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	<title>Museum Archive - entdeckerstorys.de</title>
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	<description>Geschichten für kleine und große Abenteurer</description>
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	<title>Museum Archive - entdeckerstorys.de</title>
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		<title>Bayreuth zwischen Wilhelmine und Wagner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ines-Bianca]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2022 21:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Places We Love]]></category>
		<category><![CDATA[Stories We Tell]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflugstipp]]></category>
		<category><![CDATA[Burgen und Schlösser]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Museum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich zur Königin von England bestimmt, landete Wilhelmine von Preußen in Bayreuth - und legte hier den Grundstein für die spätere Wagner-Ära. Im Zentrum der Geschichte steht das Markgräfliche Opernhaus, seit 2012 UNESCO-Weltkulturerbe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/bayreuth-zwischen-wilhelmine-und-wagner/">Bayreuth zwischen Wilhelmine und Wagner</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img decoding="async" class="scale-with-grid" src="" alt="" title="" width="" height="" style=""/></div></div>
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<h4>Was bedeuten Wilhelmine und Wagner für Bayreuth?</h4>
<p>Die Markgräfin, die eigentlich als Königin von England angetreten war, und das besessene Genie, das die Oper revolutioniert hat: Es sind diese beiden Persönlichkeiten, die Bayreuth als kulturellen Hotspot mit internationaler Strahlkraft bis heute maßgeblich geprägt haben. Ein Stadtspaziergang bringt uns die beiden Künstlerseelen und ihr Wirken näher.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Bayreuth_Wilhelmine_720.jpg" alt="Markgräfin Wilhelmine verwandelte Bayreuth im 18. Jahrhundert in ein Zentrum für Kunst und Kultur." /><br />center</p>
<p>Markgräfin Wilhelmine verwandelte das zuvor provinzielle Bayreuth im 18. Jahrhundert in ein blühendes Zentrum für Kunst und Kultur.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Bayreuth_Wahnfried1_720.jpg" /><br />center</p>
<p>In der Villa „Haus Wahnfried“ ließ sich Richard Wagner dauerhaft nieder und empfing hier namhafte Gäste. Zum Kriegsende wurde sie fast völlig zerstört.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
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<h4>Markgräfin statt Königin</h4>
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<p>Was muss das für ein Kulturschock für Friederike Sophie Wilhelmine von Preußen gewesen sein, als sie im Januar 1732 ins provinzielle Markgrafentum Bayreuth kam! Eben noch zur Königin von England bestimmt, hatte ihr Vater, der „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. von Preußen, nach jahrelangem entwürdigenden Hin und Her mit dem englischen Hofe die Nase voll.Eine geeignete Alternative musste her! Und die fand er in Friedrich III. von Bayreuth-Brandenburg, denn hier sah er eine gute Gelegenheit, die fränkische Markgrafschaft wieder stärker an Brandenburg zu binden. Im November 1731 fand die Hochzeit auf dem Berliner Schloss statt, danach stand der Umzug an.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Bayreuth_Wegweiser_720.jpg" alt="Bayreuth zwischen Wilhelmine und Wagner:" /><br />Bayreuth zwischen Wilhelmine und Wagner: Hübsch, aber für Wilhelmine, die sich schon als zukünftige Königin von England gesehen hatte, bedeutete Bayreuth erst einmal ein Abstieg.<br />Für Wilhelmine, die sich als zukünftige Königin von England gesehen hatte, bedeutete Bayreuth ein Abstieg.<br />center</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Bayreuth_Neues_Schloss_720.jpg" alt="Bayreuth zwischen Wilhelmine und Wagner: Kurzerhand beschloss Wilhelmine, aus Bayreuth ihr eigenes Reich der Schönen Künste zu machen." /><br />Bayreuth zwischen Wilhelmine und Wagner: Kurzerhand beschloss Wilhelmine, aus Bayreuth ihr eigenes Reich der Schönen Künste zu machen.<br />Kurzerhand beschloss Wilhelmine, aus der Stadt ihr eigenes Reich der Schönen Künste zu machen.<br />center</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Bayreuth_Hofgarten_720.jpg" alt="Bayreuth zwischen Wagner und Wilhelmine: Typisch barock sind die Brunnenanlagen, die Wilhelmine im Hofgarten anlegen ließ." /><br />Bayreuth zwischen Wilhelmine und Wagner: Typisch barock sind die Brunnenanlagen, die Wilhelmine im Hofgarten anlegen ließ.<br />Typisch barock sind die Brunnenanlagen, die Wilhelmine im Hofgarten anlegen ließ.<br />center</p>
<h4>Spinnweben in der Provinz</h4>
<p>Der Ortswechsel an sich kam Wilhelmine erst einmal gelegen. Die Verhältnisse am preußischen Hof ihres Vaters waren schwierig gewesen. Insbesondere der Kronprinzenprozess nach dem missglückten Fluchtversuch ihres Lieblingsbruders, Friedrich der Große, hatte in ganz Europa für Aufsehen gesorgt. So konnte die 22-Jährige es kaum erwarten, von Berlin wegzukommen.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>„Das war für Wilhelmine erst einmal ein gesellschaftlicher Abstieg.“<br />Gästeführerin Claudia Dollinger<br />hide</p>
<p>Doch in ihrer neuen Heimat fand die preußische Prinzessin keineswegs das ihr versprochene glanzvolle Zuhause vor, sondern ein zugiges und düsteres Residenzschloss mit zerbrochenen Fensterscheiben und voller Spinnweben. „Hinzu kam der fränkische Akzent, der für die junge Preußin kaum verständlich war, hatte sie doch als zukünftige englische Regentin die deutsche Sprache erst im Alter von zehn Jahren erlernt“, weiß Gästeführerin Claudia Dollinger. „Vorrang hatten das bei Hofe übliche Französisch und Englisch gehabt.“<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
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<h4>Auf dem Weg zum Reich der Schönen Künste</h4>
<p>Schmach auf der ganzen Linie also? Nur bedingt. Denn trotz des gesellschaftlichen Abstiegs und des enttäuschenden Auftakts ließ sich Wilhelmine nicht entmutigen. Gestählt durch ihre harten Jugendjahre unter der Fuchtel des „Soldatenkönigs“ und strenger Erzieherinnen beschloss sie kurzerhand, aus der fränkischen Markgrafschaft ihr eigenes glänzendes Reich der Schönen Künste zu machen.Eine Tatsache half dabei erheblich: Tatsächlich waren ihr Ehemann Friedrich III. und sie einander innig zugetan, wie die Quellen belegen. Überzeugt von den Qualitäten seiner Gemahlin ließ der Bayreuther Erbprinz ihr freie Hand bei der Umgestaltung ihres neuen Lebensmittelpunktes.Als Markgraf Friedrich seiner frisch angetrauten Gemahlin zum 24. Geburtstag im Jahr 1735 das Areal der Eremitage vor den Toren der Stadt schenkte, ließ sie ihrer Kreativität — gemäß ihren Ansprüchen — freien Lauf: Aus dem einfachen Alten Schloss machte sie eine prunkvoll ausgestattete Barockresidenz, später sollte noch das Neue Schloss mit märchenhafter Orangerie folgen. Die schönste höfische Parkanlage weit und breit wird komplettiert durch Wasserspiele, künstliche Ruinen und einen Sonnentempel.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Bayreuth_City_Weihnachtsmarkt_720.jpg" alt="Bayreuth zwischen Wilhelmine und Wagner: Aus der Stadt lässt sich doch was machen? Wilhelmine nahm die Sache in die Hand!" /><br />full<br />Bayreuth zwischen Wilhelmine und Wagner: Aus der Stadt lässt sich doch was machen? Wilhelmine nahm die Sache in die Hand!<br />Aus der Stadt lässt sich doch was machen? Wilhelmine nahm die Sache in die Hand!<br />contain<br />center center<br />hide</p>
<h4>Wilhelmines Faible für Musik</h4>
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<p>Der Anfang war gemacht. Stück für Stück schuf sich Wilhelmine einen glanzvollen Rahmen für ihre Interessen. „Die Schönen Künste waren ihre neue Passion“, bringt es die Gästeführerin auf den Punkt. Vor allem die Musik — und hier besonders die Oper — hatte es ihr angetan. Die hochmusikalische Königstochter komponierte eigene Werke, verfasste selbst die Libretti und versammelte die Crème de la Crème der europäischen Opernszene an ihrem Hof in Bayreuth.<br />
<br />1744 ging sie noch einen Schritt weiter: Anlässlich der bevorstehenden Hochzeit ihrer einzigen Tochter, Elisabeth Friederike Sophie, mit Herzog Carl Eugen von Württemberg beschloss sie, ein Opernhaus in Auftrag zu geben, das sich mit den führenden Häusern der großen Kunstmetropolen messen können sollte.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Bayreuth_Opernhaus_Ansicht_800.jpg" alt="Bayreuth zwischen Wilhelmine und Wagner: Auf den ersten Blick fügt sich das Opernhaus unaufgeregt in das Stadtbild ein - Wilhelmine wollte die Bevölkerung nicht mit einem zu offensichtlichen Prunkbau vor den Kopf stoßen." /><br />Bayreuth zwischen Wilhelmine und Wagner: Auf den ersten Blick fügt sich das Opernhaus unaufgeregt in das Stadtbild ein &#8211; Wilhelmine wollte die Bevölkerung nicht mit einem zu offensichtlichen Prunkbau vor den Kopf stoßen.<br />Auf den ersten Blick fügt sich das Markgräfliche Opernhaus unaufgeregt in das Stadtbild ein. Der Grund dafür: Wilhelmine wollte die Bevölkerung nicht von vornherein mit einem zu offensichtlichen Prunkbau vor den Kopf stoßen.<br />center</p>
<h4>Das Markgräfliche Opernhaus — ein architektonisches Meisterwerk</h4>
<p>Dafür verpflichtete sie einen wahren Könner: „Keinen Geringeren als Giuseppe Galli Bibiana, zuvor Kaiserlicher Hofarchitekt in Wien“, schildert Claudia Dollinger. Aus Holz und Leinwand schuf der Italiener in Zusammenarbeit mit seinem Sohn Carlo in kürzester Zeit ein architektonisches Meisterwerk nach dem Vorbild des italienischen Logentheaters. Die selbsttragende Konstruktion ist in die steinerne Gebäudehülle hineingestellt, die hölzernen Schmuckelemente und Skulpturen wurden außerhalb des Opernhauses vorgefertigt und später eingepasst.Auffällig ist die opulente Pracht — denn das Markgräfliche Opernhaus diente in erster Linie dem Zweck des Repräsentierens. „Das gesellschaftliche Ereignis war tatsächlich wichtiger als das Bühnenereignis“, bestätigt Dollinger und erklärt die Staffelung der Ränge — von der Fürstenloge über den Hochadel sowie den niederen Adel bis hin zu den finanzstarken Kaufleuten im vierten Rang.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Bayreuth_Opernhaus_Saal1_720.jpg" alt="Bayreuth zwischen Wilhelmine und Wagner: Goldene Pracht empfängt den staunenden Besucher im Inneren des Saals." /><br />Bayreuth zwischen Wilhelmine und Wagner: Goldene Pracht empfängt den staunenden  Besucher im Inneren des Saals.<br />Goldene Pracht empfängt den staunenden  Besucher im Inneren des Saals.<br />center</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Bayreuth_Opernhaus_Buehne_720.jpg" alt="Bayreuth zwischen Wilhelmine und Wagner: Allein das Bühnenbild ist schon ein Kunstwerk für sich." /><br />Bayreuth zwischen Wilhelmine und Wagner: Allein das Bühnenbild ist schon ein Kunstwerk für sich.<br />Allein das Bühnenbild ist schon ein Kunstwerk für sich.<br />center</p>
<p><br />Gallery<br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
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<h4>Vom barocken Glanz in den Dornröschenschlaf</h4>
<p>So erlebten die geladenen Gäste 1748 eine glanzvolle Hochzeit in dem Opernhaus, das heute als besterhaltenes Beispiel eines freistehenden barocken Hoftheaters gilt und deshalb seit 2012 den Titel UNESCO-Weltkulturerbe trägt.<br />
<br />Auf Zeiten des Prunks folgte damals allerdings zunächst der Niedergang. Mit dem Tod Wilhelmines 1758 gab es keine Fürsprecherin für das eigentlich überdimensionierte Theater mehr, es versank — vorerst — im Dornröschenschlaf.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Bayreuth_Opernhaus_Schwenk1.mov<br />https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Bayreuth_Opernhaus_Schwenk1.mov<br />contain<br />center center<br />hide</p>
<p>UNESCO-Weltkulturerbe: Das besterhaltene freistehende barocke Opernhaus der Welt sorgt auch heute noch für Begeisterung beim Besucher.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Bayreuth_Opernhaus_Schwenk2.mov<br />https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Bayreuth_Opernhaus_Schwenk2.mov<br />contain<br />center center<br />hide</p>
<p>Wegen der sensiblen baulichen Substanz gibt es nur wenige Vorführungen im Jahr. Bei der Führung mit Filmvorführung erhalten Besucher einen ersten Eindruck.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
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<p>https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Bayreuth_Wahnfried.mov<br />https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Bayreuth_Wahnfried.mov<br />contain<br />center center<br />hide</p>
<p>Wagner prägt Bayreuth bis heute: Nach dem Krieg wiederaufgebaut, ist die Villa Wahnfried inzwischen ein gut besuchtes Museum.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<h4>Als Richard Wagner vor der Tür stand</h4>
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<p>Rund 100 Jahre später jedoch stand plötzlich ein illustrer Gast vor der Tür: 1871 kam Richard Wagner in Begleitung seiner zweiten Ehefrau Cosima nach Bayreuth, um das Markgräfliche Opernhaus als Austragungsort für seinen „Ring der Nibelungen“ zu besichtigen. „Aber das war ihm alles zu üppig“, weist die Gästeführerin auf die unzähligen Vergoldungen, die Säulen in Marmor-Optik und die spätbarocken Deckengemälde.<br />
<br />Immerhin: Nun, da Wagner erst einmal vor Ort war, fackelten die Stadtoberen nicht lange und boten dem berühmten Künstler den Grünen Hügel als Baugrund, auf dem heute das Festspielhaus prangt. So war es Wilhelme posthum doch noch einmal gelungen, der Kunst eine weitere Bühne in Bayreuth zu schaffen. „Und immerhin hat Wagner hier im Opernhaus zur Grundsteinlegung des Festspielhauses wenigstens einmal dirigiert: Beethovens 9. Symphonie“, weist Claudia Dollinger Richtung Bühne.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>20</p>
<p>20</p>
<h4>Wagnerstadt mit Licht und Schatten</h4>
<p>Der Rest ist Geschichte: Noch immer zieht es Jahr für Jahr Tausende von Wagner-Fans nach Bayreuth ins Festspielhaus. Es ist das einzige Opernhaus weltweit, das dem Werk nur eines Künstlers gewidmet ist. Und auch sonst eroberte Bayreuth das Herz des eigenwilligen Komponisten: Am Hofgarten ließ er sich von Baumeister Carl Wölfel seine Künstlervilla „Haus Wahnfried“ errichten.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>„Hier fand der Wahn seinen Frieden“<br />Gästeführerin Claudia Dollinger<br />hide</p>
<p>Im Laufe der Jahre beherbergte die Villa namhafte Gäste, unter anderem auch Adolf Hitler, der Wagner zu seinem Lieblingskomponisten erkoren hatte und engen Kontakt mit der Familie des Verstorbenen pflegte. Kein Wunder also, dass das Gebäude mit seinen dem Nationalsozialismus stark zugeneigten Bewohnern zum Kriegsende ins Visier der Alliierten geriet und in den Bombennächten stark zerstört wurde. Zur 100-Jahr-Feier der Festspiele wurde das wiederaufgebaute Haus Wahnfried 1976 als Richard Wagner Museum eröffnet.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>20</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Bayreuth_Wahnfried_Inschrift_720.jpg" alt="Bayreuth zwischen Wilhelmine und Wagner: Wilhelmines Vorarbeit war es, die später Richard Wagner nach Bayreuth locken sollte." /><br />full<br />Wilhelmines Vorarbeit war es, die später Richard Wagner nach Bayreuth locken sollte: Die „Villa Wahnfried“ entstand nach seinen Vorgaben.<br />Durch Wilhelmines Vorarbeit fand Richard Wagner nach Bayreuth: Die „Villa Wahnfried“ entstand nach seinen Vorgaben.<br />contain<br />center center<br />hide</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Bayreuth_Wahnfried2_720.jpg" alt="Bayreuth zwischen Wilhelmine und Wagner: „Die Welt weiß, wer hier ruht“, steht selbstbewusst auf dem Grabstein Richard Wagners und seiner zweiten Ehefrau Cosima" /><br />full<br />„Die Welt weiß, wer hier ruht“, steht selbstbewusst auf dem Grabstein Richard Wagners und seiner zweiten Ehefrau Cosima.<br />„Die Welt weiß, wer hier ruht“, steht selbstbewusst auf dem Grabstein Richard Wagners und seiner zweiten Ehefrau Cosima.<br />contain<br />center center<br />hide</p>
<p>20</p>
<h4>Kultureller Hotspot mit Weltruhm</h4>
<p>Wenig bescheiden kündet noch heute die Grabplatte der Gruft, in der Richard Wagner und seine Cosima beigesetzt sind, in der Sichtachse des Museums von Wagners Selbstbewusstsein: „Die Welt weiß, wer hier ruht“, ist dort zu lesen.<br />
<br />Am Ende bleibt ein Fazit: Wilhelmine und Wagner — diese zwei Persönlichkeiten, verbunden durch die Kunst, haben Bayreuth bis heute maßgeblich geprägt und zu dem gemacht, was es ist: ein international bekannter kultureller Hotspot mit nie nachlassender Strahlkraft …<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>100</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Bayreuth_Wahnfried_1200.jpg" alt="Bayreuth zwischen Wilhelmine und Wagner: Haus Wahnfried befindet sich am Hofgarten. Schnell wurde es kultureller Anziehungspunkt, heute ist es ein Museum." /><br />Entdecker-Info</p>
<h6>Das <a href="https://www.bayreuth-wilhelmine.de">Markgräfliche Opernhaus Bayreuth</a> ist geöffnet:</h6>
<p>April bis September: täglich von 9 bis 18 Uhr</p>
<p>Oktober bis März:  täglich 10 bis 16 Uhr</p>
<p>Es gelten feste Einlasszeiten alle 45 Minuten.</p>
<p>Zuständig ist die <a href="https://www.schloesser.bayern.de">Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen</a>, Schloss- und Gartenverwaltung Bayreuth-Eremitage: kontaktierbar online unter sgvbayreuth@bsv.bayern.de oder telefonisch unter 09 21/ 7 59 69-0.</p>
<h6><a href="https://www.wagnermuseum.de">Haus Wahnfried</a> mit dem Richard Wagner Museum ist geöffnet:</h6>
<p>dienstags bis sonntags: von 10 bis 17 Uhr</p>
<p>Juli und August täglich 10 bis 17 Uhr</p>
<p>Die <a href="https://www.wagnermuseum.de">Richard-Wagner-Stiftung</a> als Träger erreichen Interessierte: online unter info@wagnermuseum.de oder telefonisch unter 09 21/ 7 57 28-0.</p>
<p>#eeee22</p>
<p>Entdecker-Dank<br />*Werbung</p>
<p>Unser Entdecker-Dank geht an <a href="https://www.frankentourismus.de">den Tourismusverband Franken</a>, <a href="https://www.bayreuth-tourismus.de">Bayreuth-Tourismus</a> sowie die <a href="https://www.schloesser.bayern.de">Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen</a>, die diese Entdecker-Story im Rahmen einer gesponserten Recherchereise ermöglicht haben.</p>
<p>Unsere Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.<br />#81d742</p>
<p>Lust auf noch mehr Franken?Wie wär\&#8217;s hiermit:<a class="content_link " href=""  ></a><br />Glühbirnen-Link<br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Bayreuth_Oscar1_320.jpg" alt="Bayreuth_Oscar1_320" /><br />Entdecker-Tipp</p>
<h6>Nach dem Geschichtsrundgang hungrig?</h6>
<p>Da haben wir einen Tipp: <a href="https://www.oskar-bayreuth.de">Oskar &#8211; das Wirtshaus am Markt</a>.</p>
<p>Hier gibt\&#8217;s Deftiges aus der Fränkischen Küche in urigem Ambiente!<br />#8dbfeb</p>
<p>100</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/bayreuth-zwischen-wilhelmine-und-wagner/">Bayreuth zwischen Wilhelmine und Wagner</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
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		<title>Luther und die Veste Coburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ines-Bianca]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2022 09:27:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Places We Love]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflugstipp]]></category>
		<category><![CDATA[Burgen und Schlösser]]></category>
		<category><![CDATA[Coburg]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 1530 beherbergt die Veste Coburg einen prominenten Gast: Martin Luther bezieht hier für 165 Tage Quartier.  Aus welchem Grund und warum das bis heute selbst die Bratwurstspezialitäten im Frankenland beeinflusst, erfahrt ihr in dieser Entdeckerstory!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/luther-und-die-veste-coburg/">Luther und die Veste Coburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>&nbsp;</p>
<h4>Im Jahr 1530 beherbergt die Veste Coburg einen prominenten Gast: Martin Luther bezieht hier für 165 Tage Quartier.</h4>
<p>In umfangreichen Briefwechseln beeinflusst er von der südlichsten Bastion des sächsisch-ernestinischen Kurfürstentums aus maßgeblich die konfessionell-theologischen Verhandlungen auf dem Reichstag in Augsburg. Selbst dorthin reisen darf der unter Acht und Bann stehende Reformator nicht. Für Coburg bis heute ein Gewinn: Stolz trägt die 40.000-Einwohner-Stadt in Franken den Titel „Reformationsstadt Europas“.<br />Desc<br />no-repeat;center top;<br />auto<br /><br /><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Pallas_720.jpg" alt="Luther und die Veste Coburg: Ansicht des Pallas" /><br />center<br /><br />Hinter den Masuern der <a href="https://veste.kunstsammlungen-coburg.de" target="_blank" rel="noopener">Veste Coburg</a> verbergen sich einzigartige Kunstschätze.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br /><br /><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Nebel1_720.jpg" alt="Luther und die Veste Coburg" /><br />center<br /><br />Der Besuch im Nebel schickt uns auf eine besondere Zeitreise.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br /><br />20<br /><br /></p>
<h4>Der Psalm an der Wand</h4>
<p><br />Heading<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br /><br />„Non moriar sed vivam et narrabo opera domini“ — „Nicht sterben werde ich, sondern leben und die Werke des Herrn verkünden“: Diesen Psalm schrieb Martin Luther laut Überlieferung an die Wand seiner Kammer in der Veste Coburg.Und tatsächlich sollte sein Ringen um eine Neudefinition von Kirche und Glauben einschließlich seiner Bibelübersetzung den großen deutschen Reformator unsterblich machen &#8230;<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br /><br /><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Ansicht_1200.jpg" alt="Luther und die Veste Coburg: Die Veste Coburg ist eine der stärksten Festungen aus der Staufer-Zeit. Die mächtigen Mauern erfüllten ihren Zweck In 1000 Jahren wurde die Festung nie eingenommen." /><br />Die Veste Coburg ist eine der stärksten Festungen aus der Staufer-Zeit. Die mächtigen Mauern erfüllten ihren Zweck In 1000 Jahren wurde die Festung nie eingenommen.<br />Die Veste Coburg ist eine der stärksten stauferzeitlichen Festungen. Die mächtigen Mauern erfüllten ihren Zweck In 1000 Jahren wurde die Festung nie eingenommen.<br />center<br /><br /></p>
<h4>Durch die Kirche gebannt</h4>
<p><br />Von vorn: Wie kam Martin Luther überhaupt auf die Veste Coburg? Anlass war der Reichstag zu Augsburg, wo vor allem Glaubensfragen im Fokus standen. Martin Luther und seine Mitstreiter vertraten eine eindeutige Position: Jeder möge nach seinem Glauben leben. Gern hätte Luther dieses Ansinnen in seiner gewohnt streitbaren Art selbst dem Kaiser vorgetragen.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br /><br />„Cuios regio, eius religio.“<br />Motto des späteren Religionsfriedens<br />hide<br /><br />Doch nachdem Papst Leo X. 1521 den Kirchenbann über ihn verhängt hatte, war er auf den Schutz des Kurfürsten von Sachsen angewiesen. In Coburg, direkt an der Landesgrenze, endete der Weg somit für ihn vorerst in einer Kammer der mächtigen Festung aus der Stauferzeit.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br /><br /><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Lutherzimmer_1920.jpg" alt="Luther und die Veste Coburg: In dieser Kammer lebte und wirkte Martin Luther im Jahr 1530 rund ein halbes Jahr lang." /><br />full<br />In dieser Kammer lebte und wirkte Martin Luther im Jahr 1530 rund ein halbes Jahr lang.<br />In dieser Kammer lebte und wirkte Martin Luther im Jahr 1530 rund ein halbes Jahr lang.<br />contain<br />center center<br />hide<br /><br />Für Dr. Niels Fleck und sein Team der Kunstsammlungen der Veste Coburg ist Luthers „Stranden“ in seinem Hause natürlich ein Glücksfall. „Wir sind zwar als Luther-Ort nicht ganz so bekannt wie die Wartburg, aber das halbe Jahr, das er hier verbracht hat, ist gut dokumentiert und hat Spuren hinterlassen“, berichtet er. In der Luther-Kammer verweist er auf den Psalm an der Wand, der allerdings eine Nachbildung ist, sowie auf das kostbare Coburger Hedwigsglas aus dem 11. Jahrhundert, das sich nachweislich im Besitz Luthers befunden hat.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br /><br /></p>
<h4>Die Veste Coburg: Viel mehr als „nur“ Luther-Ort</h4>
<p><br />Heading<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br /><br /><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Luther_Psalm_720.jpg" alt="Luther und die Veste Coburg: Nicht ganz so berühmt wie die Wartburg, wirbt die Veste Coburg doch mit ihrem berühmten Gast Martin Luther." /><br />full<br />Luther und die Veste Coburg: Nicht ganz so berühmt wie die Wartburg, wirbt die Veste Coburg doch mit ihrem berühmten Gast Martin Luther.<br />Nicht ganz so berühmt wie die Wartburg, wirbt die Veste Coburg dennoch kräftig mit ihrem berühmten Gast Martin Luther.<br />contain<br />center center<br />hide<br /><br /><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Psalm_720.jpg" alt="Luther und die Veste Coburg: Der Psalm 118: Das Original des Graffito ist leider im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen. Aber eine Nachbildung erinnert an Luthers Statement." /><br />full<br />Luther und die Veste Coburg: Der Psalm 118: Das Original des Graffito ist leider im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen. Aber eine Nachbildung erinnert an Luthers Statement.<br />Der Psalm 118: Das Original des Graffito ist im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen. Aber eine Nachbildung erinnert an Luthers Statement.<br />contain<br />center center<br />hide<br /><br /><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Glas_720.jpg" alt="Luther und die Veste Coburg: Dieses wertvolle Glas, Hedwigsglas gennant, ist mit den Kreuzrittern in deutsche Lande gelangt. Nachweislich befand es sich im Besitz Martin Luthers." /><br />full<br />Dieses wertvolle Glas, Hedwigsglas gennant, ist mit den Kreuzrittern in deutsche Lande gelangt. Nachweislich befand es sich im Besitz Martin Luthers.<br />Dieses wertvolle Glas, Hedwigsglas gennant, ist mit den Kreuzrittern in deutsche Lande gelangt. Nachweislich befand es sich im Besitz Martin Luthers.<br />contain<br />center center<br />hide<br /><br /></p>
<h4>Auf kunstvoller Zeitreise</h4>
<p><br />Heading<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br /><br />Dieses Glas, das mit den Kreuzrittern nach Deutschland kam, ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf die weiteren Kunstschätze, die die Veste Coburg beherbergt: Die venezianische Glassammlung des Herzog Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha ist von internationalem Rang.Von der Schandmaske über den höfischen Turnierschlitten bis zum Feldgeschütz aus dem 18. Jahrhundert — beim Gang durch die historischen Räumlichkeiten erleben die Besucher und Besucherinnen historische Waffen und Rüstungen, Kutschen und Schlitten, Kunsthandwerk, Kupferstiche, Gemälde und Skulpturen.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br /><br />20<br /><br /></p>

<a href='https://entdeckerstorys.de/luther-und-die-veste-coburg/veste_lutherzimmer_1920/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Lutherzimmer_1920-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Luther und die Veste Coburg: In dieser Kammer lebte und wirkte Martin Luther im Jahr 1530 rund ein halbes Jahr lang." srcset="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Lutherzimmer_1920-150x150.jpg 150w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Lutherzimmer_1920-85x85.jpg 85w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Lutherzimmer_1920-80x80.jpg 80w" sizes="(max-width:767px) 150px, 150px" /></a>
<a href='https://entdeckerstorys.de/luther-und-die-veste-coburg/veste_coburg_schlossplatz_panorama_1920/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Coburg_Schlossplatz_Panorama_1920-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Coburg: Der Schlossplatz mit der Ehrenburg zählt zu den schönsten Schlossplätzen seiner Epoche in Deutschland." srcset="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Coburg_Schlossplatz_Panorama_1920-150x150.jpg 150w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Coburg_Schlossplatz_Panorama_1920-85x85.jpg 85w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Coburg_Schlossplatz_Panorama_1920-80x80.jpg 80w" sizes="(max-width:767px) 150px, 150px" /></a>

<p><br />Gallery<br />no-repeat;left top;;<br />auto<br /><br /></p>
<h4>Auf den Spuren von Lucas Cranach</h4>
<p>Ein Maler ist dabei besonders prominent vertreten: Es ist Lucas Cranach (der Ältere), der auf der Veste Coburg seine Karriere als kurfürstlicher Hofmaler Friedrichs von Sachsen begann. „Unter anderem soll er hier beeindruckende Wandbilder angefertigt haben“, weiß Niels Fleck. „Eine Lobrede erzählt davon, dass seine Hirsche so lebensecht gemalt gewesen seien, dass die Hunde sie angebellt hätten.“ Die Wandbilder — wahrscheinlich auf Tuch gemalt — sind nicht erhalten; wohl aber 33 andere Gemälde von Cranach und seiner Werkstatt.Auch Albrecht Dürer ist vertreten: Seine „Madonna mit Kind in Landschaft“ entstand um 1495 — wenn es denn von ihm ist, neuere Forschungen sind sich nicht mehr ganz sicher.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br /><br />20<br /><br /><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_der_Weise_720.jpg" alt="Luther und die Veste Coburg: Friedrich III., genannt „der Weise“, zeugt noch von den Anfängen Cranachs." /><br />Luther und die Veste Coburg: Friedrich III., genannt „der Weise“, zeugt noch von den Anfängen Cranachs.<br />Friedrich III., genannt „der Weise“, zeugt noch von den Anfängen Cranachs.<br />center<br /><br /><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Duerer_720.jpg" alt="Luther und die Veste Coburg: Stammt diese Madonna wirklich von Dürer? Die Experten sind uneins." /><br />full<br />Luther und die Veste Coburg: Stammt diese Madonna wirklich von Dürer? Die Experten sind uneins.<br />Stammt diese Madonna wirklich von Dürer? Die Experten sind uneins.<br />contain<br />center center<br />hide<br /><br /><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_der_Bestaendige_720.jpg" alt="Luther und die Veste Coburg: Johann I. von Sachsen trug den Beinamen „der Beständige“. Auch er ist ein Frühwerk Cranachs." /><br />Luther und die Veste Coburg: Johann I. von Sachsen trug den Beinamen „der Beständige“. Auch er ist ein Frühwerk Cranachs.<br />Johann I. von Sachsen trug den Beinamen „der Beständige“. Auch er ist ein Frühwerk Cranachs.<br />center<br /><br /></p>
<h4>Entdeckermomente in der Veste Coburg</h4>
<p>Aber auch für weniger Kunstinteressierte bietet die mächtige Festung, die eine der größten Anlagen der Stauferzeit ist und sich stetig baulich weiterentwickelte, zahlreiche Entdeckermomente. Die historischen Räumlichkeiten laden zu einer Zeitreise ein, wie zum Beispiel das aufwendig gestaltete Jagdintarsienzimmer, das zu den eindrucksvollsten Zeugnissen fürstlicher Wohnkultur zählt. Wer sich in die Kasematten hinunterwagt, stößt auf die Fundamente des mächtigen Bergfrieds. Und die Große Hofstube mit ihrem mächtigen spätgotischen gusseisernen Ofen stellte so manchen bedeutenderen fürstlichen Sitz in den Schatten.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br /><br />https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Video.mov<br />https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Video.mov<br />contain<br />center center<br />hide<br /><br />Als Luther 1530 auf die Veste Coburg kam, sah der Innenhof noch anders aus, aber auch damals war die Staufer-Festung schon überaus imposant.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br /><br />https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Hofsaal_Video.mov<br />https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Hofsaal_Video.mov<br />contain<br />center center<br />hide<br /><br />Obwohl Coburg nur Nebenresidenz war, zählt die Große Hofstube mit ihren gewaltigen Ausmaßen zu den bedeutendsten Sälen ihrer Zeit.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br /><br />https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Video_Intarsienzimmer.mov<br />https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Video_Intarsienzimmer.mov<br />contain<br />center center<br />hide<br /><br />Das Intarsienzimmer von 1632 gehört mit seinen Schnitzereien und Marketerien zu den eindrucksvollsten Zeugnissen fürstlicher Wohnkultur.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br /><br /></p>
<h4>Religionsfrieden mit Verzögerung</h4>
<p><br />Heading<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br /><br />Die Kammer, die Martin Luther bewohnte, nimmt sich dagegen eher bescheiden aus, auch wenn ihm die Coburger große Gastfreundschaft entgegenbrachten. Am Ende blieb seine unermüdliche Arbeit am Schreibtisch erfolglos: Kaiser Karl V. verwarf die appellierenden Schriften, die Luthers Mitstreiter Ulrich Zwingli und Philipp Melanchthon ihm in Augsburg vorlegten.Der erhoffte Religionsfrieden, nach dem jeder Landesherr selbst die Religion in seinem Herrschaftsgebiet bestimmen konnte, kam erst 1555. Fortan hieß es: „Cuios regio, eius religio“, und die Folgen sind noch heute in vielen Regionen Deutschlands ablesbar.<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br /><br /></p>
<h4>Wo Bratwurst eine Glaubenssache ist</h4>
<p>So zum Beispiel in der unmittelbaren Nachbarschaft des überzeugt protestantischen Coburg: Denn nur wenige Kilometer weiter pflegt die Festungsstadt Kronach ebenso überzeugt ihre katholischen Traditionen, die nicht einmal vor der fränkischen Bratwurst Halt machen. In Coburg ist die Spezialität etwas grober, wird über Kiefernzapfen zubereitet und in einer von oben vertikal aufgeschnittenen Semmel serviert. Die Kronacher hingegen schwören auf feines Brät und schneiden das Brötchen nach katholischer Sitte am Semmel-Äquator auf.Welche Variante besser schmeckt? Das sollten alle Bratwurst-Fans persönlich bei einer Reise ins Frankenland ausprobieren, am besten zur Adventszeit auf dem Weihnachtsmarkt. Aber das ist wieder eine andere Entdeckerstory &#8230;<br />Desc<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br /><br /><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Bratwurst_320.jpg" alt="Luther und die Veste Coburg: Coburger Original: die fränkische Bratwurst in protestantischer Variante." /><br />full<br />Coburger Original: die fränkische Bratwurst in protestantischer Variante.<br />Coburger Original: die fränkische Bratwurst in protestantischer Variante.<br />contain<br />center center<br />hide<br /><br /></p>

<a href='https://entdeckerstorys.de/luther-und-die-veste-coburg/veste_lutherzimmer_1920/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Lutherzimmer_1920-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Luther und die Veste Coburg: In dieser Kammer lebte und wirkte Martin Luther im Jahr 1530 rund ein halbes Jahr lang." srcset="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Lutherzimmer_1920-150x150.jpg 150w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Lutherzimmer_1920-85x85.jpg 85w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Lutherzimmer_1920-80x80.jpg 80w" sizes="(max-width:767px) 150px, 150px" /></a>
<a href='https://entdeckerstorys.de/luther-und-die-veste-coburg/veste_coburg_schlossplatz_panorama_1920/'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Coburg_Schlossplatz_Panorama_1920-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Coburg: Der Schlossplatz mit der Ehrenburg zählt zu den schönsten Schlossplätzen seiner Epoche in Deutschland." srcset="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Coburg_Schlossplatz_Panorama_1920-150x150.jpg 150w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Coburg_Schlossplatz_Panorama_1920-85x85.jpg 85w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Coburg_Schlossplatz_Panorama_1920-80x80.jpg 80w" sizes="(max-width:767px) 150px, 150px" /></a>

<p><br />Gallery<br />no-repeat;left top;;<br />auto<br /><br />100<br /><br /><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Grey_800-e1670091608597.jpg" alt="Luther und die Veste Coburg: Mystisch erscheint die Veste Coburg im gedämpften Licht des nebligen Wintertages." /><br />Entdecker-Info<br />Die <a href="https://www.kunstsammlungen-coburg.de">Kunstsammlungen der Veste Coburg</a> sind geöffnet: <br /><br />April bis Oktober: täglich von 9.30 bis 17 Uhr <br /><br />November bis März: täglich außer montags von 13 bis 16 Uhr <br /><br />In der Sommersaison finden samstags und sonntags jeweils um 14.30 Uhr Führungen statt; Gruppenführungen (auch fremdsprachlich) sind auf Bestellung möglich: online unter fuehrungen @kunstsammlungen-coburg.de oder telefonisch unter 0 95 61/ 8 79-48. <br /><br />#eeee22<br /><br /><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Weihnachtsmarkt.jpg" alt="Weihnachtsmarkt in Coburg" /><br />Entdecker-Tipp</p>
<h6>Wann ist die beste Reisezeit für Coburg?</h6>
<p><br />Die einfache Antwort: Eigentlich immer! <br /><br />Besonders stimmungsvoll ist das Städtchen allerdings zur Weihnachtszeit, wenn der berühmte Coburger Weihnachtsmarkt im Herzen der Stadt seine Tore öffnet. Nicht umsonst gilt er als schönster Weihnachtsmarkt Bayerns. <br /><br />Die romantische Budenstadt auf dem Coburger Marktplatz ist bis zum 23. Dezember geöffnet. <br /><br />#8dbfeb<br /><br /><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Coburg_Schloss.jpg" alt="Die Ehrenburg beeindruckt mit ihrer neugotischen Fassade." /><br />Entdecker-Dank<br />*Werbung <br /><br />Unser Entdecker-Dank geht an <a href="https://www.frankentourismus.de">den Tourismusverband Franken</a> und <a href="https://www.coburgmarketing.de">das Coburger Marketing</a>, die diese Entdecker-Story im Rahmen einer gesponserten Recherchereise ermöglicht haben. <br />Unsere Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.<br />#81d742<br /><br />Lust auf noch mehr Burgen und Schlösser?Wie wär\&#8217;s hiermit:<a class="content_link " href=""  ></a><br />Glühbirnen-Link<br />no-repeat;left top;;<br />auto<br /><br /><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2022/12/Veste_Coburg_Schlossplatz_Panorama_1920.jpg" alt="Coburg: Der Schlossplatz mit der Ehrenburg zählt zu den schönsten Schlossplätzen seiner Epoche in Deutschland." /><br />full<br />Coburg: Der Schlossplatz mit der Ehrenburg zählt zu den schönsten Schlossplätzen seiner Epoche in Deutschland.<br />Der Schlossplatz mit der Ehrenburg zählt zu den schönsten Schlossplätzen seiner Epoche in Deutschland.<br />contain<br />center center<br />hide<br /><br />100<br /><br /></p>
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		<title>Sandstein: Das Gold der Baumberge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ines-Bianca]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Sep 2021 16:20:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Places We Love]]></category>
		<category><![CDATA[Münsterland]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute geht es um Baumberger Sandstein. Das beliebte Baumaterial stammt – der Name sagt es bereits – aus den Baumbergen im westlichen Münsterland und prägt den Landstrich mit seinen markanten Goldtönen in vielerlei Hinsicht. Wir begeben uns auf Spurensuche und nehmen euch mit auf Sandsteintour!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/sandstein/">Sandstein: Das Gold der Baumberge</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img decoding="async" width="200" height="200" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200.png" class="scale-with-grid" alt="Entdecker-Mutter" style="" srcset="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200.png 200w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-150x150.png 150w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-146x146.png 146w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-50x50.png 50w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-75x75.png 75w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-85x85.png 85w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-80x80.png 80w" sizes="(max-width:767px) 200px, 200px" /></div></div>
</p>
<p><hr class="no_line" style="margin: 0 auto 20px auto"/>
<br />
Autorenbild INB<br />
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<p><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="200" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200.png" class="scale-with-grid" alt="Entdecker-Sohn" style="" srcset="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200.png 200w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200-150x150.png 150w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200-146x146.png 146w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200-50x50.png 50w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200-75x75.png 75w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200-85x85.png 85w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200-80x80.png 80w" sizes="(max-width:767px) 200px, 200px" /></div></div>
</p>
<p><hr class="no_line" style="margin: 0 auto 20px auto"/>
<br />
Autorenbild CJ<br />
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<h4>Auf den Spuren des Sandsteins</h4>
<p>Heute geht es um Baumberger Sandstein. Das beliebte Baumaterial stammt – der Name sagt es bereits – aus den Baumbergen im westlichen Münsterland.</p>
<p>Wir begeben uns auf Entdeckertour! Wer kommt mit?<br />
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<h5>Entstanden auf Grundlage eines Instarides mit der LWL-Baukultur, der Baukultur am Sandstein-Museum und dem</h5>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2021/09/Logo-Kreis-Coesfeld.png" alt="Logo Kreis Coesfeld" /><br />
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center<br />
<a href="https://www.kreis-coesfeld.de">https://www.kreis-coesfeld.de</a><br />
Logo Kreis Coesfeld</p>
<h5>„Weich“? Das ist relativ!</h5>
<p>Klock-klock-klank. Der Stein auf der Arbeitsplatte bleibt weitgehend unbeeindruckt von unseren Bemühungen mit Klüpfel und Meißel. Noch ein beherztes „Klonk“ – da springt die gerade mühsam herausgetriebene Spitze ab, und der Weg zum (zugegebenermaßen abstrakten) Einhorn endet in rieselndem Staub. Rieke Köhler vom Team des Baumberger-Sandstein-Museums schmunzelt. Sie gibt Bildhauerkurse und kennt die Tücken des Materials, das wir hier gerade bearbeiten. Zwar gilt Sandstein als eher weichere Gesteinsart – aber das macht es nicht unbedingt einfacher für den Anfänger. „Da merkt man erst einmal, wie schwierig diese Arbeit ist“, erzählt die Steinbildhauerin. „Zumal sich das Werkzeug eigentlich seit Jahrhunderten nicht verändert hat.“<br />
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<h4>Der Marmor des Münsterlandes</h4>
<p>Wie sind die Entdecker auf den Sandstein gekommen? Auf Einladung des Kreises Coesfeld, der <a href="https://www.lwl.org/dlbw/baukultur">LWL-Baukultur</a> und der Baukultur am <a href="http://www.sandsteinmuseum.de/pages/willkommen.php">Sandstein-Museum</a>. Sie wollten uns den Sandstein, der aus den Baumbergen im westlichen Münsterland stammt und das prägende Baumaterial der Region ist, im Rahmen eines #instaride näher bringen. Nicht umsonst trägt der Sandstein den Beinamen „Der Marmor des Münsterlandes“. Da wir vor allem seine warme, goldgelbe Farbenvielfalt lieben, haben wir die poetischere Umschreibung „Das Gold der Baumberge“ gewählt.<br />
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<p>20<br />
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<h4>Auftakt am Longinusturm</h4>
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<p>Unsere Tour auf den Spuren des goldgelben Steins beginnt am Wahrzeichen der Baumberge: dem Longinusturm. 1897 bis 1901 im Auftrag des Baumberge-Vereins entstanden, ist er nach dessen Vorsitzendem Dr. Fritz Westhoff benannt: Der war nämlich ein stattliches Mannsbild und erhielt schnell den Spitznamen „Dr. Longinus“.</p>
<p>Ursprünglich bestand das markante Bauwerk nur aus dem unteren Teil aus Sandstein. Zwar wurde der Turm in den Weltkriegen bereits für militärische Zwecke wie Funkverkehr und Fliegerbeobachtung genutzt, seine Aufbauten erhielt er allerdings erst nach dem Krieg von der Bundespost. Die behob die Kriegsschäden, verpasste dem Turm im Gegenzug die oberen Plattformen und ernannte ihn zur „Fernmeldestelle“ Baumberge für das Telefonnetz im westlichen Münsterland. „Außerdem kamen die Menschen so früh in den Genuss des Fernsehens“, ergänzt Marina Kallerhoff vom Kreis Coesfeld. „1952 wurde hier zum ersten Mal in Westdeutschland öffentliches Fernsehen gezeigt.“<br />
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2021/09/Longinusturm_total_hoch_720.jpg" alt="Unten Sandstein - oben praktische Aufbauten. Der Longinusturm ist auf jeden Fall ein markanter Hingucker." /><br />
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Unten Sandstein &#8211; oben praktische Aufbauten. Der Longinusturm ist auf jeden Fall ein markanter Hingucker.<br />
Unten Sandstein &#8211; oben praktische Aufbauten. Der Longinusturm ist auf jeden Fall ein markanter Hingucker.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2021/09/Longinusturm_cafe_hoch_720.jpg" alt="Aus zwei Gründen ist der Longinusturm ein beliebtes Ausflugsziel: Er beherbergt ein Café und ist ein spektakulärer Aussichtspunkt." /><br />
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Aus zwei Gründen ist der Longinusturm ein beliebtes Ausflugsziel: Er beherbergt ein Café und ist ein spektakulärer Aussichtspunkt.<br />
Der Longinusturm ist ein beliebtes Ausflugsziel: Er beherbergt ein Café und ist ein spektakulärer Aussichtspunkt.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2021/09/Longinusturm_Aussicht2_hoch_720.jpg" alt="Von oben genießen die Besucher eine weite Sicht: Auf der einen Seite bis zur Stadt Münster - auf der anderen bis zum Nachbarn Holland." /><br />
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Von oben genießen die Besucher eine weite Sicht: Auf der einen Seite bis zur Stadt Münster &#8211; auf der anderen bis zum Nachbarn Holland.<br />
Von oben genießen die Besucher eine weite Sicht, bis zur Stadt Münster genauso wie bis nach Holland.</p>
<h5>Zu robust für einen Terroranschlag</h5>
<p>Einen Schreckmoment erlebte der Turm im Jahr 1979: Um die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ zu verhindern, verübten Rechtsradikale einen Sprengstoffanschlag auf das Bauwerk. „Sie verfehlten aber ihr Ziel in doppelter Hinsicht“, kann sich Kallerhoff ein Schmunzeln nicht verkneifen. Denn inzwischen war bereits der nage gelegene WDR-Sender Münster-Baumberge für die Ausstrahlung verantwortlich. „Zum anderen war der massiv gebaute Longinusturm so robust, dass am Bauwerk selbst nur geringe Schäden entstanden.“</p>
<h5>Noch ein paar Eindrucke rund um Turm, Sandstein und Entdeckerfreude gefällig?</h5>
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<p>4752,4748,4747,4746<br />
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<h5>Grandiose Aussicht auf die Baumberge</h5>
<p>Ob der Longinusturm durch die Aufbauten „verschandelt“ wird oder nicht, ist Geschmackssache. Auf jeden Fall lohnt sich der Aufstieg, denn die Sicht über die Baumberge ist grandios: auf der einen Seite die Stadt Münster, auf der anderen bereits die Niederlande in Sichtweite – und mittendrin eine lieblich-grüne Hügellandschaft. Von hier aus sehen wir auch schon unser nächstes Ziel: den Steinbruch Fark.</p>
<h5>Na, dann mal rauf aufs E-Bike und losgeradelt zur nächsten Etappe im Zeichen des Sandsteins!</h5>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2021/09/Longinusturm_Aussicht1_hoch_720.jpg" alt="Infotafeln verraten Details über die Umgebung." /><br />
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Infotafeln verraten Details über die Umgebung.<br />
Infotafeln verraten Details über die Umgebung.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2021/09/Steinbruch_Fark_Panorama_1920.jpg" alt="Manche Arbeitsplätze sind idyllischer als andere: der Steinbruch Fark." /><br />
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Manche Arbeitsplätze sind idyllischer als andere: der Steinbruch Fark.<br />
Manche Arbeitsplätze sind idyllischer als andere: der Steinbruch Fark.<br />
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<h4>Hier kommt der Sandstein her: Besuch im Steinbruch Fark</h4>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2021/09/Steinbruch_Fark_Stone_720.jpg" alt="Als hätten Riesen mit Kieselsteinen gespielt ... Wie viele Tonnen mögen diese Sandstein-Bruchstücke wohl auf die Waage bringen?" /><br />
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Als hätten Riesen mit Kieselsteinen gespielt &#8230; Wie viele Tonnen mögen diese Sandstein-Bruchstücke wohl auf die Waage bringen?<br />
Als hätten Riesen mit Kieseln gespielt &#8230; Wie viele Tonnen mögen diese Sandstein-Blöcke wohl wiegen?</p>
<p>Der Steinbruch Fark ist einer von drei Steinbrüchen in den Baumbergen, die noch aktiv betrieben werden. „Und zwar in achter Generation“, weiß Dr. Joachim Eichler, Leiter des Baumberger-Sandstein-Museums. Seit mehr als 1000 Jahren wird in den Baumbergen Sandstein abgebaut.</p>
<p>Ihre Blütezeit erlebten Abbau und Verbreitung im Mittelalter, die Hansezeit tat ein Übriges, um das Baumaterial in die Welt hinauszutragen. Auch der westfälische Bauernkamin im Entdecker-Haushalt ist aus Baumberger Sandstein. Kaum zu glauben, dass die Steinquader, die aus dem Oberen Kreidezeitalter stammen, rund 80 Millionen Jahre auf dem Buckel haben!<br />
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2021/09/Steinbruch_Fark_Stone2_720.jpg" alt="Die goldgelbe Farbe des Sandsteins hat eine große Fangemeinde." /><br />
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Die goldgelbe Farbe des Sandsteins hat eine große Fangemeinde. Seit dem Mittelalter ist er auf Siegeszug.<br />
Die goldgelbe Farbe des Sandsteins hat viele Fans. Seit dem Mittelalter ist der Baustoff auf Siegeszug.</p>
<h5>Abbautechnik wie vor 500 Jahren</h5>
<p>Ebenso faszinierend: die Abbautechnik. Die hat sich nämlich im Laufe der Jahrhunderte kaum verändert: „Man bohrt tiefe Löcher und treibt Keile hinein“, erläutert Eichler. Tatsächlich kann man die Spuren an den Quadern deutlich erkennen. Allerdings ist inzwischen schweres Gerät im Steinbruch eingezogen, wie man an den Baggern erkennt.</p>
<p>Die Fauna stört das nicht: „Es gibt sogar zwei Uhu-Nester hier“, weiß der Sandsteinexperte. „Ungefähr bei jedem zweiten Besuch bekomme ich einen Uhu zu Gesicht.“</p>
<p>Wir hingegen sind heute glücklos. Oder auch nicht: Denn unsere Gastgeber verwöhnen uns zum Abschluss mit einem exklusiven Picknick im Steinbruch, der leider nicht zugänglich für die Öffentlichkeit ist.<br />
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2021/09/Steinbruch_Quader_hoch_720.jpg" alt="Die Abbautechnik ist nahezu unverändert: In den Stein werden Pflöcke getrieben und die Quader herausgehebelt." /><br />
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Die Abbautechnik ist nahezu unverändert: In den Stein werden Pflöcke getrieben und die Quader herausgehebelt.<br />
Die grundlegende Abbautechnik ist seit Jahrhunderten nahezu unverändert: In den Stein werden Pflöcke getrieben und die Quader herausgelöst. Allerdings helfen heute moderne Steinsägen und schweres Gerät.</p>
<p>4743,4742,4741,4740,4739,4737<br />
3<br />
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<h4>Wo Häuser Schlösser sind</h4>
<p>Ähnlich verhält es sich mit Haus Havixbeck und Haus Stapel: Beide Ensembles sind im Privatbesitz und im Normalfall nicht zugänglich. Im unaufgeregten Münsterland ist „Haus“ oft ein gängiges Understatement für einen Herrensitz, nicht selten ein ausgewachsenes Wasserschloss.</p>
<p>So etwas haben wir in beiden Fällen: Haus Stapel ist eines der größten Wasserschlösser Westfalens. Der klassizistische Anbau ist komplett aus Sandstein erbaut. Auch Haus Havixbeck ist eher Schloss als Haus. Das Herrenhaus stammt aus der Renaissance-Zeit. Hier können Interessierte mit ein bisschen Glück und Organisationstalent über den Verkehrsverein zumindest in den Genuss einer Führung über das Außengelände kommen.<br />
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2021/09/Haus_Havixbeck_hoch_720.jpg" alt="Münsterländer Understatement: Haus bedeutet hier nicht selten Wasserschloss." /><br />
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Münsterländer Understatement: Haus bedeutet hier nicht selten Wasserschloss.<br />
Münsterländer Understatement: Haus bedeutet hier nicht selten Wasserschloss.</p>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2021/09/Havixbeck_Torhaus1_hoch_720.jpg" alt="Kunst vor historischer Kulisse: Das Torhaus im Hintergrund ist Havixbecks Wahrzeichen - und natürlich aus Sandstein!" /><br />
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Kunst vor historischer Kulisse: Das Torhaus im Hintergrund ist Havixbecks Wahrzeichen &#8211; und natürlich aus Sandstein!<br />
Kunst vor historischer Kulisse: Das Torhaus im Hintergrund ist Havixbecks Wahrzeichen &#8211; und natürlich aus Sandstein!</p>
<h4>Wahrzeichen mit Einschusslöchern</h4>
<p>Unsere Radtour hat uns inzwischen nach Havixbeck geführt, dieser kleinen pittoresken 12.000-Einwohner-Gemeinde im Kreis Coesfeld. Hier stoßen wir auf ein weiteres Wahrzeichen aus Sandstein: das Gotische Torhaus, das vermutlich im 15. Jahrhundert als Trutz- und Schutzbau errichtet wurde.</p>
<p>Bitter notwendig wurde der Schutz, nachdem westfälische Bauern trotzig während des Freiheitskampfes der Niederländer spanische Truppen überfallen hatten: Die spanischen Söldner rächten sich, versuchten, in den Kirchhof einzudringen und hinterließen eine Vielzahl van Einschusslöchern in der Sandsteinfassade. Später wurde das Giebelhaus Gefängnis und schließlich Schule – für manche ist der Sprung ja nicht weit …<br />
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2021/09/Havixbeck_Torhaus2_hoch_720.jpg" alt="Der helle Sandstein ist eines der prägenden Bauelemente im Münsterland." /><br />
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Der helle Sandstein ist eines der prägenden Bauelemente im Münsterland, oft in Kombination mit rotem Klinker oder Fachwerk.<br />
Der helle Sandstein ist eines der prägenden Bauelemente im Münsterland, oft in Kombination mit rotem Klinker oder Fachwerk.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2021/09/Havixbeck_Kirche_hoch_720.jpg" alt="Auch die Katholische Pfarrkirche St. Dionysius besteht aus Bamberger Sandstein." /><br />
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Auch die Katholische Pfarrkirche St. Dionysius besteht aus Baumberger Sandstein.<br />
Auch die Katholische Pfarrkirche St. Dionysius besteht aus Baumberger Sandstein.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2021/09/Havixbeck_Kirche2_hoch.jpg" alt="Trotz Sanierung sind die Spuren des Feuers an dem Sandstein immer noch deutlich erkennbar." /><br />
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Trotz Sanierung sind die Spuren des Feuers an dem Sandstein immer noch deutlich erkennbar.<br />
Trotz Sanierung sind die Spuren des Feuers an dem Sandstein immer noch deutlich erkennbar.</p>
<h5>Die Spuren des Feuers</h5>
<p>Eine weitere Spurensuche erwartet uns, als wir durch das Torhaus hindurchgehen und vor der Pfarrkirche St. Dionysius stehen. Hier war es das Feuer, das sich in dem Sandstein verewigt hat: 1690 zerstörte ein Brand die Kirche und verfärbte die Steine rötlich. Trotz der Restaurierung im 19. Jahrhundert ist noch gut erkennbar, wo die Flammen aus den Fenstern loderten.<br />
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<p>https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2021/09/Sandstein_Kurs.mov<br />
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<h4>Essig &#8222;to go&#8220; und Körperhygiene</h4>
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<p>Nach den Gebäuden kommt die Kunst: Endstation unserer Tour ist das Baumberger-Sandstein-Museum. Das Museum ist stilecht auf dem Rabertshof angesiedelt, der seit dem 14. Jahrhundert nachweisbar ist, und steht selbst unter Denkmalschutz. Es zeichnet die Geschichte des Sandsteinabbaus nach und präsentiert Arbeiten vom Mittelalter bis in die Neuzeit.</p>
<p>Die fein gearbeiteten Exponate lassen uns beeindruckt zurück. Unsere Versuche werden hier sicherlich nicht landen: Klock-klock-klonk – auch der Nachwuchs-Entdecker ist nicht wirklich erfolgreich. Von einem Regen aus Steinsplittern umgeben, kämpft er mit einem recht harten Exemplar von Sandstein. Eine kunstvolle Form ist vorerst nicht erkennbar … Umso mehr wissen wir jetzt das Gesehene zu schätzen. Ob weitere Besichtigungstour oder Bildhauer-Kursus – wir kommen sicherlich wieder!<br />
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<p>Entdecker-Info</p>
<h5>Lust auf noch mehr Sandstein?</h5>
<p>Ganz viel davon findet sich in Münster. Wir schlagen vor: auf unseren Spuren eine Tour durch die Stadt machen. Oder direkt in den den Paulus-Dom mit seiner spektakulären astronomischen Uhr.</p>
<p>Einfach den Glühbirnen-Links folgen.<br />
#eeee22</p>
<p><a class="content_link https://entdeckerstorys.de/mit-der-muenstercard-unterwegs/" href="https://entdeckerstorys.de/mit-der-muenstercard-unterwegs/" target="_blank" ><span class="icon"><i class="icon-lamp" aria-hidden="true"></i></span><span class="title">https://entdeckerstorys.de/mit-der-muenstercard-unterwegs/</span></a><br />
Glühbirnen-Link<br />
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<p><a class="content_link https://entdeckerstorys.de/astronomische-uhr-im-dom-zu-muenster/" href="https://entdeckerstorys.de/astronomische-uhr-im-dom-zu-muenster/" target="_blank" ><span class="icon"><i class="icon-lamp" aria-hidden="true"></i></span><span class="title">https://entdeckerstorys.de/astronomische-uhr-im-dom-zu-muenster/</span></a><br />
Glühbirnen-Link<br />
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<p>Entdecker-Tipp<br />
*Werbung</p>
<p>Wenn es ums Münsterland geht, empfehlen wir auch stets <a href="https://www.muensterland.com">Münsterland e.V., den Verein zur Förderung des Münsterlandes</a>.</p>
<p>Auf der Homepage gibt es zahlreiche Urlaubs- und Ausflugsideen für das Münsterland. Die Palette reicht von entspannend über schmackhaft bis hin zu lehrreich und soll einfach Lust auf eine gute Zeit im Münsterland machen.<br />
#81d742<br />
lightbox</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2021/09/Kopie-von-Pin_Sandsteintour.png" alt="Auf Sandsteintour in den Baumbergen" /><br />
Pin It!<br />
#dd3333</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/sandstein/">Sandstein: Das Gold der Baumberge</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Römermuseum Haltern: Die Spuren der 19. Legion</title>
		<link>https://entdeckerstorys.de/roemermuseum-haltern/</link>
					<comments>https://entdeckerstorys.de/roemermuseum-haltern/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[CJ]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2020 10:30:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Places We Love]]></category>
		<category><![CDATA[Münsterland]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://entdeckerstorys.de/?p=4695</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die 19. Legion war eine der drei Legionen, die in der Varusschlacht untergingen. Ihr Stützpunkt: das Römerlager im heutigen Haltern am See. Nur 20 Jahre waren den Römern an der Lippe vergönnt. Aber ihre Spuren beschäftigen noch heute die Historiker und Archäologen. Wir haben das Römermuseum Haltern besucht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/roemermuseum-haltern/">Römermuseum Haltern: Die Spuren der 19. Legion</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorenbild CJ<br /><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img decoding="async" class="scale-with-grid" src="" alt="" title="" width="" height="" style=""/></div></div>
<br />
<br /><hr class="no_line" style="margin: 0 auto 0px auto"/>
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<p>Desc</p>
<h4>Warum gibt es in Haltern ein Römermuseum?<br />
<br />Weil hier einst Römer lebten!</h4>
<p>Um 5 v.Chr. rückten &#8211; genau am heutigen Römermuseum Haltern &#8211;  10.000 Legionäre an. Ihre Mission: das wilde Germanien erobern, das sich auf der rechten Seite des Rheins noch reichlich widerspenstig zeigte. Nach einem ersten provisorischen Zeltlager errichteten die Legionäre in Rekordzeit ein stattliches Castrum, ein Militärlager, mit Schutzgräben und Palisaden. Gerade einmal sechs Monate brauchten die in der Baukunst perfekt geschulten Römer für das Lager, das auf einer Fläche von 29 Fußballfeldern 5000 Legionären Platz bot. Stolz bezog die 19. Legion des Imperium Romanum ihren neuen Stützpunkt und verewigte sich mit einem Bleibarren, der uns heute wichtige Hinweise auf die einstigen Bewohne gibt.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Eine Kooperation mit</h4>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_Kampagnenlogo.jpeg" alt="Der Besuch des Römermuseums Haltern beruht auf einer Kooperation mit Münsterland e.V." /><br />center<br /><a href="https://www.muensterland.com/deinmuensterlandmoment/">https://www.muensterland.com/deinmuensterlandmoment/</a></p>
<p>Desc<br />Zu diesem Zeitpunkt hätten die Männer nie gedacht, dass sie nur wenige Jahre später bei der Varusschlacht im Teutoburger Wald gemeinsam mit der 17. und 18. Legion die größte Niederlage des Römischen Reiches erleben würden. Kaum gebaut, war ihr Lager schon dem Untergang geweiht. Doch anhand der spannenden Funde erhalten wir heute ein recht genaues Bild davon, wie das Soldatenleben in der Provinz damals war.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<h5>Eine Spurensuche, die schon mehr als 100 Jahre andauert und noch lange nicht beendet ist.<br />
<br />Als Carolus reise ich im Römermuseum Haltern in der Zeit einfach mal 2000 Jahre mit Euch zurück.</h5>
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<p>20<br />default</p>
<p>Heading</p>
<h4>Wir fragen – das Römermuseum Haltern antwortet.</h4>
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<p>Desc<br />„Uff!“, entfährt es mir, als ich das Kettenhemd im Römermuseum Haltern hochheben möchte. Das ist echt schwer! „Ja!“, stimmt mir Sabine Holländer, Historikerin und Museumspädagogin, fröhlich zu, „das wiegt mal eben zehn Kilo“. Ich überschlage im Kopf: Frau Holländer hat uns nämlich schon einen Schild (9 Kilogramm), einen Helm (1,8 Kilogramm), einen Wurfspeer (1-3 Kilogramm), ein Schwert (1,5 Kilogramm) und diverse andere Gegenstände präsentiert. Je nachdem, wie viel persönlichen Krimskrams so ein Legionär noch neben den Pflichtgegenständen dabei hatte, schleppte er auf dem Marsch locker 30 Kilogramm mit sich herum.<br />
<br />Und das 1500 Kilometer weit, denn die Landkarte zeigt mir, dass Rom ungefähr so weit entfernt liegt. Warum haben sich die Römer das eigentlich angetan? Was wollten die hier im regnerischen ungemütlichen Norden fernab von Thermen und römischen Vergnügungen?<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Carl_Schild_720h.jpg" alt="Mal auf Tuchfühlung gehen mit Legionärsausrüstung? Auch das geht im Römermuseum Haltern." /><br />center<br />Mal auf Tuchfühlung gehen mit Legionärsausrüstung? Auch das geht im Römermuseum Haltern.<br />Mal auf Tuchfühlung gehen mit Legionärsausrüstung? Auch das geht im Römermuseum Haltern.</p>
<p>https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_Carl_Kettenhemd.mov<br />700<br />400</p>
<p>Ich hoffe, Ihr wisst alle, dass es DER Schild heißt? – DAS Schild ist  das Ding mit den Infos!</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Carl_Schild2_720h.jpg" alt="Für die Kampf-Formation „Schildkröte“ mussten die Legionäre in der Mitte den Schild über den Kopf halten. Ein weiterer Kraftakt ..." /><br />center<br />Für die Kampf-Formation „Schildkröte“ mussten die Legionäre in der Mitte den Schild über den Kopf halten.<br />Für die Kampf-Formation „Schildkröte“ mussten die Legionäre in der Mitte den Schild über den Kopf halten.</p>
<p>Desc</p>
<h4>Das Römermuseum Haltern gibt Aufschluss, was die Invasoren aus dem Süden hier wollten</h4>
<p>„Wir befinden uns in der Zeit des Kaisers Augustus“, erklärt uns Holländer. „Zu diesem Zeitpunkt gehört den Römern bereits ein riesiges Reich von Spanien bis Syrien und Nordafrika bis Gallien. Aber die Römer wollen immer noch mehr – und ein großes Gebiet fehlt Augustus noch. Welches?“<br />
<br />Ich tippe erst auf Großbritannien, aber die Expertin schüttelt den Kopf und zeigt auf die Karte. Ah! Da beim Rhein verläuft die Grenze. Links gibt es schon allerlei römische Kultur, hier haben die machtbesessenen Herrscher aus dem Süden bereits ihre Provinz gesichert. Aber rechts vom Fluss – oje. Da leben die wilden Germanen im undurchdringlichen Wald in ihren armseligen Hütten und möchten nichts wissen von römischer Zivilisation. Sie sind zufrieden mit ihren Fellen, ihrem Met und ihrem rauchenden Herdfeuer und legen keinen Wert auf gepflasterte Straßen und Mehrfamilienhäuser. Denn Provinz zu sein, das heißt auch immer, fremde Herren zu akzeptieren.<br />
</p>
<h5>Und das finden stolze Germanen doof.</h5>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Karte_800q.jpg" alt="Historikerin und Museumspädagogin Sabine Holländer zeigt uns anhand der Karte im Römermuseum Haltern, was die Römer hierhin gezogen hat." /><br />center<br />Historikerin und Museumspädagogin Sabine Holländer zeigt uns anhand der Karte im Römermuseum Haltern, was die Römer hierhin gezogen hat.<br />Historikerin und Museumspädagogin Sabine Holländer zeigt uns anhand der Karte im Römermuseum Haltern, was die Römer hierhin gezogen hat.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Wall6_800q.jpg" alt="Hier an der Lippe war ein perfekter Punkt, um ein Lager zu errichten. Die Mission: nach Germanien vordringen. Denn das fehlte Kaiser Augustus noch!" /><br />center<br />Hier an der Lippe war ein perfekter Punkt, um ein Lager zu errichten. Die Mission: nach Germanien vordringen. Denn das fehlte Kaiser Augustus noch!<br />Hier an der Lippe war ein perfekter Punkt, um ein Lager zu errichten. Die Mission: nach Germanien vordringen. Denn das fehlte Kaiser Augustus noch!</p>
<p>Desc</p>
<h5>Widerstand? Ein Fremdwort für die erfolgsverwöhnten Römer. </h5>
<p>In der neuen Provinz Germanien winkten wertvolle Rohstoffe, die die Kassen füllen und dem Kaiser Ruhm einbringen. Also hin dort und den Germanen zeigen, wo der Hammer hängt! Augustus schickt für den Anfang 10.000 Mann – das entspricht zwei Legionen – Richtung Lippe. Mit dem schweren Gepäck, das wir im Römermuseum Haltern gerade in Augenschein nehmen.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>20<br />default</p>
<p>Heading</p>
<h4>In Haltern am See angekommen, legten die Römer los.</h4>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc<br />Was braucht man für ein anständiges Römerlager? Erstmal den passenden Standort. Ein Fluss ist immer gut, denn der dient als Transportweg und macht den Feinden den Angriff schwer. Man sieht sie ja schon von weitem, wenn sie am anderen Ufer etwas aushecken. Ein Hang hilft dabei auch. Und wenn dann noch Eichenwälder drumrum sind, die man abholzen kann, um das Lager zu befestigen, ist der perfekte Ort gefunden.<br />
<br />Das alles bot Haltern vor 2000 Jahren – und so entstand am Ufer der Lippe schnell eine erste Zeltstadt. Selbstverständlich erst, nachdem auch der Priester die Location für gut befunden hatte.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>20<br />default</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Zelt_800q.jpg" alt="Zu Anfang gab es nur ein Zeltlager. Jede Zeltgemeinschaft bestand aus sechs bis acht Legionären - und 70 Ziegen mussten pro Zelt ihr Leben lassen!" /><br />center<br />Zu Anfang gab es nur ein Zeltlager. Jede Zeltgemeinschaft bestand aus sechs bis acht Legionären &#8211; und 70 Ziegen mussten pro Zelt ihr Leben lassen!<br />Zu Anfang gab es nur ein Zeltlager. Jede Zeltgemeinschaft bestand aus sechs bis acht Legionären &#8211; und 70 Ziegen mussten pro Zelt ihr Leben lassen!</p>
<p>Desc</p>
<h4>Unterkunft aus Ziegenleder</h4>
<p>Sabine Holländer zeigt uns die Zelte aus Ziegenleder. Was?!? Pro Zelt brauchen die Römer das Leder von 70 Ziegen?!? So groß ist das doch gar nicht. Hm. Acht Mann sollen da reinpassen? Und auf dem blanken Boden schlafen? Nicht wirklich komfortabel. Und wenn ich mir den Regen anschaue, der da gerade vor dem Fenster runterpladdert, frage ich mich auch ernsthaft, wie lange diese groben Nähte das Wasser wohl aufhalten.<br />
</p>
<h5>Ich habe also vollstes Verständnis dafür, dass die Römer so schnell wie möglich anfingen, ein zweites Lager mit richtigen Unterkünften aus Holz zu bauen.</h5>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>20<br />default</p>
<p>Desc</p>
<h4>Wie das schon nach sechs Monaten ungefähr aussah – das erfahren wir auf dem Außengelände des Römermuseum Haltern:</h4>
<p>Dort hat das LWL-Team nämlich einen Teil des Westtores rekonstruiert. 156 Meter Befestigungsanlage bestaunen wir, zum Teil acht Meter hoch. Die Wände sind mit Erde aufgefüllt, das ist ein wichtiger Brandschutz und verleiht dem Trumm Stabilität. Davor haben wir zwei Spitzgräben, gefüllt mit Krähenfüßen, die sich im Angriffsfall tückisch in Germanenlatschen haken, und dahinter einen Wall mit Palisade.<br />
<br />Das Eingangstor ist die einzige Schwachstelle, da hier die Gräben unterbrochen sind. Doch auch dafür hatten die findigen Römer eine Lösung: Sie versetzten es zurück und schufen so eine Art „Zwinger“. Der Germane, der es bis hierhin schaffte, wurde gleich von drei Seiten aus von den über ihm thronenden Römern abgewehrt.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h5>Die Kunst der römischen Ingenieure</h5>
<p>Hier draußen sind wir mit Archäologin und Museumspädagogin Julia Großekathöfer unterwegs. Sie geht davon aus, dass es anfangs wenig oder gar keine Angriffe auf dieses Lager gab: „Wenn ich ein Germane wäre, und innerhalb von sechs Monaten hätte ich so etwas vor der Nase – dann wäre ich erschüttert und hätte mich garantiert nicht getraut, darauf loszustürmen!“<br />
<br />Das sehen wir ähnlich: Bis zu acht Meter hoch ist die Konstruktion. Die überragende Baukunst der Römer lässt uns noch heute staunen. Sie arbeiten mit geschmiedeten Nägeln, mit viereckigen Holzzapfen in runden Löchern, die sich wie Schrauben festziehen, mit Ankerbalken, die die Spannung von den oberen Etagen ableiten. Und alles, was die Römer tun, ist eine echte Materialschlacht: Allein für die Umrandung des Lagers fällten sie 12.500 Eichen.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Anker_720h.jpg" alt="Was hat ein Anker mit der Bautechnik der Wallanlage Römermuseum Haltern zu tun? Es geht um Ingenieurskunst: Ankerbalken leiten die Spannung von den höheren Etagen ab." /><br />center<br />Was hat ein Anker mit der Bautechnik der Wallanlage Römermuseum Haltern zu tun? Es geht um Ingenieurskunst: Ankerbalken leiten die Spannung von den höheren Etagen ab.<br />Was hat ein Anker mit der Bautechnik der Wallanlage Römermuseum Haltern zu tun? Es geht um Ingenieurskunst: Ankerbalken leiten die Spannung von den höheren Etagen ab.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Wall2_720h.jpg" alt="Bei der komplizierten Holzkonstruktion muss man ganz genau hinschauen, um die Bauweise zu verstehen. Ein Wahnsinn, was die Römer vor 2000 Jahren schon wussten!" /><br />center<br />Bei der komplizierten Holzkonstruktion muss man ganz genau hinschauen, um die Bauweise zu verstehen. Ein Wahnsinn, was die Römer vor 2000 Jahren schon wussten!<br />Bei der komplizierten Holzkonstruktion muss man ganz genau hinschauen, um die Bauweise zu verstehen. Ein Wahnsinn, was die Römer vor 2000 Jahren schon wussten!</p>
<p>Gallery<br /><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Heading</p>
<h4>Essig \&#8220;to go\&#8220; und Körperhygiene</h4>
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<p>Desc<br />Nachdem wir uns mit den grundlegenden Fakten vertraut gemacht haben, starten wir mit den Überraschungsführungen. Im Inneren des Museums lautet das Thema „wasserdicht“. Wir erfahren zum Beispiel, dass Amphoren für die Römer Einweg-Gefäße waren. Denn kein Mensch wollte ein Tongefäß, in dem aus Spanien wochenlang vergorene Fischsauce – das so genannte „Garum“, unser heutiges Maggi – herangekarrt worden war, anschließend für Wein weiterverwenden. Also landeten die Amphoren, die uns heute so entzücken, auf der Müllkippe – in Scherben geschlagen. <br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Essigtogo_720h.jpg" alt="Würdet ihr dieses Fässchen dort im Hintergrund gern mit auf den Klassenausflug nehmen? Unsere heutigen Trinkflaschen sind da doch deutlich komfortabler!" /><br />center<br />Würdet ihr dieses Fässchen dort im Hintergrund gern mit auf den Klassenausflug nehmen? Unsere heutigen Trinkflaschen sind da doch deutlich komfortabler!<br />Würdet ihr dieses Fässchen im Hintergrund gern mit auf den Klassenausflug nehmen? Unsere heutigen Trinkflaschen sind deutlich komfortabler!</p>
<p>Desc<br />Dafür gab es aber „Essig to go“: In einem Holzfässchen nahmen die Römer das typische Essig-Wasser- oder Wasser-Wein-Gemisch mit auf Streife in den Germanenwald. Ich finde, dass das ganz schön groß aussieht und bestimmt nicht leicht ist? „Vielleicht hat das ja auch ein Maultier getragen“, räumt Holländer ein. Schade, dass ich nicht einfach mal in der Zeit zurückreisen und nachschauen kann, wie das genau war mit all\&#8216; diesen Gegenständen &#8230;<br />
</p>
<h5>Noch ein Beispiel zum Stichwort „wasserdicht“ gefällig?</h5>
<p>Wer bei der anstrengenden Legionärsarbeit ins Schwitzen kam, beschmierte sich anschließend mit Olivenöl und schabte sich den Schmodder mit dem Strigilis von der Haut. Wenn die römischen Legionäre Glückhaften, gab es an ihrem Standort eine Therme. Auch die römischen Bäder waren natürlich genial konstruiert. Es gab sogar Fußbodenheizung! Und weil die so heiß wurde, dass es unter der Fußsohle brannte, trugen die Römer Flipflops aus Holz &#8230;<br />
</p>
<h5>Hygiene à la Rom.</h5>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Badeente_hoch720.jpg" alt="Wo führt uns denn diese Badeente hin, die wir nachher als Geschenk mit auf den Weg bekommen haben? Zur Körperhygiene der Römer natürlich!" /><br />center<br />Wo führt uns denn diese Badeente hin, die wir nachher als Geschenk mit auf den Weg bekommen haben? Zur Körperhygiene der Römer natürlich!<br />Wo führt uns denn diese Badeente hin, die wir nachher als Geschenk mit auf den Weg bekommen haben? Zur Körperhygiene der Römer natürlich!</p>
<p>20<br />default</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Gruppe_hinten_800q.jpg" alt="Seht Ihr die leinen Playmobilfiguren oben rechts? Sie stammen aus der „Sendung mit der Maus“! 15.000 Legionäre samt Tross marschieren im Römermuseum Haltern Richtung Teutoburger Wald - und nur wenige werden aus der Varusschlacht lebendig herauskommen." /><br />center<br />Seht Ihr die Playmobilfiguren oben? Sie stammen aus der „Sendung mit der Maus“! 15.000 Legionäre samt Tross marschieren im Römermuseum Haltern Richtung Teutoburger Wald &#8211; und nur wenige werden aus der Varusschlacht lebendig herauskommen.<br />Seht Ihr die Playmobilfiguren oben? Sie stammen aus der „Sendung mit der Maus“! 15.000 Legionäre samt Tross marschieren im Römermuseum Haltern Richtung Teutoburger Wald &#8211; und nur wenige werden aus der Varusschlacht lebendig herauskommen.<br />fadeInLeft</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Gruppevorn_800q.jpg" alt="Dieser Schaukasten im Römermuseum Haltern zeigt uns, wie das Lager einst aussah. Die Ausmaße sind gigantisch! 18 Hektar - das entspricht 29 Fußballfeldern! Und alles war top organisiert ..." /><br />center<br />Dieser Schaukasten im Römermuseum Haltern zeigt uns, wie das Lager einst aussah. Die Ausmaße sind gigantisch! 18 Hektar &#8211; das entspricht 29 Fußballfeldern! Und alles war top organisiert &#8230;<br />Dieser Schaukasten im Römermuseum Haltern zeigt uns, wie das Lager einst aussah. Die Ausmaße sind gigantisch! 18 Hektar &#8211; das entspricht 29 Fußballfeldern! Und alles war top organisiert &#8230;<br />fadeInRight</p>
<p>20<br />default</p>
<p>Desc</p>
<h4>Antiker Spaß </h4>
<p>Zum Abschluss machen wir noch einen Abstecher in die Welt der römischen Freizeitbeschäftigung.<br />
<br />„Weichliche“ Sportarten wie Weitsprung oder Speerwurf waren den Griechen vorbehalten. Die Römer standen auf Wagenrennen, Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen. Da wir gerade keine Quadrigen, Dreizacke und Löwen zur Verfügung haben, probieren wir lieber die Kinderspiele aus: Wo wir heute mit Murmeln kullern, holten die Kinder damals Nüsse aus der Küche und warfen sie zielsicher in Gefäße oder auf ein Punktebrett. Wenn sie erwachsen wurden, waren sie „den Nüssen entwachsen“.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Nuss_720h.jpg" alt="Nüsse kullern war vor allem bei den Kindern beliebt. Entweder galt es, in einen Tontopf zu treffen - oder viele Punkte im Nuss-Dreieck zu holen." /><br />center<br />Nüsse kullern war vor allem bei den Kindern beliebt. Entweder galt es, in einen Tontopf zu treffen &#8211; oder viele Punkte im Nuss-Dreieck zu holen.<br />Nüsse kullern war vor allem bei den Kindern beliebt. Entweder galt es, in einen Tontopf zu treffen &#8211; oder viele Punkte im Nuss-Dreieck zu holen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Wuerfeln_720h.jpg" alt="Auch die Römer schummelten sich gern einen zurecht, vor allem, wenn es um viel Geld ging. Für faire Chancen gab es deshalb einen Würfelturm." /><br />center<br />Auch die Römer schummelten sich gern einen zurecht, vor allem, wenn es um viel Geld ging. Für faire Chancen gab es deshalb einen Würfelturm.<br />Auch die Römer schummelten sich gern einen zurecht, vor allem, wenn es um viel Geld ging. Für faire Chancen gab es deshalb einen Würfelturm.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Carl_Wachs2_720h.jpg" alt="Ein Gänsekiel oder auch schon Metallfedern dienten als Füllfederhalter. Für die kleine Notiz am Rande reichte aber die Wachstafel zum Einritzen." /><br />center<br />Ein Gänsekiel oder auch schon Metallfedern dienten als Füllfederhalter. Für die kleine Notiz am Rande reichte aber die Wachstafel zum Einritzen.<br />Ein Gänsekiel oder auch schon Metallfedern dienten als Füllfederhalter. Für die kleine Notiz am Rande reichte aber die Wachstafel zum Einritzen.</p>
<p>Heading</p>
<h4>Abschied vom Römermuseum Haltern</h4>
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<p>Desc<br />Für uns gilt das nicht – wir haben riesigen Spaß an der Sache, egal ob Kind oder Erwachsener. Die Punkte notieren wir auf der typisch römischen Wachstafel, und jeder gekonnte Wurf erntet Jubel. Sabine Holländer und Julia Großekathöfer haben große Mühe, uns aus dem pädagogischen Gemeinschaftsraum herauszubekommen, aber schließlich treibt uns der Hunger.<br />
<br />Zum Glück wartet auf uns ein Restaurant, und wir müssen es nicht halten wie einst die römischen Legionäre. Die hatten nämlich pro Zeltgemeinschaft eine Handmühle im Gepäck und mussten abends erst noch ein unfreiwilliges Mucki-Training absolvieren, damit sie ihren geliebten „Puls“-Getreideeintopf auf den Tisch bekamen.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h5>Ich denke, jetzt ist es höchste Zeit, von Carolus wieder zum Entdecker Carl zu werden! Bis zum nächsten Mal im Römermuseum Haltern!</h5>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Gallery<br /><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>100<br />default<br />default</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/Pin_It_LWL4.png" alt="Ein Tag im Römermuseum Haltern" /><br />Pin It!<br />#dd3333</p>
<p>Entdecker-Dank<br />*Werbung</p>
<p>Unser Entdecker-Dank geht an <a href="https://www.muensterland.com">Münsterland e.V., den Verein zur Förderung des Münsterlandes</a>, der diese Entdecker-Story im Rahmen seiner Kampagne <a href="https://www.muensterland.com/deinmuensterlandmoment/">Dein MünsterLand Moment</a> ermöglicht hat.</p>
<p>Die Kampagne versammelt auf ihrer Homepage Urlaubsideen für das Münsterland. Die Palette reicht von entspannend über schmackhaft bis hin zu lehrreich und soll einfach Lust auf eine gute Zeit im Münsterland machen.</p>
<p>Neben Münsterland e.V. sind auch Münster Marketing und die Initiative Starke Innenstadt Münster an dem Projekt beteiligt.</p>
<p>Unsere Meinung bleibt von der Kooperation selbstverständlich unbeeinflusst.<br />#81d742</p>
<p>Entdecker-Info</p>
<h5>Jetzt auch Lust auf die ollen Römer bekommen?</h5>
<p>Dann haben wir zwei Vorschläge: Entweder warm lesen in unserer Entdeckerstory „Tarragona und die Römer: Ave Claudius!“ Oder direkt ab ins Römermuseum Haltern!</p>
<p>Einfach den Glühbirnen-Links folgen.<br />#eeee22</p>
<p>Glühbirnen-Link<br /><a class="content_link " href=""  ></a><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Glühbirnen-Link<br /><a class="content_link " href=""  ></a><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p><img
www.entdeckerstorys.de/tarragona-und-die-römer
src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_Panorama_Tipps_1920.jpg" alt="Natürlich hat Haltern noch viel mehr zu bieten als das Römermuseum! Der Halterner Stausee zum Beispiel ist ein tolles Naherholungsgebiet. Ob Wandern, Schwimmen oder Paddeln - hier kommt jeder auf seine Kosten." /><br />center<br />Natürlich hat Haltern noch viel mehr zu bieten als das Römermuseum! Der Halterner Stausee zum Beispiel ist ein tolles Naherholungsgebiet. Ob Wandern, Schwimmen oder Paddeln &#8211; hier kommt jeder auf seine Kosten.<br />Natürlich hat Haltern noch viel mehr zu bieten als das Römermuseum! Der Halterner Stausee zum Beispiel ist ein tolles Naherholungsgebiet. Ob Wandern, Schwimmen oder Paddeln &#8211; hier kommt jeder auf seine Kosten.</p>
<p>100<br />default<br />default</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/roemermuseum-haltern/">Römermuseum Haltern: Die Spuren der 19. Legion</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
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		<title>Cutty Sark: Vom Rekord-Klipper zum Museumsschiff</title>
		<link>https://entdeckerstorys.de/die-cutty-sark-in-greenwich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ines-Bianca]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2019 17:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Places We Love]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflugstipp]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einst war die Cutty Sark eines der schnellsten Handelsschiffe der Welt. Jetzt ist der letzte erhaltene Woll- und Teeklipper der Welt ein Museumsschiff im Hafen von Greenwich. Wir haben mal geschaut, was die Schiffslegende für Geschichten zu erzählen hat!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/die-cutty-sark-in-greenwich/">Cutty Sark: Vom Rekord-Klipper zum Museumsschiff</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorenbild IB<br /><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img decoding="async" class="scale-with-grid" src="" alt="" title="" width="" height="" style=""/></div></div>
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<br /><hr class="no_line" style="margin: 0 auto 0px auto"/>
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<p>Autorenbild CJ<br /><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img decoding="async" class="scale-with-grid" src="" alt="" title="" width="" height="" style=""/></div></div>
<br />
<br /><hr class="no_line" style="margin: 0 auto 0px auto"/>
<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Entdecker-Mama: „Hey, kleiner Entdecker. Schau\&#8216; mal: Da vorn ist das Museumsschiff aus deinem Englischbuch!““</h4>
<p></p>
<h4>Kleiner Entdecker: „Ohja, die Cutty Sark! Können wir uns die nicht anschauen? Biiiitttteeee?!?“</h4>
<p></p>
<h4>Entdecker-Mama: „Na dann – let\&#8217;s get tickets!“</h4>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<h4>Wo sind die Entdecker denn diesmal gelandet? &#8211; In Greenwich!</h4>
<p>no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Desc<br />Das ist ein Stadtteil von London. Einfach der Themse Richtung Meer folgen, dann taucht er irgendwann am südlichen Ufer auf.<br />
<br />Bekannt ist Greenwich vor allem wegen des Nullmeridian.<br />
<br />Von dieser Linie aus wird die geografische Länge nach Osten und Westen gezählt. Warum? Weil Wissenschaftler das einfach irgendwann einmal so entschieden haben! Irgendwo muss man ja anfangen zu zählen … <br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc<br />Auf dem Boden des ehemaligen Royal Greenwich Observatory im Greenwich Park ist die Linie markiert.<br />
<br />Das finden wir zwar auch hochspannend, aber jetzt ist uns erst einmal nach Schiffen und ihren spannenden Geschichten. Schließlich schreiben wir  Entdeckerstorys, auf Englisch Stories mit „ie“ – und die „Cutty Sark“ bietet jede Menge davon!</p>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/06/Cutty_GreenwichPark_Panorama_1920.jpg" /><br />center<br />Nur wenige Minuten von der \&#8220;Cutty Sark\&#8220; entfernt beginnt der Greenwich Park mit dem berühmten Royal Observatory, durch das der Nullmeridian verläuft.</p>
<h4>Was unterscheidet die \&#8220;Cutty Sark\&#8220; von einem normalen Schiff?</h4>
<p>Das fängt schon beim Namen an. Der ist nämlich sehr ungewöhnlich. „Cutty Sark“ bedeutet „kurzes Hemd“. So eines trägt die schöne Hexe \&#8220;Nannie\&#8220; in einem Werk des berühmten schottischen Dichters Robert Burns. Und das wiederum hatte den Londoner Reeder John Willis, der das Schiff 1869 bauen ließ, so inspiriert, dass er sein neues Handelsschiff danach benannte.</p>
<h5>Dreimal dürft ihr raten, wie die Gallionsfigur der „Cutty Sark“ aussah?</h5>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>icon-lifebuoy<br />ein Wassermann mit einem Dreizack?</p>
<p>icon-lifebuoy<br />ein Seepferdchen mit Zylinder?</p>
<p>icon-lifebuoy<br />eine Hexe im kurzen Hemdchen?</p>
<p>Desc<br />Es ist natürlich die Hexe im Hemdchen! Aber auch die Sache mit dem Zylinder ist nicht ganz verkehrt. Reeder Willis trug nämlich immer einen auffallenden weißen Zylinder.</p>
<p>Generell scheint der Herr nach typisch englischer Sitte etwas verschroben gewesen zu sein. Am Bug der \&#8220;Cutty Sark\&#8220; ließ er als Motto ein Wortspiel mit seinem Namen anbringen:<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>„Where there’s a Willis a way“</p>
<p>Desc<br />Das soll eigentlich heißen: \&#8220;Where there’s a will is a way“ –  „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“. Aber mit seinem Namen eingebaut, ist es viel lustiger, finden wir!<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/06/Cutty_Gallionsfigur_quer_800.jpg" alt="Ihr glaubt uns das mit der Hexe im Hemd nicht? In der Ausstellung ist sie neben anderen Gallionsfiguren zu sehen. Es ist die weiße Dame ganz oben!" /></p>
<h4>Der lange Weg der Cutty Sark</h4>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc<br />Ihren Weg fand die „Cutty Sark“ nahezu immer! Als Woll- und Teeklipper war es ihre Aufgabe, Handelswaren aus fernen Ländern nach England zu transportieren. Bis 1885 erledigte sie diese Aufgabe zuverlässig, aber ohne großes Aufsehen.</p>
<p>Dann kam allerdings ein neuer Kapitän: Richard Woodget war ein Mann mit großem Ehrgeiz und hatte viel vor mit der „Cutty Sark“. Er ließ das Schiff umbauen und reduzierte die Mannschaft von 28 auf 20 Mann. Seine Rechnung ging auf. Fortan brach der Klipper alle Geschwindigkeits-Rekorde und holte Preis um Preis.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc<br />Zehn Jahre dauerte die Erfolgsgeschichte der „Cutty Sark“ an, dann begann der Abstieg. An eine portugiesische Reederei verkauft, musste das Schiff aus Kostengründen weitere Umbauten über sich ergehen lassen. Ihr Zustand wurde immer trauriger.</p>
<p>Dann aber ein kleines Wunder: Als die „Cutty Sark“ in erbarmungswürdigem Zustand 1912 im Hafen von Falmouth einlief, erkannte sie der bereits pensionierte Kapitän Wilfred Dowman wieder. Er hatte als Schiffsjunge auf der „Cutty Sark“ gelernt. Gemeinsam mit seiner Ehefrau fasste er den Entschluss, das Schiff zu kaufen und restaurieren zu lassen.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc<br />Erst diente der Klipper noch als Ausbildungsschiff.</p>
<p>1938 unternahm er seine letzte Reise. 1957 kam die Cutty Sark nach Greenwich und wurde zum Museum.</p>
<p>Jahrzehntelang bestaunten Besucher den letzten erhaltenen Teeklipper der Welt, der einst der Stolz der britischen Handelsflotte war. Das Schiff kommt sogar in einem Liedtext der \&#8220;Dire Straits\&#8220; vor:<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Heading</p>
<h3>\&#8220;Around the Cutty Sark the single-handed sailor goes sailing, sailing away in the dark.\&#8220;<br />
</p>
<h4>Der Tag, als das Feuer ausbrach</h4>
<p>Doch dann kam der 21. Mai 2007 … Eigentlich sollte das Schiff restauriert werden. Bei den Arbeiten blieb ein Staubsauger versehentlich ein Wochenende lang eingeschaltet. Er geriet in Brand – und die Flammen wüteten mächtig in der „Cutty Sark“.<br />
</p>
<h5>Was für ein Drama!</h5>
<p>Zum Glück waren große Teile des Schiffszubehörs für die Restaurierung bereits ausgelagert gewesen. Es gelang, die „Cutty Sark“ wiederherzustellen. Am 25. April 2012 wurde das Museumsschiff neu eröffnet. Mit königlichen Gästen! Dabei waren nämlich auch Queen Elizabeth II. und ihr Ehemann Prinz Philipp.</p>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><

<br />Da lassen sich so manche weitere faszinierende Details entdecken wie diese fantasievollen Schiffsverzierungen.</p>
<p>Heading</p>
<h4>Und jetzt stehen WIR auf dem geschichtsträchtigen Deck der Cutty Sark!</h4>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h5>Ein komisches Gefühl!</h5>
<p> Sofort haben wir Bilder im Kopf, wie sich das Schiff tapfer durch einen Sturm kämpft. Im Englischbuch muss sich der Schiffsjunge Ben Briggs beweisen bei so einer Fahrt. Beim Klettern in der Takelage stellt er sich eher ungeschickt an.<br />
<br />Aber dann schlägt eine riesige Woge über Deck und reißt den ersten Maat fort, der nicht schwimmen kann. Der Kapitän wirft einen Rettungsring ins Wasser – aber die eigentliche Heldentat vollbringt der Schiffsjunge: Ben Briggs stürzt sich ins Wasser und rettet den Maat. „Du bist ein mutiger Mann“, sagt der Kapitän zu dem Jungen.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Rundgang auf einer Legende</h4>
<p>Wir schauen uns alles ganz genau an: das Steuerrad, die Kapitäns-Kajüte, den Gemeinschaftsraum und die Kombüse. Auch den Lagerraum erkunden wir. Wahnsinn, wie viele Kisten Tee darin wohl von China nach England gefahren sind?!? </p>
<p>So wie das Museum gestaltet ist, können wir sogar unter dem Bauch des Schiffes hindurchwandern. Hier treffen wir auf einen ganz besonderen Mann: den Reeder Willis, der das Schiff einst in Auftrag gab.</p>
<p>Woran wir den Schauspieler erkennen? Naaa? Natürlich am weißen Zylinder!!!<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Habt Ihr vorher beim Lesen gut aufgepasst und den Mann mit dem weißen Zylinder erkannt? Darf ich vorstellen: \&#8220;That\&#8217;s Mr. Jock Willis, the first owner of the Cutty Sark!\&#8220;</p>
<h5>Als wir auf das Boot nach London-City steigen, verfolgen uns die stolz aufgerichteten Masten der Cutty Sark noch lange. Ein echtes Entdecker-Museum</h5>
<p>no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/06/Cutty_Globus_quer_800.jpg" alt="Na, wer sagt's denn! Sogar unser Logo findet sich im Bauch des Schiffes. Könnte aber ruhig ein bisschen bunter sein ..." /></p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/06/Cutty_Steuerrad_quer_800.jpg" alt="Wo sind die Abenteurer?!? Der Steuermann muss aber ganz schön Kraft gehabt haben, wenn er das Schiff bei Sturm auf Kurs halten wollte!" /></p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/06/Cutty_Ladung_quer_800.jpg" /><br />center<br />Gebaut wurde die \&#8220;Cutty Sark\&#8220; ursprünglich als so genannter Teeklipper. Die Ausstellung zeigt, wie das Schiff beladen war.<br />
<br /><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/06/Cutty_Tunnel_Panorama_1920.jpg" /><br />center<br />Der Greenwich Foot Tunnel führt unter der Themse durch. Von der anderen Seite aus hat man einen tollen Blick auf das gegenüberliegende Ufer mit der \&#8220;Cutty Sark\&#8220;.</p>
<p>Entdecker-Tipp<br />Wenn ihr das Schiff noch aus einer anderen Perspektive bewundern möchtet, geht doch einfach durch den Greenwich Foot Tunnel unter der Themse hindurch. Der Tunnel selbst ist schon ein Erlebnis – und von der anderen Seite aus habt ihr einen tollen Blick auf Greenwich Pier mit der Cutty Sark.<br />#8dbfeb</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/06/Pin_It_Cutty_Sark.png" /><br />Pin It!<br />#dd3333</p>
<p>Entdecker-Info<br />Obwohl wir für den vorliegenden Beitrag oder die Nennung/Verlinkung der darin vorkommenden Marken/Dienstleister/Events/Orte kein Honorar oder Vergünstigungen erhalten haben, sind wir nach aktueller deutscher Rechtsprechung verpflichtet, ihn als \&#8220;Werbung\&#8220; zu kennzeichnen.<br />#81d742</p>
<p>100<br />default<br />default</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/die-cutty-sark-in-greenwich/">Cutty Sark: Vom Rekord-Klipper zum Museumsschiff</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Phänomania: Geister oder Schallwellen?</title>
		<link>https://entdeckerstorys.de/im-phaenomania-erfahrungsfeld/</link>
					<comments>https://entdeckerstorys.de/im-phaenomania-erfahrungsfeld/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[CJ]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jul 2018 06:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Places We Love]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflugstipp]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um unsere Sinne und wie sie auf physikalische Phänomene reagieren, dreht sich alles in der Mitmach-Ausstellung "Phänomania Erfahrungsfeld" in Essen. In den Gebäuden der früheren Zeche Zollverein darf man nach Herzenslust Experimente durchführen. Haben wir gemacht!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/im-phaenomania-erfahrungsfeld/">Phänomania: Geister oder Schallwellen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorenbild CJ</p>
<p><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="200" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200.png" class="scale-with-grid" alt="Entdecker-Sohn" style="" srcset="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200.png 200w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200-150x150.png 150w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200-146x146.png 146w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200-50x50.png 50w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200-75x75.png 75w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200-85x85.png 85w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200-80x80.png 80w" sizes="(max-width:767px) 200px, 200px" /></div></div>
<br />
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</p>
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<p>auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>&#8222;Goooooooooooooong!&#8220;, macht der Gong.</h4>
<p class="big">Der Ton ist tief, und man spürt ihn im ganzen Körper. Wenn man die Hände vor den <b>Gong</b> hält, fühlt es sich an wie sachte Berührungen. Als ob man von kleinen Geisterfingerchen gekitzelt würde! Unser Museums-Guide <b>Sascha</b> nickt: Genau DAS dachten nämlich früher auch die Menschen in Asien. Deswegen gibt es dort in den meisten Tempeln einen großen Gong: um Kontakt zu der <b>Welt der Geister</b> aufzunehmen.</p>
<p class="big"><b>Gong-Geister?</b> Daran mögen moderne Menschen nicht mehr so recht glauben. Denn die <b>Naturwissenschaftler</b> haben längst herausgefunden, was da eigentlich passiert, wenn der Gong &#8222;Gong!&#8220; macht: Es sind <b>Schallwellen</b>, die an der Hand kitzeln. Das muss ich gleich einmal selbst ausprobieren: Noch während ich aushole, sehe ich, wie Mama sich die Ohren zuhält. Das nützt ihr aber nix &#8211; denn <b>spüren</b> kann sie den Ton ja trotzdem.</p>
<h5>Die Physik lügt eben nicht!</h5>
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<p>auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/07/Phaeno_Turm_oben_quer_800_600.jpg" alt="Wer sich traut, kann den früheren Förderturm besteigen und aus knapp 35 Metern Höhe die Aussicht bewundern."/></p>
<p>center</p>
<p>Wer sich traut, kann den früheren Förderturm besteigen und aus knapp 35 Metern Höhe die Aussicht bewundern.</p>
<p>Wer sich traut, kann den früheren Förderturm besteigen und aus knapp 35 Metern Höhe die Aussicht bewundern.</p>
<p>Desc</p>
<h4>Ihr fragt euch jetzt sicherlich, wo wir gerade sind?</h4>
<p class="big">Ganz einfach: An diesem Wochenende hat es uns ins Mitmach-Museum <b>&#8222;Phänomania Erfahrungsfeld&#8220;</b> in Essen gezogen. Die Ausstellungsräume befinden sich in ehemaligen Gebäuden der <b>Zeche Zollverein</b>. Wo früher Fördermaschinen ihren Dienst taten, dreht sich heute alles um unsere <b>Sinne</b> und welche <b>physikalischen Phänomene</b> sich dahinter verbergen.</p>
<h5>Genau deshalb heißt das Ganze ja &#8222;Phänomania&#8220;!</h5>
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<p>auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/07/Phaeno_Bogen_quer_800_600.jpg" alt="Phaeno_Bogen_quer_800_600"/></p>
<p>center</p>
<p>Desc</p>
<p>Schon einmal etwas von einer Chladnischen Klangfigur gehört? Mit Geigenbogen und Quarzsand lassen sich hier Sandbilder zaubern!</p>
<p>center</p>
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<p>auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/07/Phaeno_Balance_quer_800_600.jpg" alt="Phaeno_Balance_quer_800_600"/></p>
<p>center</p>
<p>Desc</p>
<p>Hier ist eine gute Koordination zwischen den beiden Händen gefragt: Vorsichtig muss die Holzscheibe an den Löchern vorbei bis ganz nach oben bugsiert werden.</p>
<p>center</p>
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<p>auto</p>
<p>Heading</p>
<h3>„In Deutschland ist der Gleichgewichtssinn ein anerkannter Sinn.”</h3>
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<p>auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Kennt ihr eigentlich alle menschlichen Sinne?</h4>
<p class="big"><b>Sehen, Tasten, Schmecken, Hören, Riechen</b> &#8211; die klassischen fünf Sinne haben noch alle aus unserer Gruppe gewusst. Aber Sascha hatte noch einen <b>sechsten Sinn</b> im Gepäck: &#8222;In Deutschland gilt auch der <b>Gleichgewichtssinn</b> als offizieller Sinn&#8220;, berichtete er. All&#8216; diese Sinne durften wir im Anschluss in der Mitmach-Ausstellung ausprobieren. Was es da alles zu erleben gab!!!</p>
<p><span class="highlight highlight-" >Ein Beispiel seht ihr im Video:</span>
<br />
</p>
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<p>auto</p>
<p>https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_2863.mov</p>
<p>700</p>
<p>400</p>
<p>Desc</p>
<p>Auf der einen Seite der Vogel &#8211; auf der anderen der Käfig. Wer kräftig an der Kurbel dreht, kann den Vogel zumindest optisch &#8222;einfangen&#8220;. Warum? <a href="#">Weil sich dann die Bilder auf der Netzhaut überlagern.</a></p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p>20</p>
<p>default</p>
<p>Desc</p>
<h3>Duftbäume und Drehscheiben</h3>
<p class="big">Lustig war auch der <b>&#8222;Geruchsbaum&#8220;</b>: Wie Äste an einem Baum &#8222;wachsen&#8220; im Museum Flaschen auf Stäben aus einem Holzstamm. Was ist zu tun? Korken entfernen, schnuppern &#8211; und überlegen, welcher &#8222;Duft&#8220; einem da gerade in die Nase steigt. Wer Glück hat, erwischt <b>Vanille</b> &#8211; wer Pech hat, bekommt eine Prise <b>Pfeffer</b> ab. Aber vor krasseren Düften warnen zum Glück Aufdrucke auf den Flaschen, damit man hier etwas vorsichtiger rangeht.</p>
<p class="big">Und dann kann man im &#8222;Phänomania&#8220; auch noch zum <b>Pirouetten-Profi</b> werden! Auf der Drehscheibe kann man selbst das Tempo bestimmen: Breitet man die Arme mit den Hantelgewichten aus, wird man langsamer. Faltet man sie vor der Brust, saust man im Kreis herum wie ein Eiskunstläufer! Da muss man aufpassen, dass man nicht das <b>Gleichgewicht</b> verliert.</p>
<p class="big">Einen Garten gibt es auch noch. Klar, dass hier weitere Experimente auf euch warten, zum Beispiel ein <b>Barfußpfad</b> oder <b>Klangstäbe</b>. Und wer vom ganzen Experimentieren Hunger bekommen hat, kann sich am Café oder am Grillstand stärken &#8211; oder sich einfach ein Picknick veranstalten.</p>
<h5>Hab&#8216; ich Euch jetzt genug Appetit gemacht? Dann fahrt doch einfach einmal selbst hin! </h5>
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<p>auto</p>
<p>Gallery</p>
<p>
<a href='https://entdeckerstorys.de/phaeno1_turm_hoch_800_600/'><img loading="lazy" decoding="async" width="412" height="550" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/07/Phaeno1_Turm_hoch_800_600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Die Mitmach-Ausstellung &quot;Phänomania Erfahrungsfeld&quot; ist in ehemaligen Gebäuden der Zeche Zollverein untergebracht." /></a>
<a href='https://entdeckerstorys.de/phaeno_wuerfel_hoch_800_600/'><img loading="lazy" decoding="async" width="412" height="550" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/07/Phaeno_Wuerfel_hoch_800_600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Ihr macht gern normale Puzzle mit Bildern? Im Phänomania könnt ihr euch einmal an 3-D-Puzzlen versuchen. Das hier soll ein Würfel werden - am Ende hab&#039; ich es tatsächlich geschafft!" /></a>
<a href='https://entdeckerstorys.de/phaeno3_schatten_hoch_800_600/'><img loading="lazy" decoding="async" width="412" height="550" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/07/Phaeno3_Schatten_hoch_800_600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Wie erzeugt man eigentlich bunte Schatten? Im Licht-Raum kann man es ausprobieren. Pssssst, nicht weiterverraten: Man braucht zwei verschiedenfarbige Lichtquellen." /></a>
<a href='https://entdeckerstorys.de/phaeno_schweben_hoch_800_600/'><img loading="lazy" decoding="async" width="412" height="550" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/07/Phaeno_Schweben_hoch_800_600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Der mächtige Felsbrocken wiegt 250 Kilogramm. Da das viel mehr ist als mein eigenes Gewicht, kann ich mich darauf ganz schwerelos fühlen, wenn ich die Augen schließe!" /></a>
<a href='https://entdeckerstorys.de/phaeno_spiegel_family_hoch_800_600/'><img loading="lazy" decoding="async" width="412" height="550" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/07/Phaeno_Spiegel_Family_hoch_800_600.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Richtig viel Spaß hatten wir mit den unterschiedlichen Zerrspiegeln: Auf dem einen sahen wir klein und dick aus, auf dem anderen groß und dünn - und dieser hier hat uns allen Riesen-Beine gemacht!" /></a>
</p>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/07/Phaeno2_Turm_Portraet_hoch_640.jpg" alt="Phaeno2_Turm_Portraet_hoch_640"/></p>
<p>Entdecker-Tipp</p>
<p class="big">Wir empfehlen, unbedingt den <b>Förderturm</b> zu besteigen. Nach jeder Führung öffnen die Museums-Guides die Absperrung.</p>
<p></br></p>
<p>Die <b>Öffnungszeiten</b> sind:<br />
</br><br />
Montag bis Freitag:<br />
9 bis 18 Uhr<br />
</br><br />
Samstag, Sonntag und an Feiertagen:<br />
10 bis 18 Uhr</p>
<p>#1e73be</p>
<p><a class="content_link https://www.erfahrungsfeld.de" href="https://www.erfahrungsfeld.de" target="_blank" ><span class="icon"><i class="icon-lamp" aria-hidden="true"></i></span><span class="title">https://www.erfahrungsfeld.de</span></a></p>
<p>no-repeat;left top;;</p>
<p>auto</p>
<p>Entdecker-Info</p>
<p>Natürlich macht so ein <b>Erlebnisnachmittag</b> viel mehr Spaß im großen Kreise. Insgesamt sieben Familien sind mitgekommen ins &#8222;Phänomania Erfahrungsfeld&#8220; in Essen.<br />
<br />
Unser <b>Entdecker-Dank</b> gilt Janina, die die Aktion vorbereitet hat. Einen weiteren Bericht zu dem Ausflug &#8211; diesmal aus Erwachsenensicht &#8211; und viele, viele Fotos finden alle Physik-Fans, die vielleicht auch einmal über einen Ausflug nach Essen nachdenken, auf ihrem Blog <b>&#8222;Jani liebt das Leben&#8220;</b>:</p>
<p>#eeee22</p>
<p>Glühbirnen-Link</p>
<p><a class="content_link https://nochsoein.blog/2018/07/08/fuehrung-durch-das-phaenomania-erfahrungsfeld-in-essen/" href="https://nochsoein.blog/2018/07/08/fuehrung-durch-das-phaenomania-erfahrungsfeld-in-essen/" target="_blank" ><span class="icon"><i class="icon-lamp" aria-hidden="true"></i></span><span class="title">https://nochsoein.blog/2018/07/08/fuehrung-durch-das-phaenomania-erfahrungsfeld-in-essen/</span></a></p>
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<p>auto</p>
<p>Entdecker-§§§</p>
<p>Obwohl wir für den vorliegenden Beitrag oder die Nennung/Verlinkung der darin vorkommenden Marken/Dienstleister/Events/Orte kein Honorar oder Vergünstigungen erhalten haben, sind wir nach aktueller deutscher Rechtsprechung verpflichtet, ihn als &#8222;Werbung&#8220; zu kennzeichnen.</p>
<p>#81d742</p>
<p>100</p>
<p>default</p>
<p>default</p>
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		<title>Kuppel mit Aussicht</title>
		<link>https://entdeckerstorys.de/die-kuppel-von-novara/</link>
					<comments>https://entdeckerstorys.de/die-kuppel-von-novara/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ines-Bianca]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jul 2018 06:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Places We Love]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Piemont]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alessandro Antonelli war ein Baumeister, der hoch hinaus wollte. In Turin zum Beispiel trieb der Architekt die Baukosten für sein ehrgeiziges Projekt "Mole Antonelliana"dermaßen in die Höhe, dass die ursprünglichen Bauherren entnervt zurückzogen. In Novara aber blieben die Auftraggeber geduldig - und wurden mit der spektakulären "Cupola di San Gaudenzio" belohnt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/die-kuppel-von-novara/">Kuppel mit Aussicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorenbild IB</p>
<p><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="200" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200.png" class="scale-with-grid" alt="Entdecker-Mutter" style="" srcset="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200.png 200w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-150x150.png 150w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-146x146.png 146w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-50x50.png 50w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-75x75.png 75w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-85x85.png 85w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-80x80.png 80w" sizes="(max-width:767px) 200px, 200px" /></div></div>
<br />
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</p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Alessandro Antonelli war ein Mann mit Visionen. Geleitet von seinem Ehrgeiz wollte der italienische Ingenieur und Architekt hoch hinaus. Und zwar so hoch wie noch nie ein Mensch zuvor.</h4>
<p class="big">Beim <b>Wahrzeichen der Stadt Turin</b> gelang ihm das in rein technischer Hinsicht schon einmal ganz gut. Der berühmte pavillonartige Bau, der auf der <b>Zwei-Cent-Münze</b> abgebildet ist, heißt nicht umsonst <b>&#8222;Mole Antoniella&#8220;</b> &#8211; Mole bedeutet schließlich &#8222;sehr großes Bauwerk&#8220;. Allerdings explodierten die Baukosten während des Unterfangens so stark, dass der ursprüngliche Auftraggeber &#8211; die jüdische Gemeinde &#8211; die Bauherrenschaft schließlich entnervt niederlegte. Aus, der Traum von einer prachtvollen Synagoge &#8230;</p>
<p class="big">Mit Unterstützung einer Bürgerinitiative konnte die Stadt Turin das halb fertige Bauwerk übernehmen. Als die &#8222;Mole Antoniella&#8220; 1889 endlich fertig gestellt war, übertraf sie mit einer Höhe von 167,50 Metern sogar den acht Jahre zuvor vollendeten <b>Kölner Dom</b>. Damit war sie eines der höchsten begehbaren Bauwerke der Welt &#8211; und das gänzlich ohne Zuhilfenahme von Eisenbeton, denn Antonelli war ein strikter <b>Verfechter der klassischen Mauerkunst</b>.</p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/Antonelli_Kuppel_Hochromat_gross.jpg" alt="Antonelli_Kuppel_Hochromat_gross" /></p>
<p>center</p>
<p>Die Kuppel von San Gaudenzio ist das Wahrzeichen der piemontesischen Stadt Novara. Alessandro Antonelli schuf sie zwischen 1840 und 1888.</p>
<p>Die Kuppel von San Gaudenzio ist das Wahrzeichen der piemontesischen Stadt Novara. Alessandro Antonelli schuf sie zwischen 1840 und 1888.</p>
<p>Desc</p>
<h3>Auf der Jagd nach Rekorden</h3>
<p class="big">Eines der höchsten Ziegelsteinbauwerke der Welt? Ein Rekord, den ein weiterer Mitstreiter in der Reihe der Anwärter auf den Thron so nicht stehen lassen möchte: Denn während an den Bau in Turin noch nicht einmal zu denken war, hatte Alessandro Antonelli in der zweitgrößten Stadt des Piemonts, <b>Novara</b>, bereits ein anderes ehrgeiziges Projekt begonnen: eine <b>Kuppel für die Stadtkirche San Gaudenzio</b>.</p>
<p class="big">Möglicherweise waren die Auftraggeber hier etwas entspannter in Geldfragen, hatten sie doch bereits Erfahrung mit <b>ungewöhnlichen Finanzierungsmodellen</b> gesammelt. Schon drei Jahrhunderte zuvor, als der Neubau von San Gaudenzio am höchsten Ort der Stadt beginnen sollte, zeigte sich schnell, dass die Kassen eigentlich zu leer waren für ein so kostspieliges Projekt. Nach kurzer Zeit war das Budget verbraucht &#8211; was tun? Genau dasselbe wie heutzutage auch noch: Die Steuerzahler sollten einspringen! Flugs führte die Verwaltung eine Fleischsteuer ein und erhob sechs Denar pro Fleischkauf. So kam es, dass die Kirche seit ihrer Fertigstellung um 1700 zwar geweiht, aber <b>in städtischem Besitz</b> ist.</p>
<p class="big">Als gut 100 Jahre später der <b>wirtschaftliche Aufschwung</b> kam, beschlossen die Stadtväter, endlich die Sache mit der fehlenden Kuppel anzugehen. Antonelli, schon vorher an der Umgestaltung des Stadtzentrums beteiligt, erhielt 1841 den Auftrag &#8211; und legte in gewohnter Manier los.</p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p>20</p>
<p>default</p>
<p>Heading</p>
<h3>„Unsere Cupola di Alessandro Antonelli ist das höchste Ziegelsteingebäude der Welt.”</h3>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p>Desc</p>
<p class="big">Und wie er loslegte! Die Kuppelkonstruktion wird von vier mächtigen Bögen getragen. 5572 Tonnen Stein ruhen auf ihnen. Allein die Kuppelhöhe ab den Tragbögen beträgt 121 Meter. Hinzu kommt die Höhe der Basilika selbst. WIR haben das höchste Ziegelsteingebäude der Welt&#8220;, behaupten die Einwohner somit selbstbewusst &#8211; und haben <b>&#8222;La Cupola di Alessandro Antonelli&#8220;</b> stolz zu ihrem Wahrzeichen gemacht.</p>
<p class="big">Wer auch immer nun Recht hat bei der Frage nach dem höchsten Gebäude &#8211; ein Aufstieg lohnt sich auf jeden Fall.</p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Unser Motto wird wahr: Die Welt liegt uns zu Füßen!</h4>
<p class="big">Von oben liegt einem vielleicht nicht die ganze Welt zu Füßen &#8211; zumindest aber die <b>Stadt Novara</b>. In luftiger Höhe über den Dächern der Stadt ist man sogar geneigt, an die <b>Legende</b> zu glauben, die sich um den <b>Heiligen Gaudenzio</b> rankt: An einem Wintertag soll der Erzbischof von Mailand unangekündigt zu Besuch gekommen sein. Der Gastgeber, der nicht vorbereitet war, schickte verzweifelt seine Bediensteten in den Garten &#8211; und siehe da: Sie kehrten mit prächtig blühenden Rosen zurück. An dieses <b>&#8222;Blumenwunder&#8220;</b> wird heute noch am 22. Januar gedacht &#8230;</p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/Antonelli_Kuppel_innen_normal.jpg" alt="Antonelli_Kuppel_innen_normal" /></p>
<p>center</p>
<p>Desc</p>
<p>Wirklich hoch hinaus: Der Blick in die Kuppel der Basilika ist beeindruckend.</p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/Antonelli_Kuppel_BlickaufTurm_normal.jpg" alt="Antonelli_Kuppel_BlickaufTurm_normal" /></p>
<p>center</p>
<p>Desc</p>
<p>Den 92 Meter hohen Glockenturm hat Benedetto Alfieri gebaut.</p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/Antonelli_Blick_Kuppelrund_normal.jpg" alt="Antonelli_Blick_Kuppelrund_normal" /></p>
<p>center</p>
<p>Desc</p>
<p>Bis zu diesem Höhenniveau kommen Besucher noch mit dem Fahrstuhl. Danach ist Treppensteigen angesagt.</p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p>100</p>
<p>default</p>
<p>default</p>
<p>Entdecker-Tipp</p>
<p>Das Piemont hat noch mehr zu bieten als <b>Baukunst</b>! Einen weiteren <b>Entdecker-Bericht</b> über den <b>Reisanbau</b> &#8211; finden Reise-Fans im Online-Auftritt der <b>Westfälischen Nachrichten</b>.</p>
<p>#1e73be</p>
<p>Glühbirnen-Link</p>
<p><a class="content_link http://www.wn.de/Freizeit/Ratgeber/Reise/Reisetipps-unserer-Redaktion/3289103-Italien-Segensreiche-Fluten" href="http://www.wn.de/Freizeit/Ratgeber/Reise/Reisetipps-unserer-Redaktion/3289103-Italien-Segensreiche-Fluten" target="_blank" ><span class="icon"><i class="icon-lamp" aria-hidden="true"></i></span><span class="title">http://www.wn.de/Freizeit/Ratgeber/Reise/Reisetipps-unserer-Redaktion/3289103-Italien-Segensreiche-Fluten</span></a></p>
<p>no-repeat;left top;;</p>
<p>auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/Antonelli_Villa_Caccia_Museum_normal.jpg" alt="Antonelli_Villa_Caccia_Museum_normal" /></p>
<p>Entdecker-Info</p>
<p class="big">Wer die <b>Kuppel von San Gaudenzio</b> besteigen möchte (täglich ab 10 Uhr), sollte sich vorher im Tourismusbüro anmelden:<br />
<b>Telefon:</b> +39 0321/ 394059<br />
<b>Mail:</b> info@turismonovara.it.</p>
<h5>Noch mehr Antonelli?</h5>
<p>Ein weiteres <b>Antonelli-Bauwerk</b> finden Architekturfans im romantischen Weinstädtchen Romagnano Sesia: die <b>Villa Caccia</b>. Das Gebäude ist zwar stark renovierungsbedürftig &#8211; ein kleines Juwel ist aber das in einem bereits renovierten Seitenflügel untergebrachte <b>&#8222;Völkerkunde-Museum des Niedrigen Sesia-Tals&#8220;</b>.</p>
<p>Das mag auf den ersten Blick etwas trocken klingen &#8211; ist es aber ganz und gar nicht! Hier gibt es nicht nur Ausstellungsgegenstände rund um den Weinanbau, sondern auch ein Klassenzimmer aus früheren Zeiten, eine original eingerichtete Dorfkneipe und farbenfrohe Trachten.</p>
<p>#eeee22</p>
<p>Entdecker-Dank</p>
<p>Unser Entdecker-Dank geht an die <b>Touristik-Agentur der Region Novara</b>, die diese Entdecker-Story im Rahmen einer gesponserten Pressereise ermöglicht hat.</p>
<p>#81d742</p>
<p>Glühbirnen-Link</p>
<p><a class="content_link http://www.turismonovara.it" href="http://www.turismonovara.it" target="_blank" ><span class="icon"><i class="icon-lamp" aria-hidden="true"></i></span><span class="title">http://www.turismonovara.it</span></a></p>
<p>no-repeat;left top;;</p>
<p>auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/Antonelli_Villa_Caccia_Panorama.jpg" alt="Die Villa Caccia im romantischen Weinstädtchen Romagnano Sesia ist ein weiteres Bauwerk Antonellis." /></p>
<p>Die Villa Caccia im romantischen Weinstädtchen Romagnano Sesia ist ein weiteres Bauwerk Antonellis.</p>
<p>Die Villa Caccia im romantischen Weinstädtchen Romagnano Sesia ist ein weiteres Bauwerk Antonellis.</p>
<p>100</p>
<p>default</p>
<p>default</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/die-kuppel-von-novara/">Kuppel mit Aussicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Aachener Dom: Carl der Kleine trifft Karl den Großen</title>
		<link>https://entdeckerstorys.de/abenteuer-im-aachener-dom/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[CJ]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 May 2018 20:50:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stories We Tell]]></category>
		<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Städtetrip]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich im Kinderradio eine Reportage über Karl den Großen und seine Kaiserpfalz in Aachen gehört habe, dachte ich mir: "Da muss ich hin!" Warum? Natürlich, weil ich auch Carl heiße, allerdings mit "C". Also habe ich einmal nachgeschaut, was der eigentlich gemacht und wo der gelebt hat.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorenbild CJ</p>
<p><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="200" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200.png" class="scale-with-grid" alt="Entdecker-Sohn" style="" srcset="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200.png 200w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200-150x150.png 150w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200-146x146.png 146w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200-50x50.png 50w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200-75x75.png 75w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200-85x85.png 85w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-cjh-rund-200-80x80.png 80w" sizes="(max-width:767px) 200px, 200px" /></div></div>
<br />
<hr class="no_line" style="margin: 0 auto 20px auto"/>
</p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Wo sind denn plötzlich alle hin?!? Da stehe ich nun, ganz allein im Aachener Dom vor dem Thron von Karl dem Großen!</h4>
<p class="big">Eigentlich wollte ich doch nur die <b>Kirchenmaus</b> suchen. Keine echte natürlich, sondern eine gemalte oder geschnitzte oder gemeißelte Maus, die ein Domhandwerker hier aus Spaß irgendwo beim Bau versteckt haben soll. Darüber hab&#8216; ich wohl meine Gruppe verloren, oje!</p>
<p class="big">Jetzt aber los: Mama, Papa und die anderen wiederfinden! Doch plötzlich höre ich eine tiefe, dumpfe Stimme aus Richtung Thron. Spricht der etwa zu mir?!? Tatsächlich! <b><i>„Bist du Carl der Kleine?“</i></b>, fragt mich das Gebilde aus Stein. <b><i>„Ja“</i></b>, sage ich etwas schüchtern. <b><i>„Das ist ein ganz besonderer Name – zumindest an diesem Ort“</i></b>, freut sich der Thron. <b><i>„Wenn Du magst, erzähle ich Dir etwas über mich und Karl den Großen, nach dem Du benannt bist.“</i></b></p>
<h5>Gruppe hin oder her – so eine Geschichte lasse ich mir natürlich nicht entgehen!</h5>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/aachen_dom_carli_thron_hoch_gross-1.jpg" alt="Ein sprechender Thron? Ganz schön unheimlich, oder? Aber das steinerne Gebilde, auf dem schon Karl der Große saß, hat spannende Geschichten zu erzählen!"/></p>
<p>center</p>
<p>Ein sprechender Thron? Ganz schön unheimlich, oder? Aber das steinerne Gebilde, auf dem schon Karl der Große saß, hat spannende Geschichten zu erzählen!</p>
<p>Ein sprechender Thron? Ganz schön unheimlich, oder? Aber das steinerne Gebilde, auf dem schon Karl der Große saß, hat spannende Geschichten zu erzählen!</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/aachen_dom_aussen_quer_gross-1.jpg" alt="Wie die meisten Kirchen ist auch der Aachener Dom über viele Jahrhunderte hinweg immer wieder verändert worden. Mir gefällt besonders die Kuppel, die die Aachener "Zitronenpresse" nennen."/></p>
<p>center</p>
<p>Wie die meisten Kirchen ist auch der Aachener Dom über viele Jahrhunderte hinweg immer wieder verändert worden. Mir gefällt besonders die Kuppel, die die Aachener &#8222;Zitronenpresse&#8220; nennen.</p>
<p>Wie die meisten Kirchen ist auch der Aachener Dom über viele Jahrhunderte hinweg immer wieder verändert worden. Mir gefällt besonders die Kuppel, die die Aachener &#8222;Zitronenpresse&#8220; nennen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/aachen_karl_blick_in_den_dom_gross-1.jpg" alt="Das Innere des Aachener Doms ist unglaublich prächtig. Während der Führung erfahre ich aber, dass das nicht immer so war. Und auch der Thron wirkt im ersten Augenblick ziemlich unscheinbar."/></p>
<p>center</p>
<p>Das Innere des Aachener Doms ist unglaublich prächtig. Während der Führung erfahre ich aber, dass das nicht immer so war. Und auch der Thron wirkt im ersten Augenblick ziemlich unscheinbar.</p>
<p>Das Innere des Aachener Doms ist unglaublich prächtig. Während der Führung erfahre ich aber, dass das nicht immer so war. Und auch der Thron wirkt im ersten Augenblick ziemlich unscheinbar.</p>
<p>20</p>
<p>default</p>
<p>Heading</p>
<h3>„Bist du der kleine Carl? Das ist ein ganz besonderer Name &#8211; zumindest an diesem Ort.”</h3>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p>Desc</p>
<p class="big"><b><i>„Dann hör&#8216; jetzt mal gut zu</i></b>“, sagt der Thron. <b><i>„Vor fast 1300 Jahren wurde ein ganz besonderer Mensch geboren, der später einmal als Carolus Magnus berühmt werden sollte. Das ist Lateinisch und bedeutet Karl der Große.“</i></b></p>
<p class="big"><b><i>„War der denn tatsächlich so groß?“</i></b>, frage ich.</p>
<p class="big"><i><b>„Schau&#8216; Dich mal um“</i></b>, sagt der Thron, <i><b>„ganz da hinten, in der angebauten Kapelle siehst Du zwei goldene Schreine. In dem vorderen sind Heilige Gewänder – in dem anderen die Gebeine von Karl. Und Wissenschaftler haben festgestellt, dass der Mann, der dort bestattet ist, für die damalige Zeit wirklich sehr groß war, nämlich 1,84 Meter. Aber der Name bedeutet eigentlich etwas anderes: nämlich, dass Karl der Große in seinem Leben Großes vollbracht hat!“</b></i></p>
<p class="big"><i><b>„Was denn überhaupt?“</b></i>, will ich wissen.</p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Der Thron holt tief Luft und legt los:</h4>
<p class="big"><b><i>„Naja, Du bist ja noch recht noch klein – wahrscheinlich nennt man Dich deswegen Carl den Kleinen – und hast das bestimmt noch nicht in der Schule gehabt. Dann will ICH Dir mal erzählen, was Karl alles geschafft hat. Als junger Mann ist er erst einmal König von Franken geworden. Aber das hat ihm noch lange nicht gereicht! Er wollte nämlich Kaiser werden, das ist sozusagen der Oberkönig.“</i></b></p>
<p class="big"><b><i>„Und hat er das geschafft?“</i></b>, frage ich neugierig.</p>
<p class="big"><b><i>„Logo“</i></b>, bestätigt der Thron und klingt dabei ganz stolz. <b> <i>„Im Jahr 800 hat der Papst Karl zum Kaiser gekrönt. In Rom.“</i></b></p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/aachen_karl_quadrat_normal.jpg" alt="aachen_karl_quadrat_normal"/></p>
<p>center</p>
<p>Desc</p>
<p>Karl der Große und Carl der Kleine. Erkennt ihr Ähnlichkeiten? Nein? Müsst ihr auch nicht, ich bin ja schließlich nicht Napoleon, der sich als zweiten Karl sah.</p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/aachen_karl_zeichen_quadratisch_normal-1.jpg" alt="aachen_karl_zeichen_quadratisch_normal"/></p>
<p>center</p>
<p>Desc</p>
<p>Früher oder später trefft ihr in Aachen bestimmt auf dieses Zeichen. Könnt ihr die Buchstaben zu einem Wort zusammensetzen? <a href="#">KAROLUS</a>! Klickt einfach mal auf die gelbe Schrift, dann seht ihr schon, wer das ist!</p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/aachen_karl_mein_quadratisch_normal-1.jpg" alt="aachen_karl_mein_quadratisch_normal"/></p>
<p>center</p>
<p>Desc</p>
<p>An jeder Ecke in der Stadt trifft man auf Karl den Großen. Es stehen nicht nur überall Figuren von ihm, sondern es sind auch Apotheken oder Wirtshäuser nach ihm benannt.</p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p>20</p>
<p>default</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/aachen_dom_kuppel_2_hoch.jpg" alt="Das Kuppel-Mosaik zeigt, wie Jesus auswählt, welche 144 Menschen mit ins Himmelreich einziehen dürfen."/></p>
<p>center</p>
<p>Das Kuppel-Mosaik zeigt, wie Jesus auswählt, welche 144 Menschen mit ins Himmelreich einziehen dürfen.</p>
<p>Das Kuppel-Mosaik zeigt, wie Jesus auswählt, welche 144 Menschen mit ins Himmelreich einziehen dürfen.</p>
<p>fadeInUp</p>
<p>Desc</p>
<h4>Von wegen Graffiti!</h4>
<p class="big"><b><i>„In Rom?!?“</i></b>, frage ich und versuche, nicht allzu enttäuscht zu klingen. <b><i>„Dann kann er ja gar nicht auf Dir gesessen haben.“</i></b></p>
<p class="big">Der Thron räuspert sich und klingt ein bisschen beleidigt, als er weiterspricht. <b><i>„Für so einen kleinen Carl bist Du aber ganz schön vorlaut“</i></b>, schmollt er. <b><i>„Wenn Du wüsstest, was ich schon alles erlebt habe! Schau&#8216; einmal auf meine rechte Seite – was siehst Du da?“</i></b></p>
<p class="big">Ich schaue genau hin und entdecke – tatsächlich! – ein Mühle-Spielfeld in dem abgewetzten Marmor. <b><i>„Uiii, ein Graffiti!“</i></b>, rufe ich.</p>
<p class="big">Natürlich ist der Thron direkt wieder eingeschnappt. <b><i>„Graffiti, von wegen!“</i></b>, motzt er. <b><i>„Das haben römische Legionäre eingeritzt. Ich war nämlich einmal eine Bodenplatte in der Grabeskirche in Jerusalem! Naaaa, bist Du jetzt beeindruckt?“</i></b></p>
<p class="big">Ich versuche, höflich zu sein, obwohl ich keine Ahnung habe, was genau diese Grabeskirche eigentlich ist: <b><i>„Joaa, klingt ganz cool“</i></b>, bestätige ich. <b><i>„Was hast Du denn noch zu bieten?“</i></b></p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Ärger mit Napoleon</h4>
<p class="big">Der Thron macht mich auf seine Stufen aufmerksam: <b><i>„Sechs, wie es in der Bibel bei König Salomo beschrieben ist. Und gefertigt sind sie aus antiken Säulen. Eigentlich war es sogar so, dass Jesus auf mir sitzen sollte, wenn die Welt untergeht und der Heiland aussuchen darf, welche 144 Menschen ins Himmelreich einziehen dürfen.“</i></b></p>
<p class="big">Das klingt ja nun ziemlich spektakulär, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Thron ein bisschen angibt. <i><b>„Die Welt ist noch nicht untergegangen“</i></b>, wage ich zu sagen. <b><i>„Hat denn sonst jemand Berühmtes auf Dir gesessen?“</i></b></p>
<p class="big">Inzwischen klingt der Thron doch etwas ungeduldiger: <b><i>„Also, das musst Du aber wissen! Karl der Große ist hier vielleicht nicht gekrönt worden – aber später war er natürlich hier zur Heiligen Messe. Und dann, nach seinem Tod, wurde ich plötzlich richtig wichtig! Von 936 bis 1531 wurden mehr als 30 deutsche Könige auf mir gekrönt! Das ganze Reich sprach über mich! Aber dann wurden die Zeiten schlechter. Der olle Napoleon hat mir doch glatt eine Marmorplatte am Rücken geklaut. Und im Zweiten Weltkrieg hat mir das Löschwasser in einer Bombennacht hässliche Flecken zugefügt!“</i></b></p>
<p class="big">Nun jammert der Thron mir aber doch ein bisschen zu viel herum. Unauffällig versuche ich, ihn zur Geschichte Karls des Großen zurückzubringen. Ich frage ihn nach dem Heiligen Römischen Reich, von dem ich vorhin schon zu Beginn der Führung etwas gehört habe. <b><i>„Das ist also das Reich, das Karl gegründet hat – und weswegen er Karl der Große genannt wurde?“</i></b></p>
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<p>auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/aachen_karl_thron_hoch_gross-1.jpg" alt="Der Thron von Karl dem Großen sieht auf den ersten Blick wirklich unscheinbar. Eigentlich hatte ich Gold und Edelsteine erwartet. Nachdem ich jetzt aber weiß, woher seine einzelnen Bestandteile kommen und was er schon alles erlebt hat, finde ich ihn ziemlich cool."/></p>
<p>center</p>
<p>Der Thron von Karl dem Großen sieht auf den ersten Blick wirklich unscheinbar. Eigentlich hatte ich Gold und Edelsteine erwartet. Nachdem ich jetzt aber weiß, woher seine einzelnen Bestandteile kommen und was er schon alles erlebt hat, finde ich ihn ziemlich cool.</p>
<p>Der Thron von Karl dem Großen sieht auf den ersten Blick wirklich unscheinbar. Eigentlich hatte ich Gold und Edelsteine erwartet. Nachdem ich jetzt aber weiß, woher seine einzelnen Bestandteile kommen und was er schon alles erlebt hat, finde ich ihn ziemlich cool.</p>
<p>Heading</p>
<h3>„Die heißen Quellen haben Kaiser Karl mit seinen Gliederschmerzen richtig gut gefallen.”</h3>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p>Desc</p>
<p class="big">Ausnahmsweise ist der Thron mal zufrieden mit mir: <b><i>„Genau“</i></b>, bestätigt er. <b><i>„Und dieses Reich war so groß, dass Karl ständig auf Reisen war, man hat ihn auch den ,Reisekönig&#8216; genannt. Das schlaucht natürlich, die ganzen politischen Verhandlungen und kalten Nächte in einem zugigen Zelt während dieser ewigen Feldzüge. Da war der Arme heilfroh, wenn er zwischendurch einen gemütlichen Rückzugsort hatte. Und das war hier in Aachen.“</i></b></p>
<p class="big"><b><i>„Warum?“</i></b>, hake ich nach.</p>
<p class="big"><b><i>„Weil Aachen nicht nur ziemlich in der Mitte des Reiches lag, sondern auch etwas ganz Besonderes zu bieten hat: die heißen Quellen. Das hat Kaiser Karl mit seinen Gliederschmerzen richtig gut gefallen. Und weil er eh schon oft und gerne hier war, hat er ja auch diese Marienkirche hier bauen lassen. Schau&#8216; Dich ruhig mal um, wie prachtvoll alles ist! Der riesengroße Leuchter von König Barbarossa, das himmlische Deckenmosaik – und hast Du eigentlich schon die Wölfin am Eingang entdeckt und den Daumen des Teufels?“</b></i></p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p>Desk</p>
<h4>Das Abenteuer endet &#8230;</h4>
<p class="big">Das klingt ja hochspannend! Gerade will ich weiterfragen, da kommen Mama und die Domführerin ganz aufgeregt die Treppe hoch. Sie haben mich schon gesucht!</p>
<p class="big"><b><i>„Da bist Du ja!“</i></b>, ruft Mama erleichtert. <b><i>„Was hast Du hier gemacht?“</i></b></p>
<p class="big">Gerade möchte ich von dem sprechenden Thron erzählen, aber dann überlege ich es mir anders.</p>
<h5>Die glauben mir bestimmt nicht!!!</h5>
<h3>Glaubt Ihr mir denn?!?</h3>
<p>no-repeat;left top;;</p>
<p>auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/aachen_dom_fenster_sw_quer_normal-1.jpg" alt="Auch die etwas schmuckloseren Fenster erzeugen eine tolle Stimmung."/></p>
<p>center</p>
<p>Auch die etwas schmuckloseren Fenster erzeugen eine tolle Stimmung.</p>
<p>Auch die etwas schmuckloseren Fenster erzeugen eine tolle Stimmung.</p>
<p>Gallery</p>
<p>
<a href='https://entdeckerstorys.de/aachen_dom_aussen_entdecker_normal-2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="550" height="412" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/aachen_dom_aussen_entdecker_normal-1.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Zwei Entdecker auf Städtetour in Aachen: Welche Storys sich wohl hinter den geschichtsträchtigen Mauern verbergen? Finden wir raus!" /></a>
<a href='https://entdeckerstorys.de/aachen_dom_aussen_jubelt_quer_normal/'><img loading="lazy" decoding="async" width="550" height="412" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/aachen_dom_aussen_jubelt_quer_normal.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Momente der Besinnung: Der Dom-Vorhof war einst der Ort, an dem sich König und Gefolge auf die Messe vorbereitet haben." /></a>
<a href='https://entdeckerstorys.de/aachen_karl_modell_quer_normal/'><img loading="lazy" decoding="async" width="550" height="412" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/aachen_karl_modell_quer_normal.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Eine Wahnsinnsarbeit: Wie viele Jahre der Schöpfer dieses Dom-Modells aus Holz wohl an diesem Kunstwerk geschnitzt hat?" /></a>
<a href='https://entdeckerstorys.de/aachen_dom_leuchter_normal-2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="550" height="412" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/aachen_dom_leuchter_normal-1.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Den Leuchter, der die Stadtmauer - oder auch das Himmelreich! - darstellen soll, hat Barbarossa anlässlich der Heiligsprechung Karls des Großen gestiftet." /></a>
<a href='https://entdeckerstorys.de/aachen_dom_fenster_quer_normal-2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="550" height="412" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/aachen_dom_fenster_quer_normal-1.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Wisst ihr, was Gotik ist? Schaut einmal hin: Die Bauweise ermöglicht solche riesigen Fensterflächen, insgesamt 1000 Quadratmeter!" /></a>
<a href='https://entdeckerstorys.de/aachen_dom_gebeine_quer_normal-2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="550" height="412" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/aachen_dom_gebeine_quer_normal-1.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="In diesem goldenen Schrein sollen die Gebeine Karls des Großen liegen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das möglich ist." /></a>
</p>
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<p>default</p>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/aachen_karl_quadrat_dommaus_normal-1.jpg" alt="Wo verstecken sich denn im Aachener Dom die Kirchenmäuse? Der nette Domschweizer hat es mir gezeigt."/></p>
<p>Entdecker-Tipp</p>
<p>Wenn ihr &#8211; so wie ich &#8211; die <b>Kirchenmäuse</b> sucht, dann geht am besten in den Anbau mit den bunten Glasfenstern. Auf der rechten Seite entdeckt ihr eine Gans, wenn ihr fleißig sucht. Und ein bisschen darüber findet ihr drei kleine weiße Mäuslein im Fensterglas!<br />
<b>Viel Spaß!</b></p>
<p>#1e73be</p>
<p>Entdecker-§§§</p>
<p>Obwohl wir für den vorliegenden Beitrag oder die Nennung/Verlinkung der darin vorkommenden Marken/Dienstleister/Events/Orte kein Honorar oder Vergünstigungen erhalten haben, sind wir nach aktueller deutscher Rechtsprechung verpflichtet, ihn als &#8222;Werbung&#8220; zu kennzeichnen.</p>
<p>#81d742</p>
<p>100</p>
<p>default</p>
<p>default</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Chagalls Kirchenfenster in Sarrebourg: Ein Fest für die Augen</title>
		<link>https://entdeckerstorys.de/chagalls-kirchenfenster-la-paix-in-sarrebourg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ines-Bianca]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 May 2018 20:50:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Places We Love]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Städtetrip]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://entdeckerstorys.de/?p=2872</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das elsässische Sarrebourg hat ein Kunstwerk für die Ewigkeit geschaffen: Marc Chagalls monumentales Kirchenfenster "La Paix" in der "Chapelle des Cordeliers" ist ein Fest für die Augen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/chagalls-kirchenfenster-la-paix-in-sarrebourg/">Chagalls Kirchenfenster in Sarrebourg: Ein Fest für die Augen</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorenbild IB</p>
<p><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="200" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200.png" class="scale-with-grid" alt="Entdecker-Mutter" style="" srcset="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200.png 200w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-150x150.png 150w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-146x146.png 146w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-50x50.png 50w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-75x75.png 75w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-85x85.png 85w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-80x80.png 80w" sizes="(max-width:767px) 200px, 200px" /></div></div>
<br />
<hr class="no_line" style="margin: 0 auto 20px auto"/>
</p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Wow &#8211; was für ein Blau!</h4>
<p class="big">Ein Fest für die Augen ist das monumentale Kirchenfenster <b>„La Paix“</b> in der <b>&#8222;Chapelle des Cordeliers&#8220;</b> in Sarrebourg. Das außergewöhnliche Werk schuf <b>Marc Chagall</b> zwischen 1974 und 1976 in Zusammenarbeit mit dem Glasmalermeister Charles Marq.</p>
<p class="big"> Die Idee entstand, als die fast 700 Jahre alte baufällige Franziskanerkirche an diesem zentralen Platz abgerissen werden musste. Nur der gotische Chor blieb erhalten. Doch wie die klaffende Baulücke schließen zwischen der heutigen Chapelle des Cordeliers und dem ehemaligen Kirchenbau?</p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p>Desc</p>
<h5>Bürgermeister Pierre Messmer ergriff die Initiative. Die „Association des Amis des Cordeliers“ entstand. Ihr Zweck: Geld sammeln bei der Bevölkerung für ein ganz besonderes Projekt &#8230; ein Kunstwerk für die Ewigkeit &#8211; von niemand anderem als Marc Chagall.</h5>
<p class="big">Dann ging es an die Umsetzung. <b>Zwei Jahre</b> lang arbeiteten Chagall und Marq Hand in Hand, um das <b>monumentale Projekt</b> umzusetzen. Zwölf Meter hoch, siebeneinhalb Meter breit, 13.000 farbige Glasbauteile &#8211; das ist das Werk in Zahlen.</p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p>Heading</p>
<h3 style="color: #ffffff;">Zwölf Meter hoch, siebeneinhalb Meter breit, 13.000 farbige Glasbauteile &#8211; das ist das Werk in Zahlen.</h3>
<p>center</p>
<p>no-repeat;center top;;</p>
<p>auto</p>
<p>0 5%</p>
<p>Desc</p>
<h4>Trügerischer Friede</h4>
<p class="big">Der Friede &#8211; so der Titel des Kunstwerks übersetzt &#8211; ist allerdings relativ: In der Mitte finden sich Adam und Eva in inniger Umarmung … aber in gefährlicher Nähe lauert bereits die Schlange. So transportiert das Fenster angesichts der <b>wechselvollen Geschichte</b> des Landstrichs Elsass-Lothringen zugleich eine Mahnung des Künstlers: <b>Der Friede ist trügerisch und das Idyll immer auch Gefahren ausgesetzt.</b></p>
<p class="big">Wer eher an der künstlerischen Umsetzung interessiert ist, der möge sich die Glaselemente einmal ganz genau anschauen: Denn ab und an finden sich in dem leuchten Blau sogar noch <b>Fingerabdrücke</b> Chagalls.</p>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/Chagall_Beitragsbild.jpg" alt="Das monumentale Glasfenster beeindruckt durch Ausmaß und Farbgewalt gleichermaßen."/></p>
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<p>Das monumentale Glasfenster beeindruckt durch Ausmaß und Farbgewalt gleichermaßen.</p>
<p>Das monumentale Glasfenster beeindruckt durch Ausmaß und Farbgewalt gleichermaßen.</p>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/Chagall_WN_Link_Burg_normal.jpg" alt="Chagall_WN_Link_Burg_normal"/></p>
<p>Entdecker-Info</p>
<p>Einen weiteren <b>Entdecker-Bericht</b> über das Freizeitangebot im Elsass finden Reise-Fans im Online-Auftritt der <b>Westfälischen Nachrichten</b> unter folgendem Link:</p>
<p>#eeee22</p>
<p>Glühbirnen-Link WN online</p>
<p><a class="content_link http://www.wn.de/Freizeit/Ratgeber/Reise/Reisetipps-unserer-Redaktion/3231821-Frankreich-Tuckern-macht-suechtig" href="http://www.wn.de/Freizeit/Ratgeber/Reise/Reisetipps-unserer-Redaktion/3231821-Frankreich-Tuckern-macht-suechtig" target="_blank" ><span class="icon"><i class="icon-lamp" aria-hidden="true"></i></span><span class="title">http://www.wn.de/Freizeit/Ratgeber/Reise/Reisetipps-unserer-Redaktion/3231821-Frankreich-Tuckern-macht-suechtig</span></a></p>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/Chagall_Teppich_normal.jpg" alt="Chagall_Teppich_normal"/></p>
<p>Entdecker-Tipp</p>
<p>Noch nicht genug Kunst? Dann weiter zur zweiten Etappe des <b>&#8222;Parcours Chagall&#8220;</b>!</p>
<p>Wer schon einmal in Sarrebourg ist, sollte neben der <b>&#8222;Chapelle des Cordeliers&#8220;</b> auch das <b>&#8222;Musée du Pays de Sarrebourg&#8220;</b> besuchen. Hier findet sich zum Beispiel der Wandteppich „La Paix“, zu dem Yvette Cauquil-Prince durch das Fenster von Marc Chagall inspiriert wurde. Außerdem zeigt das Museum archäologische Gegenstände aus der Gegend von Sarrebourg sowie Fayencen und Porzellan des 18. Jahrhunderts.</p>
<h5><b>Öffnungszeiten:</b></h5>
<p>Von April bis Oktober : Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag von 10 bis 18 Uhr. Sonntag und Feiertag von 14 bis 18 Uhr. Dienstag geschlossen.</p>
<p>Von November bis März : Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Die Kapelle schließt um 17 Uhr. Dienstag geschlossen.</p>
<p>#1e73be</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/05/Chagall_WN_Link_normal.jpg" alt="Chagall_WN_Link_normal"/></p>
<p>Entdecker-Dank</p>
<p>Unser Entdecker-Dank geht an das Reiseunternehmen <b>Locaboat Holidays</b>, das diese Entdecker-Story im Rahmen einer gesponserten Pressereise ermöglicht hat.</p>
<p>#81d742</p>
<p>Glühbirnen-Link WN online</p>
<p><a class="content_link http://www.locaboat.com/de/" href="http://www.locaboat.com/de/" target="_blank" ><span class="icon"><i class="icon-lamp" aria-hidden="true"></i></span><span class="title">http://www.locaboat.com/de/</span></a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/chagalls-kirchenfenster-la-paix-in-sarrebourg/">Chagalls Kirchenfenster in Sarrebourg: Ein Fest für die Augen</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
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		<title>Trabi-Safari: Nostalgisch durch Berlin</title>
		<link>https://entdeckerstorys.de/trabi-safari-in-berlin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ines-Bianca]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 May 2018 06:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stories We Tell]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein stinkender Trabi auf deutschen Straßen - und das in Zeiten strenger Abgasregelungen? Die Ausnahmegenehmigung macht's möglich: In Berlin haben Touristen einen Riesenspaß bei der Trabi-Safari. Ob Potsdamer Platz oder East Side Gallery ... so macht Sightseeing Fun!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorenbild IB</p>
<p><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="200" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200.png" class="scale-with-grid" alt="Entdecker-Mutter" style="" srcset="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200.png 200w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-150x150.png 150w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-146x146.png 146w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-50x50.png 50w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-75x75.png 75w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-85x85.png 85w, https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Entdecker-inb-rund-200-80x80.png 80w" sizes="(max-width:767px) 200px, 200px" /></div></div>
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<h4>Ostalgie im DDR-Kultauto</h4>
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<p class="big">Es rattert und stottert, es rappelt und pockert: Widerwillig erwacht das olivgrüne Wägelchen mit dem Hoheitsemblem der Deutschen Demokratischen Republik zum Leben.</p>
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<p class="big">Ratlos schaut Beifahrer Dietmar auf den Hebel zur Rechten des Lenkrades. Er ruckt einmal hilflos daran, schiebt ihn mit Schmackes nach oben, der Fuß sucht das Gaspedal &#8211; und schon ist es geschehen! Der Wagen röhrt auf, macht einen protestierenden Satz nach vorn, und der Lichtschalter, der verdächtig dem Verschluss einer Plastikflasche ähnelt, fliegt in hohem Bogen in den Fußraum. Irgendwann <b>zwischen Lachsalve und echtem Pioniergeist</b> haben es die verwöhnten Westler endlich geschafft: Der Motor akzeptiert die Schaltversuche, und der Zweitakter setzt sich endlich in Bewegung.</p>
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<p class="big">„Halali!“ Die Trabi-Safari kann beginnen</p>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Trabi_Gallery_gross_1200_630-Kopie.jpg" alt="Trabi_Gallery_gross_1200_630 Kopie"/></p>
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<p>An der East Side Gallery ereilen Mensch und Maschine <a href="#">Ostalgie-Gefühle.</a></p>
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<h3>„Mit Ausnahmegenehmigung dürfen wir fahren.”</h3>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Trabi_Henrik2_normal-Kopie.jpg" alt="Henrik hat ein großes Herz für das reduzierte Innenleben seiner Rennpappen."/></p>
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<p>Henrik hat ein großes Herz für das reduzierte Innenleben seiner Rennpappen.</p>
<p>Henrik hat ein großes Herz für das reduzierte Innenleben seiner Rennpappen.</p>
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<p class="big">Ein stinkender <b>Trabi</b> auf deutschen Straßen, und das in Zeiten strenger Abgasregelungen? In Berlin ist das noch möglich. „Dank <b>Ausnahmegenehmigung</b>“, erklärt Tourguide Henrik, der die bunt zusammengewürfelte Truppe zum umweltgerechten Ausgleich im schadstoffarmen <b>E-Mobil</b> anführt.</p>
<p class="big">Henrik gehört zum <b>Trabi-World-Team</b>, das seine Touren in Berlin und Dresden anbietet. Zur Begeisterung der Kunden, die die Chance gern wahrnehmen, selbst einmal eine Runde im ehemaligen Kultauto der DDR zu drehen.</p>
<p class="big">Schließlich vermitteln die Oldtimer ein ganz eigenes Fahrgefühl &#8211; Qualmwolken inklusive. Ein <b>Ostalgie-Odeur</b>, das nicht jeder Passant zu schätzen weiß: Während die einen begeistert die Smartphones und Kameras zücken, als die Truppe vorbeiknattert, bekommt der Busfahrer, der in seiner Pause eine Stulle verdrückt, einen Hustenanfall.</p>
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<h4>Wartezeit am Checkpoint Charlie</h4>
<p class="big">Die Insassen winken aufmunternd zum Fenster hinaus. Der soll sich mal nicht so anstellen! Schließlich sind sie noch zwei Stunden lang unterwegs in der rußenden Rennpappe. Ihre XXL-Tour führt sie im Konvoi einmal quer durch Berlin, vorbei an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vom Reichstag bis zur East Side Gallery.</p>
<p class="big">Sogar an die diversen Grenzübergänge im wiedervereinigten Berlin hat das Trabi World-Team gedacht und jedem Teilnehmer ein Visum ausgestellt. Auch heute noch &#8211; das stellen die Trabi-Touris schnell fest &#8211; ist es durchaus ein Problem, den Checkpoint Charlie zu passieren; auch wenn das inzwischen eher an den Menschenmassen liegt, die ein Erinnerungsfoto vor Soldat und US-Flagge schießen wollen.</p>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Trabi_Potsdamer_Platz_normal-Kopie.jpg" alt="Zu DDR-Zeiten gab es am Potsdamer Platz noch kein Durchkommen für Trabis. Hier bildete die Mauer eine undurchdringliche Barriere."/></p>
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<p>Zu DDR-Zeiten gab es am Potsdamer Platz noch kein Durchkommen für Trabis. Hier bildete die Mauer eine undurchdringliche Barriere.</p>
<p>Zu DDR-Zeiten gab es am Potsdamer Platz noch kein Durchkommen für Trabis. Hier bildete die Mauer eine undurchdringliche Barriere.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Trabi_Sieges_normal.jpg" alt="An der Siegessäule sind die Trabi-Tourer schon gut in Fahrt. Kleine Beschleunigung gefällig? Mit 25 PS geht's um die Kurve."/></p>
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<p>An der Siegessäule sind die Trabi-Tourer schon gut in Fahrt. Kleine Beschleunigung gefällig? Mit 25 PS geht&#8217;s um die Kurve.</p>
<p>An der Siegessäule sind die Trabi-Tourer schon gut in Fahrt. Kleine Beschleunigung gefällig? Mit 25 PS geht&#8217;s um die Kurve.</p>
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<h4>Selbst das Sandmännchen fährt Trabi!</h4>
<p class="big">Über Funk lässt Henrik seine Safariteilnehmer an allem teilhaben, was der <b>Großstadtdschungel</b> zu bieten hat. Der eingefleischte Hauptstädter liebt seine Stadt, das ist schon nach wenigen Metern klar. Mit echter <b>Berliner Schnauze</b> parliert er über Kanzler(in), Currywurst und Co. Seine liebste Sehenswürdigkeit? „Das schwankt immer“, sagt der Hüne mit der blonden Matte, „mal die Siegessäule, mal der Fernsehturm“. Auch für das Innenleben seiner Trabis hat Henrik ein Herz. Am Schloss Charlottenburg nutzt er die Gelegenheit für einen Halt und öffnet die <b>Motorhaube</b> eines P 601. Staunend schauen die Großstadtjäger auf das Triebwerk, das die stolzen 25 PS freisetzt. Kein Motoröl, keine Benzinpumpe, kein Kühlwasser &#8211; und läuft trotzdem!</p>
<p class="big">Nach gut zwei Stunden ist das Event vorbei. Die <b>Trabi-Tourer</b> schälen sich aus den Pappen und strecken den Rücken durch. Nach Ungarn an den Balaton machen mit drei Kindern auf dem Rücksitz? Dafür brauchte die Familie aus Erfurt in den 80ern noch echtes Stehvermögen!</p>
<p class="big">Die zwei Stunden hingegen waren ein <b>Riesenspaß</b>!<br />
Für den es sogar am Ende noch den <b>Trabi-Führerschein</b> gibt.<br />
Und siehe da! Beim Aufschlagen grinst uns nicht das eigene Konterfei entgegen, sondern ein anderes <b>Ostalgie-Objekt</b> aus DDR-Zeiten:</p>
<h5>das Sandmännchen!</h5>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Trabi_Sandmann_normal-Kopie.jpg" alt="Nanu? Da hat sich doch glatt das Sandmännchen auf den Führerschein geschummelt!"/></p>
<p>Nanu? Da hat sich doch glatt das Sandmännchen auf den Führerschein geschummelt!</p>
<p>Nanu? Da hat sich doch glatt das Sandmännchen auf den Führerschein geschummelt!</p>
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<p>Entdecker-Info</p>
<p><div class="blockquote"><blockquote class="mfn-inline-editor">&#8222;An absolute Must Do when you visit Berlin.&#8220;</blockquote></div>
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<br />
Das findet die New York Times &#8211; und da kann ich nur zustimmen!</p>
<p>#eeee22</p>
<p>Entdecker-Link Glühbirne</p>
<p><a class="content_link http://www.trabi-world.com" href="http://www.trabi-world.com" target="_blank" ><span class="icon"><i class="icon-lamp" aria-hidden="true"></i></span><span class="title">http://www.trabi-world.com</span></a></p>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Trabi_Museum_normal-Kopie.jpg" alt="Im Trabi-Museum erfahren Besucher nicht nur alles über den Werdegang des Kultautos, sondern können auch direkt Probe sitzen."/></p>
<p>Entdecker-Tipp</p>
<p class="big">Inhaber der </b>Berlin WelcomeCard</b> erhalten 25 Prozent Ersparnis.</p>
<p class="big">Und auch ein Besuch im </b>Trabi-Museum</b> gleich nebenan lohnt sich!<br />
Hier erfahren Besucher nicht nur alles über den Werdegang des Kultautos, sondern können auch direkt schon einmal Probe sitzen.</p>
<p>#1e73be</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/Trabi_inb_normal-Kopie.jpg" alt="Früher waren die Trabis bei uns Westlern nicht gerade beliebt. Heute ist die ostalgische Trabi-Safari ein Riesenspaß!"/></p>
<p>Früher waren die Trabis bei uns Westlern nicht gerade beliebt. Heute ist die ostalgische Trabi-Safari ein Riesenspaß!</p>
<p>Früher waren die Trabis bei uns Westlern nicht gerade beliebt. Heute ist die ostalgische Trabi-Safari ein Riesenspaß!</p>
<p>Entdecker-§§§</p>
<p>Obwohl wir für den vorliegenden Beitrag oder die Nennung/Verlinkung der darin vorkommenden Marken/Dienstleister/Events/Orte kein Honorar oder Vergünstigungen erhalten haben, sind wir nach aktueller deutscher Rechtsprechung verpflichtet, ihn als &#8222;Werbung&#8220; zu kennzeichnen.</p>
<p>#81d742</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/trabi-safari-in-berlin/">Trabi-Safari: Nostalgisch durch Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
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