mit viereckigen Holzzapfen in runden Löchern, die sich wie Schrauben festziehen, mit Ankerbalken, die die Spannung von den oberen Etagen ableiten. Und alles, was die Römer tun, ist eine echte Materialschlacht: Allein für die Umrandung des Lagers fällten sie 12.500 Eichen.

Essig "to go" und Körperhygiene

Nachdem wir uns mit den grundlegenden Fakten vertraut gemacht haben, starten wir mit den Überraschungsführungen. Im Inneren des Museums lautet das Thema „wasserdicht“. Wir erfahren zum Beispiel, dass Amphoren für die Römer Einweg-Gefäße waren. Denn kein Mensch wollte ein Tongefäß, in dem aus Spanien wochenlang vergorene Fischsauce – das so genannte „Garum“, unser heutiges Maggi – herangekarrt worden war, anschließend für Wein weiterverwenden. Also landeten die Amphoren, die uns heute so entzücken, auf der Müllkippe – in Scherben geschlagen.

Dafür gab es aber „Essig to go“: In einem Holzfässchen nahmen die Römer das typische Essig-Wasser- oder Wasser-Wein-Gemisch mit auf Streife in den Germanenwald. Ich finde, dass das ganz schön groß aussieht und bestimmt nicht leicht ist? „Vielleicht hat das ja auch ein Maultier getragen“, räumt Holländer ein. Schade, dass ich nicht einfach mal in der Zeit zurückreisen und nachschauen kann, wie das genau war mit all' diesen Gegenständen ...

Noch ein Beispiel zum Stichwort „wasserdicht“ gefällig?

Wer bei der anstrengenden Legionärsarbeit ins Schwitzen kam, beschmierte sich anschließend mit Olivenöl und schabte sich den Schmodder mit dem Strigilis von der Haut. Wenn die römischen Legionäre Glück hatten, gab es an ihrem Standort eine Therme. Auch die römischen Bäder waren natürlich genial konstruiert. Es gab sogar Fußbodenheizung! Und weil die so heiß wurde, dass es unter der Fußsohle brannte, trugen die Römer Flipflops aus Holz ...

Hygiene à la Rom.


 

Antiker Spaß

Zum Abschluss machen wir noch einen Abstecher in die Welt der römischen Freizeitbeschäftigung.

„Weichliche“ Sportarten wie Weitsprung oder Speerwurf waren den Griechen vorbehalten. Die Römer standen auf Wagenrennen, Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen. Da wir gerade keine Quadrigen, Dreizacke und Löwen zur Verfügung haben, probieren wir lieber die Kinderspiele aus: Wo wir heute mit Murmeln kullern, holten die Kinder damals Nüsse aus der Küche und warfen sie zielsicher in Gefäße oder auf ein Punktebrett. Wenn sie erwachsen wurden, waren sie „den Nüssen entwachsen“.

Abschied vom Römermuseum Haltern

Für uns gilt das nicht – wir haben riesigen Spaß an der Sache, egal ob Kind oder Erwachsener. Die Punkte notieren wir auf der typisch römischen Wachstafel, und jeder gekonnte Wurf erntet Jubel. Sabine Holländer und Julia Großekathöfer haben große Mühe, uns aus dem pädagogischen Gemeinschaftsraum herauszubekommen, aber schließlich treibt uns der Hunger.

Zum Glück wartet auf uns ein Restaurant, und wir müssen es nicht halten wie einst die römischen Legionäre. Die hatten nämlich pro Zeltgemeinschaft eine Handmühle im Gepäck und mussten abends erst noch ein unfreiwilliges Mucki-Training absolvieren, damit sie ihren gewohnten „Puls“, einen Getreideeintopf, auf den Tisch bekamen.

 
Ich denke, jetzt ist es höchste Zeit, von Carolus wieder zum Entdecker Carl zu werden! Bis zum nächsten Mal im Römermuseum Haltern!
 

Ein Tag im Römermuseum Haltern

Pin It!

Entdecker-Dank

*Werbung
Unser Entdecker-Dank geht an Münsterland e.V., den Verein zur Förderung des Münsterlandes, der diese Entdecker-Story im Rahmen seiner Kampagne Dein MünsterLand Moment ermöglicht hat.
Die Kampagne versammelt auf ihrer Homepage Urlaubsideen für das Münsterland. Die Palette reicht von entspannend über schmackhaft bis hin zu lehrreich und soll einfach Lust auf eine gute Zeit im Münsterland machen.
Neben Münsterland e.V. sind auch Münster Marketing und die Initiative Starke Innenstadt Münster an dem Projekt beteiligt.
Unsere Meinung bleibt von der Kooperation selbstverständlich unbeeinflusst.

Entdecker-Info

Jetzt auch Lust auf die ollen Römer bekommen?

Dann haben wir zwei Vorschläge: Entweder warm lesen in unserer Entdeckerstory „Tarragona und die Römer: Ave Claudius!“ Oder direkt ab ins Römermuseum Haltern!


Einfach den Glühbirnen-Links folgen.


CJ
CJ

20 Comments

  1. Pamela de Beus sagt:

    Zum richtigen Zeitpunkt die richtige Idee: Genau zur Ferienzeit die perfekte Inspiration! Werden gleich unsere Ferienpläne anpassen und in Haltern vorbei kommen!

    • CJ sagt:

      Danke! Ein Besuch dort lohnt sich immer – und ich komme supergern noch einmal mit! Allerdings ist der Kreis Recklinghausen gerade Risikogebiet geworden. 🙁 Also vorher gut informieren, was erlaubt ist und ob’s bei der Rückkehr Probleme geben kann …
      LG!
      CJ

  2. Ina sagt:

    Oh wie schön, das klingt toll! Wir sind nächste Woche auch eingeladen das Münsterland zu entdecken und freuen uns schon! Zeit für dieses sehr spannende Museum wird wohl nicht bleiben, aber wenn uns das Münsterland gefällt kommen wir bestimmt mal wieder! Und dann steht auch das Museum auf der Liste. Danke für den Beitrag.

    LG von da wo in Deutschland die Sonne zuerst auf geht
    Ina

    • CJ sagt:

      Liebe Ina,
      das ist ein guter Plan: Für das Museum braucht man schon ein bisschen Zeit, es wäre einfach zu schade, da nur durchzugaloppieren! 🙂
      Aber das Münsterland wird euch ganz sicher gefallen! Wo geht es denn genau hin für euch?
      Und jetzt muss ich mir erstmal Gedanken über den Spruch mit der Sonne machen. Als wir in Namibia war, sind wir zweimal am Wendekreis des Steinbocks vorbeigefahren. Da haben wir uns dann mal ein bisschen schlau gemacht über die den Lauf der Sonne. Aber auf Deutschland übertragen? Das müsste ja irgendwo ziemlich im Süden plus Osten sein? So Richtung Passau?
      Liebe Grüße!
      Carl

      • Ina sagt:

        Für uns geht es nach Münster, die Stadt, den Zoo, in einen Wildpark, in einem Freizeitpark und in eine Burg. Der Sonnenaufgang hat nichts mit Süden zu tun, sondern mit dem Osten, aber du hast mich an eine Blogidee erinnert, muss ich mal schreiben, also stay tuned ;-).

        LG Ina

        • CJ sagt:

          Liebe Ina,
          das klingt nach einem tollen Programm. Ich hoffe, es ist Burg Vischering oder Burg Hülshoff? Beide toll! Und wenn der Blogpost online ist, dann sag doch bitte Bescheid! 🙂
          Carl

  3. Elke Hieronymi sagt:

    So ein toller und anschaulicher Bericht! Wir werden das Römermuseum auf jeden Fall auch einmal besuchen!

    • CJ sagt:

      Gern mit uns zusammen! Aber ich hoffe, dass wir es auch bald schaffen mit der Römer-Führung bei Euch in Köln! Und dann arbeiten wir uns über Xanten nach Haltern durch … 🙂
      Liebe Grüße!
      CJ

  4. Leo Geiger sagt:

    Liebes Entdeckerteam,
    eigentlich bin ich kein Fan von Museen, aber so bildlich und unterhaltsam, wie ihr das schildert, das macht Lust auf einen Besuch im Museum im allgemeinen – und mal sehen ob wir es schaffen, das Römermuseum in Haltern zu besichtigen. Danke für eure großartigen Stories, bitte weiter so. Vor allem in der Coronakriese ist ein virtuelles Miterleben ein super Event und schafft die nötige Abwechslung.
    Liebe Grüße
    Leo Geiger

    • CJ sagt:

      Lieber Herr Geiger,
      vielen Dank für das tolle Kompliment!
      Der Trick bei Museen ist: immer eine Führung buchen! Ohne Führung liegt da nur eine Tonscherbe – aber mit Führung eröffnet sich einem plötzlich ein Fenster in die Vergangenheit. Da erfährt man was über Wegwerf-Amphoren und ausgeklügelte Handelswege und interessante Essgewohnheiten, und plötzlich ist das Museum spannend!
      Ganze viele Grüße!
      Carl

  5. Wow, das hört sich super interessant an.
    Ich liebe es, wenn Geschichte so anschaulich vermittelt wird. Das macht dann richtig Spaß.

    Wir haben uns ja dieses Jahr den Archäologischen Park Xanten angesehen. Da ist auch sehr anschaulich das römische Lager nachgebaut. Leider war das Museum im Frühjahr Corona-bedingt noch geschlossen.

    Die Formation „Schildkröte“ kannte ich nur aus Asterix-Heften. Ich wusste bisher nicht, dass es die wirklich so gab…

    Liebe Grüße Gina

    • CJ sagt:

      Liebe Gina,
      oh – Xanten! Da wären wir in diesem Frühjahr mit der Schule hingefahren. Aber wie Du schon sagst: Wegen Corona ist alles ausgefallen. Haltern war aber eine tolle Alternative! Doch, die Schildkröte war eine ganz bewährte Formation. Das war ja genau das Problem in der Varusschlacht: Auf dem freien Feld mit ihrer perfekten Kriegstaktik waren die Römer nahezu unbesiegbar … aber auf dem Marsch im Schlamm mit dem ganzen Gepäck aus dem Hinterhalt – da hatten sie keine Chance.
      Wenn Du mal Gelegenheit hast, schau‘ gern vorbei in Haltern!
      LG!
      CJ

  6. Miriam sagt:

    Das klingt nach einem spannenden Museum. Haltern kannte ich bisher nicht als Reiseziel – aber bei solchen Funfacts wie einer aufgebauten Stadt so groß wie 29 Fußballfelder in sechs Monaten musste ich doch schmunzeln – vor allem, wenn man an so manch anderes Großprojekt denkt…

    • CJ sagt:

      Liebe Miriam,
      die Römer hatten aber auch noch nicht mit Umweltschützern, Gewerkschaften, die auf geregelte Arbeitszeiten achten, und TÜV-Prüfsiegeln zu kämpfen. 🙂 Die mussten nur möglichst zackig den Willen des Imperators umsetzen, und wenn das nicht gelang, waren die Folgen wesentlich übler als heute. 😉
      Viele Grüße!
      CJ

  7. Liebe Entdeckerteam,
    da soll noch einer behaupten Geschichte wäre trocken! Der Artikel ist super informativ und auch noch so aufbereitet, wie man sich früher den Geschichtsunterricht gewünscht hätte. Ist schon Wahnsinn, was die vor 2000 Jahren alles gebacken bekommen haben.
    Liebe Grüße

    Alex

    • CJ sagt:

      Liebe Alexandra,
      wir waren auch baff – vom Wissen, aber auch wie unfassbar effizient die römischen Legionäre waren. Manchmal tut es mir fast ein bisschen leid, dass sie an den Germanen gescheitert sind. Sonst hätten wir jetzt vielleicht auch Reste von einer alten römischen Landvilla mit Fußbodenheizung auf unserem Grundstück … 😉
      LG!
      Carl

      • Nadine sagt:

        Der Text ist sehr lebhaft geschrieben und macht definitiv Lust auf mehr. Alleine wegen der Badeente würde ich dorthin 😂. Ich habe die tatsächlich mal gesammelt.

        • CJ sagt:

          Liebe Nadine,
          dankeschön! Wir haben auch viel Arbeit reingesteckt! 🙂 Quietschenden sammeln ist lustig – und dann alle auf einmal in die Badewanne! 🙂
          Liebe Grüße!
          Carl

  8. Silke Kords sagt:

    Was für ein unfassbar umfangreicher Bericht zu einem vielseitigen Museum, das Lust auf einen ausführlichen Besuch macht!
    Wären wir nicht nur so weit weg!
    Aber bei nächster Gelegenheit packe ich unsere Kids ein und wir wandeln auf deinen Pfaden, Carl.
    Danke für die vielen Infos und auch die tollen Bilder und Filme, so ein Museum muss ich in München noch suchen!
    Shille

    • CJ sagt:

      Liebe Silke,
      das wäre toll, ich komme gern nochmal mit und zeige euch alles!
      Es ist toll, dass man so viel selbst ausprobieren kann.
      Und ich bin ein totaler Fan der experimentellen Archäologie – am liebsten hätte ich den Wall selbst wieder mit aufgebaut.
      Das ist schon ein Wahnsinn, wenn man davor steht!
      Liebe Grüße nach München!
      CJ

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.