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Für die einen Geister – für die anderen Schallwellen

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"Goooooooooooooong!", macht der Gong.

Der Ton ist tief, und man spürt ihn im ganzen Körper. Wenn man die Hände vor den Gong hält, fühlt es sich an wie sachte Berührungen. Als ob man von kleinen Geisterfingerchen gekitzelt würde! Unser Museums-Guide Sascha nickt: Genau DAS dachten nämlich früher auch die Menschen in Asien. Deswegen gibt es dort in den meisten Tempeln einen großen Gong: um Kontakt zu der Welt der Geister aufzunehmen.

Gong-Geister? Daran mögen moderne Menschen nicht mehr so recht glauben. Denn die Naturwissenschaftler haben längst herausgefunden, was da eigentlich passiert, wenn der Gong "Gong!" macht: Es sind Schallwellen, die an der Hand kitzeln. Das muss ich gleich einmal selbst ausprobieren: Noch während ich aushole, sehe ich, wie Mama sich die Ohren zuhält. Das nützt ihr aber nix - denn spüren kann sie den Ton ja trotzdem.

Die Physik lügt eben nicht!
 

Schon einmal etwas von einer Chladnischen Klangfigur gehört? Mit Geigenbogen und Quarzsand lassen sich hier Sandbilder zaubern!

Hier ist eine gute Koordination zwischen den beiden Händen gefragt: Vorsichtig muss die Holzscheibe an den Löchern vorbei bis ganz nach oben bugsiert werden.

 

Kennt ihr eigentlich alle menschlichen Sinne?

Sehen, Tasten, Schmecken, Hören, Riechen - die klassischen fünf Sinne haben noch alle aus unserer Gruppe gewusst. Aber Sascha hatte noch einen sechsten Sinn im Gepäck: "In Deutschland gilt auch der Gleichgewichtssinn als offizieller Sinn", berichtete er. All' diese Sinne durften wir im Anschluss in der Mitmach-Ausstellung ausprobieren. Was es da alles zu erleben gab!!!

Ein Beispiel seht ihr im Video:


Auf der einen Seite der Vogel - auf der anderen der Käfig. Wer kräftig an der Kurbel dreht, kann den Vogel zumindest optisch "einfangen". Warum? Weil sich dann die Bilder auf der Netzhaut überlagern.


 

Duftbäume und Drehscheiben

Lustig war auch der "Geruchsbaum": Wie Äste an einem Baum "wachsen" im Museum Flaschen auf Stäben aus einem Holzstamm. Was ist zu tun? Korken entfernen, schnuppern - und überlegen, welcher "Duft" einem da gerade in die Nase steigt. Wer Glück hat, erwischt Vanille - wer Pech hat, bekommt eine Prise Pfeffer ab. Aber vor krasseren Düften warnen zum Glück Aufdrucke auf den Flaschen, damit man hier etwas vorsichtiger rangeht.

Und dann kann man im "Phänomania" auch noch zum Pirouetten-Profi werden! Auf der Drehscheibe kann man selbst das Tempo bestimmen: Breitet man die Arme mit den Hantelgewichten aus, wird man langsamer. Faltet man sie vor der Brust, saust man im Kreis herum wie ein Eiskunstläufer! Da muss man aufpassen, dass man nicht das Gleichgewicht verliert.

Einen Garten gibt es auch noch. Klar, dass hier weitere Experimente auf euch warten, zum Beispiel ein Barfußpfad oder Klangstäbe. Und wer vom ganzen Experimentieren Hunger bekommen hat, kann sich am Café oder am Grillstand stärken - oder sich einfach ein Picknick veranstalten.

Hab' ich Euch jetzt genug Appetit gemacht? Dann fahrt doch einfach einmal selbst hin!

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Entdecker-Tipp

Wir empfehlen, unbedingt den Förderturm zu besteigen. Nach jeder Führung öffnen die Museums-Guides die Absperrung.


Die Öffnungszeiten sind:
Montag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 10 bis 18 Uhr
 

Entdecker-Info

Natürlich macht so ein Erlebnisnachmittag viel mehr Spaß im großen Kreise. Insgesamt sieben Familien sind mitgekommen ins "Phänomania Erfahrungsfeld" in Essen.
Unser Entdecker-Dank gilt Janina, die die Aktion vorbereitet hat. Einen weiteren Bericht zu dem Ausflug - diesmal aus Erwachsenensicht - und viele, viele Fotos finden alle Physik-Fans, die vielleicht auch einmal über einen Ausflug nach Essen nachdenken, auf ihrem Blog "Jani liebt das Leben":

Entdecker-§§§

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CJ
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