<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>CJ, Autor bei entdeckerstorys.de</title>
	<atom:link href="https://entdeckerstorys.de/author/carl-jonathan/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://entdeckerstorys.de/author/carl-jonathan/</link>
	<description>Geschichten für kleine und große Abenteurer</description>
	<lastBuildDate>Thu, 20 May 2021 14:46:50 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.6.2</generator>

<image>
	<url>https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2018/04/cropped-IMG_1129-32x32.jpg</url>
	<title>CJ, Autor bei entdeckerstorys.de</title>
	<link>https://entdeckerstorys.de/author/carl-jonathan/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Römermuseum Haltern: Die Spuren der 19. Legion</title>
		<link>https://entdeckerstorys.de/roemermuseum-haltern/</link>
					<comments>https://entdeckerstorys.de/roemermuseum-haltern/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[CJ]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2020 10:30:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Places We Love]]></category>
		<category><![CDATA[Münsterland]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://entdeckerstorys.de/?p=4695</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die 19. Legion war eine der drei Legionen, die in der Varusschlacht untergingen. Ihr Stützpunkt: das Römerlager im heutigen Haltern am See. Nur 20 Jahre waren den Römern an der Lippe vergönnt. Aber ihre Spuren beschäftigen noch heute die Historiker und Archäologen. Wir haben das Römermuseum Haltern besucht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/roemermuseum-haltern/">Römermuseum Haltern: Die Spuren der 19. Legion</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorenbild CJ<br /><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img decoding="async" class="scale-with-grid" src="" alt="" title="" width="" height="" style=""/></div></div>
<br />
<br /><hr class="no_line" style="margin: 0 auto 0px auto"/>
<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Warum gibt es in Haltern ein Römermuseum?<br />
<br />Weil hier einst Römer lebten!</h4>
<p>Um 5 v.Chr. rückten &#8211; genau am heutigen Römermuseum Haltern &#8211;  10.000 Legionäre an. Ihre Mission: das wilde Germanien erobern, das sich auf der rechten Seite des Rheins noch reichlich widerspenstig zeigte. Nach einem ersten provisorischen Zeltlager errichteten die Legionäre in Rekordzeit ein stattliches Castrum, ein Militärlager, mit Schutzgräben und Palisaden. Gerade einmal sechs Monate brauchten die in der Baukunst perfekt geschulten Römer für das Lager, das auf einer Fläche von 29 Fußballfeldern 5000 Legionären Platz bot. Stolz bezog die 19. Legion des Imperium Romanum ihren neuen Stützpunkt und verewigte sich mit einem Bleibarren, der uns heute wichtige Hinweise auf die einstigen Bewohne gibt.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Eine Kooperation mit</h4>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_Kampagnenlogo.jpeg" alt="Der Besuch des Römermuseums Haltern beruht auf einer Kooperation mit Münsterland e.V." /><br />center<br /><a href="https://www.muensterland.com/deinmuensterlandmoment/">https://www.muensterland.com/deinmuensterlandmoment/</a></p>
<p>Desc<br />Zu diesem Zeitpunkt hätten die Männer nie gedacht, dass sie nur wenige Jahre später bei der Varusschlacht im Teutoburger Wald gemeinsam mit der 17. und 18. Legion die größte Niederlage des Römischen Reiches erleben würden. Kaum gebaut, war ihr Lager schon dem Untergang geweiht. Doch anhand der spannenden Funde erhalten wir heute ein recht genaues Bild davon, wie das Soldatenleben in der Provinz damals war.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<h5>Eine Spurensuche, die schon mehr als 100 Jahre andauert und noch lange nicht beendet ist.<br />
<br />Als Carolus reise ich im Römermuseum Haltern in der Zeit einfach mal 2000 Jahre mit Euch zurück.</h5>
<p>no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>20<br />default</p>
<p>Heading</p>
<h4>Wir fragen – das Römermuseum Haltern antwortet.</h4>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc<br />„Uff!“, entfährt es mir, als ich das Kettenhemd im Römermuseum Haltern hochheben möchte. Das ist echt schwer! „Ja!“, stimmt mir Sabine Holländer, Historikerin und Museumspädagogin, fröhlich zu, „das wiegt mal eben zehn Kilo“. Ich überschlage im Kopf: Frau Holländer hat uns nämlich schon einen Schild (9 Kilogramm), einen Helm (1,8 Kilogramm), einen Wurfspeer (1-3 Kilogramm), ein Schwert (1,5 Kilogramm) und diverse andere Gegenstände präsentiert. Je nachdem, wie viel persönlichen Krimskrams so ein Legionär noch neben den Pflichtgegenständen dabei hatte, schleppte er auf dem Marsch locker 30 Kilogramm mit sich herum.<br />
<br />Und das 1500 Kilometer weit, denn die Landkarte zeigt mir, dass Rom ungefähr so weit entfernt liegt. Warum haben sich die Römer das eigentlich angetan? Was wollten die hier im regnerischen ungemütlichen Norden fernab von Thermen und römischen Vergnügungen?<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Carl_Schild_720h.jpg" alt="Mal auf Tuchfühlung gehen mit Legionärsausrüstung? Auch das geht im Römermuseum Haltern." /><br />center<br />Mal auf Tuchfühlung gehen mit Legionärsausrüstung? Auch das geht im Römermuseum Haltern.<br />Mal auf Tuchfühlung gehen mit Legionärsausrüstung? Auch das geht im Römermuseum Haltern.</p>
<p>https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_Carl_Kettenhemd.mov<br />700<br />400</p>
<p>Ich hoffe, Ihr wisst alle, dass es DER Schild heißt? – DAS Schild ist  das Ding mit den Infos!</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Carl_Schild2_720h.jpg" alt="Für die Kampf-Formation „Schildkröte“ mussten die Legionäre in der Mitte den Schild über den Kopf halten. Ein weiterer Kraftakt ..." /><br />center<br />Für die Kampf-Formation „Schildkröte“ mussten die Legionäre in der Mitte den Schild über den Kopf halten.<br />Für die Kampf-Formation „Schildkröte“ mussten die Legionäre in der Mitte den Schild über den Kopf halten.</p>
<p>Desc</p>
<h4>Das Römermuseum Haltern gibt Aufschluss, was die Invasoren aus dem Süden hier wollten</h4>
<p>„Wir befinden uns in der Zeit des Kaisers Augustus“, erklärt uns Holländer. „Zu diesem Zeitpunkt gehört den Römern bereits ein riesiges Reich von Spanien bis Syrien und Nordafrika bis Gallien. Aber die Römer wollen immer noch mehr – und ein großes Gebiet fehlt Augustus noch. Welches?“<br />
<br />Ich tippe erst auf Großbritannien, aber die Expertin schüttelt den Kopf und zeigt auf die Karte. Ah! Da beim Rhein verläuft die Grenze. Links gibt es schon allerlei römische Kultur, hier haben die machtbesessenen Herrscher aus dem Süden bereits ihre Provinz gesichert. Aber rechts vom Fluss – oje. Da leben die wilden Germanen im undurchdringlichen Wald in ihren armseligen Hütten und möchten nichts wissen von römischer Zivilisation. Sie sind zufrieden mit ihren Fellen, ihrem Met und ihrem rauchenden Herdfeuer und legen keinen Wert auf gepflasterte Straßen und Mehrfamilienhäuser. Denn Provinz zu sein, das heißt auch immer, fremde Herren zu akzeptieren.<br />
</p>
<h5>Und das finden stolze Germanen doof.</h5>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Karte_800q.jpg" alt="Historikerin und Museumspädagogin Sabine Holländer zeigt uns anhand der Karte im Römermuseum Haltern, was die Römer hierhin gezogen hat." /><br />center<br />Historikerin und Museumspädagogin Sabine Holländer zeigt uns anhand der Karte im Römermuseum Haltern, was die Römer hierhin gezogen hat.<br />Historikerin und Museumspädagogin Sabine Holländer zeigt uns anhand der Karte im Römermuseum Haltern, was die Römer hierhin gezogen hat.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Wall6_800q.jpg" alt="Hier an der Lippe war ein perfekter Punkt, um ein Lager zu errichten. Die Mission: nach Germanien vordringen. Denn das fehlte Kaiser Augustus noch!" /><br />center<br />Hier an der Lippe war ein perfekter Punkt, um ein Lager zu errichten. Die Mission: nach Germanien vordringen. Denn das fehlte Kaiser Augustus noch!<br />Hier an der Lippe war ein perfekter Punkt, um ein Lager zu errichten. Die Mission: nach Germanien vordringen. Denn das fehlte Kaiser Augustus noch!</p>
<p>Desc</p>
<h5>Widerstand? Ein Fremdwort für die erfolgsverwöhnten Römer. </h5>
<p>In der neuen Provinz Germanien winkten wertvolle Rohstoffe, die die Kassen füllen und dem Kaiser Ruhm einbringen. Also hin dort und den Germanen zeigen, wo der Hammer hängt! Augustus schickt für den Anfang 10.000 Mann – das entspricht zwei Legionen – Richtung Lippe. Mit dem schweren Gepäck, das wir im Römermuseum Haltern gerade in Augenschein nehmen.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>20<br />default</p>
<p>Heading</p>
<h4>In Haltern am See angekommen, legten die Römer los.</h4>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc<br />Was braucht man für ein anständiges Römerlager? Erstmal den passenden Standort. Ein Fluss ist immer gut, denn der dient als Transportweg und macht den Feinden den Angriff schwer. Man sieht sie ja schon von weitem, wenn sie am anderen Ufer etwas aushecken. Ein Hang hilft dabei auch. Und wenn dann noch Eichenwälder drumrum sind, die man abholzen kann, um das Lager zu befestigen, ist der perfekte Ort gefunden.<br />
<br />Das alles bot Haltern vor 2000 Jahren – und so entstand am Ufer der Lippe schnell eine erste Zeltstadt. Selbstverständlich erst, nachdem auch der Priester die Location für gut befunden hatte.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>20<br />default</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Zelt_800q.jpg" alt="Zu Anfang gab es nur ein Zeltlager. Jede Zeltgemeinschaft bestand aus sechs bis acht Legionären - und 70 Ziegen mussten pro Zelt ihr Leben lassen!" /><br />center<br />Zu Anfang gab es nur ein Zeltlager. Jede Zeltgemeinschaft bestand aus sechs bis acht Legionären &#8211; und 70 Ziegen mussten pro Zelt ihr Leben lassen!<br />Zu Anfang gab es nur ein Zeltlager. Jede Zeltgemeinschaft bestand aus sechs bis acht Legionären &#8211; und 70 Ziegen mussten pro Zelt ihr Leben lassen!</p>
<p>Desc</p>
<h4>Unterkunft aus Ziegenleder</h4>
<p>Sabine Holländer zeigt uns die Zelte aus Ziegenleder. Was?!? Pro Zelt brauchen die Römer das Leder von 70 Ziegen?!? So groß ist das doch gar nicht. Hm. Acht Mann sollen da reinpassen? Und auf dem blanken Boden schlafen? Nicht wirklich komfortabel. Und wenn ich mir den Regen anschaue, der da gerade vor dem Fenster runterpladdert, frage ich mich auch ernsthaft, wie lange diese groben Nähte das Wasser wohl aufhalten.<br />
</p>
<h5>Ich habe also vollstes Verständnis dafür, dass die Römer so schnell wie möglich anfingen, ein zweites Lager mit richtigen Unterkünften aus Holz zu bauen.</h5>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>20<br />default</p>
<p>Desc</p>
<h4>Wie das schon nach sechs Monaten ungefähr aussah – das erfahren wir auf dem Außengelände des Römermuseum Haltern:</h4>
<p>Dort hat das LWL-Team nämlich einen Teil des Westtores rekonstruiert. 156 Meter Befestigungsanlage bestaunen wir, zum Teil acht Meter hoch. Die Wände sind mit Erde aufgefüllt, das ist ein wichtiger Brandschutz und verleiht dem Trumm Stabilität. Davor haben wir zwei Spitzgräben, gefüllt mit Krähenfüßen, die sich im Angriffsfall tückisch in Germanenlatschen haken, und dahinter einen Wall mit Palisade.<br />
<br />Das Eingangstor ist die einzige Schwachstelle, da hier die Gräben unterbrochen sind. Doch auch dafür hatten die findigen Römer eine Lösung: Sie versetzten es zurück und schufen so eine Art „Zwinger“. Der Germane, der es bis hierhin schaffte, wurde gleich von drei Seiten aus von den über ihm thronenden Römern abgewehrt.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h5>Die Kunst der römischen Ingenieure</h5>
<p>Hier draußen sind wir mit Archäologin und Museumspädagogin Julia Großekathöfer unterwegs. Sie geht davon aus, dass es anfangs wenig oder gar keine Angriffe auf dieses Lager gab: „Wenn ich ein Germane wäre, und innerhalb von sechs Monaten hätte ich so etwas vor der Nase – dann wäre ich erschüttert und hätte mich garantiert nicht getraut, darauf loszustürmen!“<br />
<br />Das sehen wir ähnlich: Bis zu acht Meter hoch ist die Konstruktion. Die überragende Baukunst der Römer lässt uns noch heute staunen. Sie arbeiten mit geschmiedeten Nägeln, mit viereckigen Holzzapfen in runden Löchern, die sich wie Schrauben festziehen, mit Ankerbalken, die die Spannung von den oberen Etagen ableiten. Und alles, was die Römer tun, ist eine echte Materialschlacht: Allein für die Umrandung des Lagers fällten sie 12.500 Eichen.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Anker_720h.jpg" alt="Was hat ein Anker mit der Bautechnik der Wallanlage Römermuseum Haltern zu tun? Es geht um Ingenieurskunst: Ankerbalken leiten die Spannung von den höheren Etagen ab." /><br />center<br />Was hat ein Anker mit der Bautechnik der Wallanlage Römermuseum Haltern zu tun? Es geht um Ingenieurskunst: Ankerbalken leiten die Spannung von den höheren Etagen ab.<br />Was hat ein Anker mit der Bautechnik der Wallanlage Römermuseum Haltern zu tun? Es geht um Ingenieurskunst: Ankerbalken leiten die Spannung von den höheren Etagen ab.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Wall2_720h.jpg" alt="Bei der komplizierten Holzkonstruktion muss man ganz genau hinschauen, um die Bauweise zu verstehen. Ein Wahnsinn, was die Römer vor 2000 Jahren schon wussten!" /><br />center<br />Bei der komplizierten Holzkonstruktion muss man ganz genau hinschauen, um die Bauweise zu verstehen. Ein Wahnsinn, was die Römer vor 2000 Jahren schon wussten!<br />Bei der komplizierten Holzkonstruktion muss man ganz genau hinschauen, um die Bauweise zu verstehen. Ein Wahnsinn, was die Römer vor 2000 Jahren schon wussten!</p>
<p>Gallery<br /><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Heading</p>
<h4>Essig \&#8220;to go\&#8220; und Körperhygiene</h4>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc<br />Nachdem wir uns mit den grundlegenden Fakten vertraut gemacht haben, starten wir mit den Überraschungsführungen. Im Inneren des Museums lautet das Thema „wasserdicht“. Wir erfahren zum Beispiel, dass Amphoren für die Römer Einweg-Gefäße waren. Denn kein Mensch wollte ein Tongefäß, in dem aus Spanien wochenlang vergorene Fischsauce – das so genannte „Garum“, unser heutiges Maggi – herangekarrt worden war, anschließend für Wein weiterverwenden. Also landeten die Amphoren, die uns heute so entzücken, auf der Müllkippe – in Scherben geschlagen. <br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Essigtogo_720h.jpg" alt="Würdet ihr dieses Fässchen dort im Hintergrund gern mit auf den Klassenausflug nehmen? Unsere heutigen Trinkflaschen sind da doch deutlich komfortabler!" /><br />center<br />Würdet ihr dieses Fässchen dort im Hintergrund gern mit auf den Klassenausflug nehmen? Unsere heutigen Trinkflaschen sind da doch deutlich komfortabler!<br />Würdet ihr dieses Fässchen im Hintergrund gern mit auf den Klassenausflug nehmen? Unsere heutigen Trinkflaschen sind deutlich komfortabler!</p>
<p>Desc<br />Dafür gab es aber „Essig to go“: In einem Holzfässchen nahmen die Römer das typische Essig-Wasser- oder Wasser-Wein-Gemisch mit auf Streife in den Germanenwald. Ich finde, dass das ganz schön groß aussieht und bestimmt nicht leicht ist? „Vielleicht hat das ja auch ein Maultier getragen“, räumt Holländer ein. Schade, dass ich nicht einfach mal in der Zeit zurückreisen und nachschauen kann, wie das genau war mit all\&#8216; diesen Gegenständen &#8230;<br />
</p>
<h5>Noch ein Beispiel zum Stichwort „wasserdicht“ gefällig?</h5>
<p>Wer bei der anstrengenden Legionärsarbeit ins Schwitzen kam, beschmierte sich anschließend mit Olivenöl und schabte sich den Schmodder mit dem Strigilis von der Haut. Wenn die römischen Legionäre Glückhaften, gab es an ihrem Standort eine Therme. Auch die römischen Bäder waren natürlich genial konstruiert. Es gab sogar Fußbodenheizung! Und weil die so heiß wurde, dass es unter der Fußsohle brannte, trugen die Römer Flipflops aus Holz &#8230;<br />
</p>
<h5>Hygiene à la Rom.</h5>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Badeente_hoch720.jpg" alt="Wo führt uns denn diese Badeente hin, die wir nachher als Geschenk mit auf den Weg bekommen haben? Zur Körperhygiene der Römer natürlich!" /><br />center<br />Wo führt uns denn diese Badeente hin, die wir nachher als Geschenk mit auf den Weg bekommen haben? Zur Körperhygiene der Römer natürlich!<br />Wo führt uns denn diese Badeente hin, die wir nachher als Geschenk mit auf den Weg bekommen haben? Zur Körperhygiene der Römer natürlich!</p>
<p>20<br />default</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Gruppe_hinten_800q.jpg" alt="Seht Ihr die leinen Playmobilfiguren oben rechts? Sie stammen aus der „Sendung mit der Maus“! 15.000 Legionäre samt Tross marschieren im Römermuseum Haltern Richtung Teutoburger Wald - und nur wenige werden aus der Varusschlacht lebendig herauskommen." /><br />center<br />Seht Ihr die Playmobilfiguren oben? Sie stammen aus der „Sendung mit der Maus“! 15.000 Legionäre samt Tross marschieren im Römermuseum Haltern Richtung Teutoburger Wald &#8211; und nur wenige werden aus der Varusschlacht lebendig herauskommen.<br />Seht Ihr die Playmobilfiguren oben? Sie stammen aus der „Sendung mit der Maus“! 15.000 Legionäre samt Tross marschieren im Römermuseum Haltern Richtung Teutoburger Wald &#8211; und nur wenige werden aus der Varusschlacht lebendig herauskommen.<br />fadeInLeft</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Gruppevorn_800q.jpg" alt="Dieser Schaukasten im Römermuseum Haltern zeigt uns, wie das Lager einst aussah. Die Ausmaße sind gigantisch! 18 Hektar - das entspricht 29 Fußballfeldern! Und alles war top organisiert ..." /><br />center<br />Dieser Schaukasten im Römermuseum Haltern zeigt uns, wie das Lager einst aussah. Die Ausmaße sind gigantisch! 18 Hektar &#8211; das entspricht 29 Fußballfeldern! Und alles war top organisiert &#8230;<br />Dieser Schaukasten im Römermuseum Haltern zeigt uns, wie das Lager einst aussah. Die Ausmaße sind gigantisch! 18 Hektar &#8211; das entspricht 29 Fußballfeldern! Und alles war top organisiert &#8230;<br />fadeInRight</p>
<p>20<br />default</p>
<p>Desc</p>
<h4>Antiker Spaß </h4>
<p>Zum Abschluss machen wir noch einen Abstecher in die Welt der römischen Freizeitbeschäftigung.<br />
<br />„Weichliche“ Sportarten wie Weitsprung oder Speerwurf waren den Griechen vorbehalten. Die Römer standen auf Wagenrennen, Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen. Da wir gerade keine Quadrigen, Dreizacke und Löwen zur Verfügung haben, probieren wir lieber die Kinderspiele aus: Wo wir heute mit Murmeln kullern, holten die Kinder damals Nüsse aus der Küche und warfen sie zielsicher in Gefäße oder auf ein Punktebrett. Wenn sie erwachsen wurden, waren sie „den Nüssen entwachsen“.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Nuss_720h.jpg" alt="Nüsse kullern war vor allem bei den Kindern beliebt. Entweder galt es, in einen Tontopf zu treffen - oder viele Punkte im Nuss-Dreieck zu holen." /><br />center<br />Nüsse kullern war vor allem bei den Kindern beliebt. Entweder galt es, in einen Tontopf zu treffen &#8211; oder viele Punkte im Nuss-Dreieck zu holen.<br />Nüsse kullern war vor allem bei den Kindern beliebt. Entweder galt es, in einen Tontopf zu treffen &#8211; oder viele Punkte im Nuss-Dreieck zu holen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Wuerfeln_720h.jpg" alt="Auch die Römer schummelten sich gern einen zurecht, vor allem, wenn es um viel Geld ging. Für faire Chancen gab es deshalb einen Würfelturm." /><br />center<br />Auch die Römer schummelten sich gern einen zurecht, vor allem, wenn es um viel Geld ging. Für faire Chancen gab es deshalb einen Würfelturm.<br />Auch die Römer schummelten sich gern einen zurecht, vor allem, wenn es um viel Geld ging. Für faire Chancen gab es deshalb einen Würfelturm.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_LWL_Carl_Wachs2_720h.jpg" alt="Ein Gänsekiel oder auch schon Metallfedern dienten als Füllfederhalter. Für die kleine Notiz am Rande reichte aber die Wachstafel zum Einritzen." /><br />center<br />Ein Gänsekiel oder auch schon Metallfedern dienten als Füllfederhalter. Für die kleine Notiz am Rande reichte aber die Wachstafel zum Einritzen.<br />Ein Gänsekiel oder auch schon Metallfedern dienten als Füllfederhalter. Für die kleine Notiz am Rande reichte aber die Wachstafel zum Einritzen.</p>
<p>Heading</p>
<h4>Abschied vom Römermuseum Haltern</h4>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc<br />Für uns gilt das nicht – wir haben riesigen Spaß an der Sache, egal ob Kind oder Erwachsener. Die Punkte notieren wir auf der typisch römischen Wachstafel, und jeder gekonnte Wurf erntet Jubel. Sabine Holländer und Julia Großekathöfer haben große Mühe, uns aus dem pädagogischen Gemeinschaftsraum herauszubekommen, aber schließlich treibt uns der Hunger.<br />
<br />Zum Glück wartet auf uns ein Restaurant, und wir müssen es nicht halten wie einst die römischen Legionäre. Die hatten nämlich pro Zeltgemeinschaft eine Handmühle im Gepäck und mussten abends erst noch ein unfreiwilliges Mucki-Training absolvieren, damit sie ihren geliebten „Puls“-Getreideeintopf auf den Tisch bekamen.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h5>Ich denke, jetzt ist es höchste Zeit, von Carolus wieder zum Entdecker Carl zu werden! Bis zum nächsten Mal im Römermuseum Haltern!</h5>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Gallery<br /><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>100<br />default<br />default</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/Pin_It_LWL4.png" alt="Ein Tag im Römermuseum Haltern" /><br />Pin It!<br />#dd3333</p>
<p>Entdecker-Dank<br />*Werbung</p>
<p>Unser Entdecker-Dank geht an <a href="https://www.muensterland.com">Münsterland e.V., den Verein zur Förderung des Münsterlandes</a>, der diese Entdecker-Story im Rahmen seiner Kampagne <a href="https://www.muensterland.com/deinmuensterlandmoment/">Dein MünsterLand Moment</a> ermöglicht hat.</p>
<p>Die Kampagne versammelt auf ihrer Homepage Urlaubsideen für das Münsterland. Die Palette reicht von entspannend über schmackhaft bis hin zu lehrreich und soll einfach Lust auf eine gute Zeit im Münsterland machen.</p>
<p>Neben Münsterland e.V. sind auch Münster Marketing und die Initiative Starke Innenstadt Münster an dem Projekt beteiligt.</p>
<p>Unsere Meinung bleibt von der Kooperation selbstverständlich unbeeinflusst.<br />#81d742</p>
<p>Entdecker-Info</p>
<h5>Jetzt auch Lust auf die ollen Römer bekommen?</h5>
<p>Dann haben wir zwei Vorschläge: Entweder warm lesen in unserer Entdeckerstory „Tarragona und die Römer: Ave Claudius!“ Oder direkt ab ins Römermuseum Haltern!</p>
<p>Einfach den Glühbirnen-Links folgen.<br />#eeee22</p>
<p>Glühbirnen-Link<br /><a class="content_link " href=""  ></a><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Glühbirnen-Link<br /><a class="content_link " href=""  ></a><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p><img
www.entdeckerstorys.de/tarragona-und-die-römer
src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_Panorama_Tipps_1920.jpg" alt="Natürlich hat Haltern noch viel mehr zu bieten als das Römermuseum! Der Halterner Stausee zum Beispiel ist ein tolles Naherholungsgebiet. Ob Wandern, Schwimmen oder Paddeln - hier kommt jeder auf seine Kosten." /><br />center<br />Natürlich hat Haltern noch viel mehr zu bieten als das Römermuseum! Der Halterner Stausee zum Beispiel ist ein tolles Naherholungsgebiet. Ob Wandern, Schwimmen oder Paddeln &#8211; hier kommt jeder auf seine Kosten.<br />Natürlich hat Haltern noch viel mehr zu bieten als das Römermuseum! Der Halterner Stausee zum Beispiel ist ein tolles Naherholungsgebiet. Ob Wandern, Schwimmen oder Paddeln &#8211; hier kommt jeder auf seine Kosten.</p>
<p>100<br />default<br />default</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/roemermuseum-haltern/">Römermuseum Haltern: Die Spuren der 19. Legion</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://entdeckerstorys.de/roemermuseum-haltern/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>22</slash:comments>
		
		<enclosure url="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2020/10/ML_Carl_Kettenhemd.mov" length="5985936" type="video/quicktime" />

			</item>
		<item>
		<title>Bifurkation Melle: Hier werden aus einem Fluss zwei</title>
		<link>https://entdeckerstorys.de/bifurkation-melle/</link>
					<comments>https://entdeckerstorys.de/bifurkation-melle/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[CJ]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2020 16:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Places We Love]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflugstipp]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://entdeckerstorys.de/?p=4243</guid>

					<description><![CDATA[<p>"Bifurkation" steht auf einem Hinweisschild bei Melle-Gesmold. Nanu, was soll das denn sein? Beherzt setzen die Entdecker den Blinker und schauen sich an, wie aus einem Fluss zwei werden: Hier verliert die Hase ein Drittel ihres Wassers an die Else, ein Phänomen, das selten ist auf der Welt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/bifurkation-melle/">Bifurkation Melle: Hier werden aus einem Fluss zwei</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorenbild IB<br /><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img decoding="async" class="scale-with-grid" src="" alt="" title="" width="" height="" style=""/></div></div>
<br />
<br /><hr class="no_line" style="margin: 0 auto 0px auto"/>
<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Autorenbild CJ<br /><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img decoding="async" class="scale-with-grid" src="" alt="" title="" width="" height="" style=""/></div></div>
<br />
<br /><hr class="no_line" style="margin: 0 auto 0px auto"/>
<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Bifur-was?!?</h4>
<p>Wer uns Entdecker kennt, weiß, dass wir an rätselhaften Aufschriften wie \&#8220;Bifurkation\&#8220; nicht einfach vorbeifahren können.<br />
<br />Also bringen wir beim Sonntagsausflug im Osnabrücker Land den Entdecker-Papa dazu, umzudrehen &#8211; und halten vor dem merkwürdigen Schild an, um uns die Sache genauer anzusehen:</p>
<p>„Bifurkation“, steht auf dem Wegweiser und dazu noch „Umweltbildungsstandort Melle-Gesmold“.</p>
<p>Das wollen wir genauer wissen!<br />
<br />Ihr auch?<br />
<br />Na, dann lest doch einfach mal diese Entdeckerstory und folgt uns auf eine spannende Reise quer durch die Fächer Erdkunde und Geschichte. Und auch ein Ausflug in die Welt der Märchen und Sagen darf nicht fehlen, wenn es um die Bifurkation in Melle-Gesmold geht!<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Bi_Schild_Erklaerung_quer_800.jpg" alt="Willkommen bei der Bifurkation. Auf dem Parkplatz im Zugangsbereich gibt es erste Informationen." /><br />center<br />Willkommen bei der Bifurkation. Auf dem Parkplatz im Zugangsbereich gibt es erste Informationen.<br />Willkommen bei der Bifurkation. Auf dem Parkplatz im Zugangsbereich gibt es erste Informationen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Bi_Bauwerk_quer_800.jpg" alt="Schon von Weitem erkennt man, worum es sich bei der Bifurkation handelt: Aus einem Fluss werden zwei." /><br />center<br />Schon von Weitem erkennt man, worum es sich bei der Bifurkation handelt: Aus einem Fluss werden zwei.<br />Schon von Weitem erkennt man, worum es sich bei der Bifurkation handelt: Aus einem Fluss werden zwei.</p>
<p>Desc</p>
<h4>Was ist überhaupt eine Bifurkation?</h4>
<p>Das Wort stammt aus dem Lateinischen. „bi“ bedeutet zwei – und die „furca“ ist eine Gabel. Wir haben es hier also mit einer Gabelung zu tun, und zwar von Flüssen. Am Standort der Bifurkation in Melle verliert die Hase ein Drittel ihres Wassers an die Else.<br />
</p>
<h5>Jetzt drängt sich direkt die nächste Frage auf: Was unterscheidet denn eine Bifurkation von einer normalen Flussgabelung?</h5>
<p>Wer einmal auf eine Landkarte schaut, wird feststellen, dass sich relativ viele Flüsse gabeln, manche gleich mehrfach. Was ist also das Besondere an dieser Bifurkation in Melle? Tatsächlich entsteht hier nicht einfach nur ein neuer Nebenarm der Hase – sondern ein komplett eigenständiger Fluss, der sich später mit einem anderen Flusssystem vereinigt. Während die Hase über die Ems in Richtung Nordsee fließt, erreicht die Else die Nordsee über die Werre und Weser. Das ist eine geografische Besonderheit. Etwas Ähnliches gibt es nur an wenigen Orten auf der Welt, zum Beispiel in Südamerika am Orinoco.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Bi_Ausblick_Panorama_1920.jpg" alt="Mit Infotafeln, Aussichtsplattform, Kunst, Spielplatz und Grillhütte ist der Standort der Bifurkation zu einem beliebten Ausflugsziel mit Lern- und Spaßfaktor gleichermaßen geworden." /><br />center<br />Mit Infotafeln, Aussichtsplattform, Kunst, Spielplatz und Grillhütte ist der Standort der Bifurkation zu einem beliebten Ausflugsziel mit Lern- und Spaßfaktor gleichermaßen geworden.<br />Mit Infotafeln, Aussichtsplattform, Kunst, Spielplatz und Grillhütte ist der Standort der Bifurkation zu einem beliebten Ausflugsziel mit Lern- und Spaßfaktor gleichermaßen geworden.</p>
<p>20<br />default</p>
<p>Heading</p>
<h3>Und wie ist die Bifurkation in Melle-Gesmold entstanden?</h3>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc<br />Dazu gibt es unterschiedliche Theorien:<br />
<br />Die einen meinen, dass eine Wölbung des Geländes die Entstehung begünstigt hat.<br />
<br />Die anderen glauben, dass der Mensch mitverantwortlich ist. Erste Erwähnungen des Phänomens stammen aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhundert. Der neue Schlossherr von Haus Gesmold, Hermann von Amelunxen, brauchte Wasser für die Schlossmühle. Dafür hatte er ungefähr an der Stelle der heutigen Bifurkation „eine Verbindung von Hase und Uhlenbach vertiefen und zusätzlich eine hölzerne Rinne als Ableitung zwischen den beiden Bächen verlegen lassen“, heißt es auf einer Infotafel vor Ort.<br />
<br />1965 fanden Arbeiter Teile dieses Verbindungsrohres, das Wasser aus der Hase in den Uhlenbach, der späteren Else, leitete. „Staute sich das Wasser vor dem Wehr der oberhalb liegenden Krusemühle, konnte das überschüssige Hasewasser durch die Rinne zur Schlossmühle fließen“, erklären die Schilder, „ein ausgeklügeltes Wasserverteilungssystem“.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h5>Allerdings half das der Familie von Amelunxen in wirtschaftlicher Hinsicht nicht viel. Völlig verschuldet musste sie Gut Gesmold 1608 an den Bischof von Osnabrück, Philipp Sigismund, abtreten.</h5>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Gallery<br /><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>20<br />default</p>
<p>Desc</p>
<h4>Die Bifurkation als Kriegsmittel</h4>
<p>Bald darauf begann der Dreißigjährige Krieg, und die Schweden standen vor Osnabrück. Doch der Bischof verschanzte sich hinter tiefen Wassergräben in der Stadt und war nicht bereit aufzugeben. Was also tun? Die cleveren Schweden hatten eine Idee, wie sich das Wasser der Hase für Kriegszwecke nutzen ließe und verdonnerten Bauern aus der Umgebung dazu, einen Damm durch die Hase zu bauen.<br />
<br />Die Taktik funktionierte: Durch den Abzweig floss ein Teil des Wassers Richtung Weser ab, das restliche Hasewasser reichte nicht mehr aus, um die Osnabrücker Stadtgräben zu füllen – und die Schweden eroberten den Bischofssitz.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>20<br />default</p>
<p>Heading</p>
<h3>Kämpfe um die Wassermehrheit</h3>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc<br />Mit Ende des Krieges hörte das Gezänk ums Wasser noch lange nicht auf:<br />
<br />Der durch die Kriegslist entstandene verbreiterte Abfluss hieß inzwischen Twellbecke. In den kommenden Jahrzehnten sollte dieser Graben – die spätere Else – für zahlreiche Auseinandersetzungen sorgen. Denn als der neue Schlossherr auf Haus Gesmold, Christoph Ludolf von Hammerstein, seine Mühlen ausbauen ließ, kam weniger Wasser in Osnabrück an.<br />
<br />Dämme wurden gebaut – und wieder niedergerissen. Mit der Woge der Empörung und den dazugehörigen Maßnahmen floss auch das Wasser mal stärker in die eine, mal in die andere Richtung. Am 16. Mai 1691 sprach die Regierung in Hannover ein Machtwort und verordnete den Umbau der Hasegabelung. „In den Unterlagen taucht nun in der Sprachregelung zum ersten Mal der Name Else für die Twellbecke, die Verbindung zwischen Hase und Uhlenbach, auf“, informiert der Umweltbildungsstandort.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h5>Die einfache Formel: Zwei Drittel des Wassers sollten auf die Hase entfallen, ein Drittel auf die Else. </h5>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Bi_Bauwerk_nah_quer_800.jpg" alt="Am 16. Mai 1691 bestimmte die Regierung in Hannover, wie das Wasser aufgeteilt werden sollte - in Stein gemeißelt wurde das aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg." /><br />center<br />Am 16. Mai 1691 bestimmte die Regierung in Hannover, wie das Wasser aufgeteilt werden sollte &#8211; in Stein gemeißelt wurde das aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg.<br />Am 16. Mai 1691 bestimmte die Regierung in Hannover, wie das Wasser aufgeteilt werden sollte &#8211; in Stein gemeißelt wurde das aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg.<br />fadeInUpLarge</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Bi_Auf_Dem_Steg_quer_800.jpg" alt="Auf dem Steg gibt es nicht nur weitere wissenswerte Infos, sondern auch eine hübsche Aussicht auf das Areal." /><br />center<br />Auf dem Steg gibt es nicht nur weitere wissenswerte Infos, sondern auch eine hübsche Aussicht auf das Areal.<br />Auf dem Steg gibt es nicht nur weitere wissenswerte Infos, sondern auch eine hübsche Aussicht auf das Areal.<br />fadeInUpLarge</p>
<p>Desc</p>
<h4>Mühlenstreit und Bauerntumult</h4>
<p>Doch das System wollte sich nicht richtig einspielen. Kaum 100 Jahre später brandete der Streit ums Wasser und seine Kraft erneut auf. Diesmal waren es der Krusemüller und der Schlossmüller, die sich beharkten. Als der Krusemüller die Else zuschüttete, um mehr Wasser für den Antrieb seiner eigenen Mühle zur Verfügung zu haben,  wurde er zu einer achttägigen Turmstrafe verurteilt. Das wiederum löste den „Gesmolder Bauerntumult“ aus. Revolution! Die Bauern aus der Umgebung befreiten ihren Krusemüller und machten den Gefängnisturm dem Erdboden gleich.<br />
<br />Gelöst wurde dieser Konflikt erst durch den Fortschritt: Die modernen Maschinen der Industrialisierung ersetzten die Wasserkraft – die beiden Flüsse durften endlich fließen, wie sie wollten.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Bi_BauwerkmitEntdecker_quer_800.jpg" alt="Wenn man sich etwas intensiver mit dem Phänomen der Bifurkation beschäftigt, stößt man auf spannende Geschichten." /><br />center<br />Wenn man sich etwas intensiver mit dem Phänomen der Bifurkation beschäftigt, stößt man auf spannende Geschichten.<br />Wenn man sich etwas intensiver mit dem Phänomen der Bifurkation beschäftigt, stößt man auf spannende Geschichten.<br />fadeInLeft</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Bi_Romantik_quer_800.jpg" alt="Sieht eigentlich ganz romantisch aus, oder? Trotzdem hat die Teilung der Hase für viel Streit in der Vergangenheit gesorgt." /><br />center<br />Sieht eigentlich ganz romantisch aus, oder? Trotzdem hat die Teilung der Hase für viel Streit in der Vergangenheit gesorgt.<br />Sieht eigentlich ganz romantisch aus, oder? Trotzdem hat die Teilung der Hase für viel Streit in der Vergangenheit gesorgt.<br />fadeInRight</p>
<p>Heading</p>
<h3>Die Bifurkation als Ausflugsziel</h3>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc<br />Einen wirtschaftlichen Nutzen hatte das Gelände fortan nicht mehr – statt dessen standen nach dem zweiten Weltkrieg Gestaltungsfragen im Mittelpunkt. Nach zwei ergebnislosen Anläufen wurde der Standort der Bifurkation 1965 durch eine Steinmauer mit begehbarer Brücke kenntlich gemacht. Jetzt war die Zweidrittelteilung nach altem Recht endlich „in Stein gemeißelt“. Der neu gegründete Heimatverein Gesmold ergänzte 1978 im Flussdreieck einen Informationspavillon, später einen Grillplatz und eine Schutzhütte.</p>
<p>Mit dem im Jahr 2000 umgesetzten Entschluss, hier einen Umweltbildungsstandort einzurichten, veränderte sich der Landstrich noch einmal nachhaltig. Besucher finden nun ein Wassertretbecken und Fitnessgeräte, behindertengerechte Toilettenanlagen, einen Spielplatz, eine Aussichtsplattform, Skulpturen und ein gut ausgeschildertes Wegenetz mit Info-Tafeln vor.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h5>Die Bifurkation ist zu einem beliebten Ausflugsziel geworden. Und wir freuen uns, dass wir dem Wegweiser gefolgt sind und viel gelernt haben!</h5>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Gallery<br /><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>100<br />default<br />default</p>
<p>Entdecker-Info<br />Die naturwissenschaftliche Begründung ist ja ganz interessant, noch besser gefällt uns allerdings die Sage die sich um die Entstehung der Flussteilung rankt. Der Heimatdichter Wilhelm Brinkmann aus Wellingholzhausen hat sie niedergeschrieben – wir geben sie hier mit unseren eigenen Worten wieder:<br />
</p>
<h5>Die Sage handelt von dem jungen Ritter Herwarth und der schönen Müllerstochter Else.</h5>
<p>Einst ging der Ritter im Hasetal jagen. Als er abends müde und durstig war, kehrte er in der Krusemühle am Ufer der Hase ein und bat den Müller um etwas zu trinken. Der schickte ihn in die Küche zu seiner Tochter Else.<br />
<br />Als die schöne Müllerstochter Herwarth einen Schale mit Milch gab, war es um ihn geschehen: Er verliebte sich auf den ersten Blick in das Mädchen. Umgehend steckte er ihr seinen Ring an den Finger und bat sie, seine Frau zu werden.<br />
<br />Das aber gefiel seinem Vater auf der Holter Burg überhaupt nicht! „Was, mein Sohn soll eine einfache Müllerstochter heiraten? Niemals werde ich das zulassen!“, sprach er und stürmte ins Tal. Am Ufer der Hase traf er auf Else und forderte den Ring zurück. Else aber antwortete: \&#8220;Die Treue, die ich Herwarth versprochen habe, will ich nicht brechen.\&#8220; Da griff der Burgherr in seiner Wut zu seinem Dolch und stieß ihm den Mädchen ins Herz.<br />
</p>
<h5>Weil diese Tat so ungerecht war, sprang das Wasser der Hase vor Empörung über das Ufer. Seitdem läuft der Fluss „Else“ aus der Hase durch den Grönegau der Weser zu.</h5>
<p>#eeee22</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Pin_it_Bifurkation-1.png" alt="Das Phänomen der Bifurkation ist selten auf der Erde." /><br />Pin It!<br />#dd3333</p>
<p>Entdecker-§§§<br />Obwohl wir für den vorliegenden Beitrag oder die Nennung/Verlinkung der darin vorkommenden Marken/Dienstleister/Events/Orte kein Honorar oder Vergünstigungen erhalten haben, sind wir nach aktueller deutscher Rechtsprechung gut beraten, ihn als \&#8220;Werbung\&#8220; zu kennzeichnen.<br />#81d742</p>
<p>Glühbirnen-Link<br /><a class="content_link " href=""  ></a><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>100<br />default<br />default</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/bifurkation-melle/">Bifurkation Melle: Hier werden aus einem Fluss zwei</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://entdeckerstorys.de/bifurkation-melle/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>14</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1000 Places To See Before You Die</title>
		<link>https://entdeckerstorys.de/1000-places-to-see-before-you-die/</link>
					<comments>https://entdeckerstorys.de/1000-places-to-see-before-you-die/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[CJ]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Dec 2019 08:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Books We Read]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://entdeckerstorys.de/?p=4444</guid>

					<description><![CDATA[<p>1000 Places To See Before You Die: Diesen Bestseller von Patricia Schultz gibt es nun auch als großformatige Deluxe-Ausgabe. Die Entdeckerstorys haben einmal gestöbert, wohin sie unbedingt noch reisen wollen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/1000-places-to-see-before-you-die/">1000 Places To See Before You Die</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Werbung und Gewinnspiel</h5>
<p>no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>1000 Places To See Before You Die &#8230;</h4>
<p> &#8230; das bedeutet für Patricia Schultz, Autorin des gleichnamigen Bestsellers: „Die Welt ist groß und das Leben kurz.“ Dem stimmen wir voll und ganz zu, und deshalb haben wir beim kleinen Entdecker ganz früh angefangen, die weite, bunte Welt gemeinsam mit ihm zu bereisen.</p>
<p>Klar, dass er nun auch die Ehre hat, die großformatige Deluxe-Ausgabe von „1000 Places To See Before You Die“ zu besprechen, die uns der VISTA POINT-Verlag zur Verfügung gestellt hat. Und das Beste ist: Wem gefällt, was er liest, der hat am Ende des Blogposts die Möglichkeit, eine weitere Ausgabe zu gewinnen.</p>
<h5>1000 Plätze warten auf uns – los geht’s!</h5>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Autorenbild CJ<br /><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img decoding="async" class="scale-with-grid" src="" alt="" title="" width="" height="" style=""/></div></div>
<br />
<br /><hr class="no_line" style="margin: 0 auto 0px auto"/>
<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Juhuuuu, ich bin ein Entdecker, und die Welt liegt mir zu Füßen!</h4>
<p></p>
<h5>Naja, eigentlich liegt sie eher auf meinen Knien.</h5>
<p></p>
<h5>Und ist ziemlich schwer!</h5>
<p>Fast tut mir der Postbote ein wenig leid, der uns die beiden Bildbände von „1000 Places To See Before You Die“ geliefert hat. Die Redewendung „ins Haus geflattert“ passt hier nämlich ganz und gar nicht – eher „ins Haus geplumpst“. Die Geschenkausgabe des Bestsellers bringt stolze dreieinhalb Kilogramm auf die Waage!<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/11/Places_TowerBridge-scaled.jpeg" alt="" /><br />center<br />Ein echtes Erlebnis war die Fahrt unter der Tower Bridge hindurch. Ich empfehle: Wer zum ersten Mal nach London kommt, sollte mit dem Boot in die Stadt reinfahren.<br />Die Tower Bridge in London ist sicherlich ein \&#8220;Place to See\&#8220;! Mal schauen, welche weiteren ich im Buch noch finde?</p>
<p>Desc</p>
<h5>Aber dafür habe ich auch richtig was zu entdecken! </h5>
<p>Meine Schatzkiste in Bildband-Form ist randvoll gefüllt. Statt Juwelen, Perlen und Goldtalern finde ich hier Orte aus aller Welt. Zum Staunen. Zum Träumen. Und manchmal auch zum Kopfschütteln.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Heading</p>
<h3>„Die Welt ist groß und das Leben kurz.“ Patricia Schultz</h3>
<p>center<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br />0 5%</p>
<p>Desc</p>
<h4>Plätze zum Verlieben</h4>
<p>Da ist zum Beispiel das Eishotel in Schweden, in dem man in speziellen Schlafsäcken übernachtet – und das im Frühjahr einfach schmilzt. Oder der Sonnentempel von Pharao Ramses II., der eigentlich einmal ganz woanders stand, aber für den Bau des Assuan-Staudamms nach Abu Simbel versetzt werden musste. Oder die regenbogenfarbenen Canyons im Yellowstone-Nationalpark! Was für eine Farbenpracht!<br />
<br />Eisbären-Safari oder Schnorcheln mit Delfinen, chinesische Mega-Metropolen oder australisches Outback, europäische Kulturstätten oder südamerikanische Berggipfel: Ich kann mich nicht satt sehen und mich erst recht nicht entscheiden, wohin ich zuerst reisen möchte.</p>
<p>Guten Tag, Herr Berggorilla, hallo, liebes Seepferdchen – und da sind ja Schlittenhunde mit Socken:<br />
</p>
<h5>Jedes Foto erzählt eine eigene Geschichte, und am liebsten möchte ich alle erleben!</h5>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/11/Video_Places.mov<br />700<br />400</p>
<p>Schaut mir doch einfach mal über die Schulter, während ich ein wenig stöbere!<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Das kenne ich doch?!?</h4>
<p>Genau so viel Spaß macht aber das Stöbern nach Orten, die ich bereits kenne.<br />
<br />Aha! Das London Eye! Da bin ich im Frühling noch eine Runde mitgefahren. Die Fotografin Patricia Schmitz hatte Glück: Bei ihr war der Big Ben nicht hinter einem Baugerüst versteckt.<br />
<br />Und da sind ja die Dudelsackspieler vor dem Schloss von Edinburgh, die mir beim Military Tattoo Festival so viel Gänsehaut beschert haben. Dem „Royal Scotsman“ haben wir ebenfalls aufgelauert, hier sehe ich ihn noch einmal in ganzer Pracht über eine Steinbrücke dampfen.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/11/Eye_View_Carl_BigBen_quer_800.jpg" /></p>
<p>In \&#8220;1000 Places To See Before You Die\&#8220; gibt es ein wunderbares Foto vom London Eye mit dem Big Ben. Bei mir war er leider eingerüstet. Aber die Fahrt war trotzdem ein Erlebnis, wie ihr in meiner <a href="https://entdeckerstorys.de/lohnt-sich-das-london-eye/">Entdeckerstory</a> darüber nachlesen könnt.<br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/11/Places_Tafelberg-scaled.jpeg" alt="" /><br />center<br />Glück gehabt: Den Tafelberg habe ich bei besten Wetterverhältnissen erlebt!</p>
<p>In Südafrika habe ich hingegen richtig Glück gehabt: Den Tafelberg habe ich bei bestem Wetter erlebt! Drei Tage lang keine einzige Wolke am Himmel &#8230; allerdings auch die Cable Car außer Betrieb. Da muss ich wohl nochmal hin!<br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Weiter gehts nach Afrika:</h4>
<p>Der Abstecher nach Kapstadt ist noch gar nicht lange her für mich. Die farbigen Häuser von Bo-Kaap erkenne ich natürlich sofort wieder, ebenso wie die süßen Pinguine vom Boulders Beach!</p>
<p>Auch dafür gibt es übrigens eine eigene Entdeckerstory, und zwar unter folgendem <a href="https://entdeckerstorys.de/pinguine-boulders-beach/">Entdeckerstory-Link</a>.</p>
<p>Selbst die Tiere im Etosha-Nationalpark in Namibia durfte ich schon mit eigenen Augen sehen, und den knallroten Sand der Dünen von Sossusvlei habe ich unfreiwillig in meinen Wanderschuhen mit nach Deutschland gebracht. <br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/11/Places_Sossusvlei-scaled.jpeg" alt="" /><br />An den roten Sand von Sossusvlei kann ich mich noch gut erinnern &#8211; davon hab ich immer noch genug im Schuh!<br />An den roten Sand von Sossusvlei kann ich mich noch gut erinnern &#8211; davon hab ich immer noch genug im Schuh!</p>
<p>Desc</p>
<h4>Trotzdem: Sooooo viel, das ich noch nicht gesehen habe. </h4>
<p>Wir sitzen vor dem Kamin und machen „Ah!“ und „Oh!“, während wir uns durch den Bildband schmökern.</p>
<h5>So schön ist unsere Welt!</h5>
<p>Zu Anfang hatte ich noch vor, all\&#8216; die Orte mit Post-it-Zetteln zu markieren, die ich als nächstes sehen möchte – aber schon nach wenigen Seiten gebe ich das auf.</p>
<p>Einfach zu viele verlockende Entdecker-Locations! </p>
<h5>Die Autorin von \&#8220;1000 Places To See Before You Die\&#8220; ist zu beneiden!</h5>
<p>„Da draußen wartet das Abenteuer!“, sagt Patricia Schmitz in der Einleitung. Wenn ich ein mittelalterlicher Ritter wäre, würde ich mir das glatt auf mein Wappen schreiben! Aber auch das asiatische Sprichwort, das sie uns mit auf den Weg gibt, finde ich sehr passend:<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Asiatisches Sprichwort<br /><div class="blockquote"><blockquote class="mfn-inline-editor">„Es ist besser, etwas einmal selbst zu sehen, als tausendmal davon zu hören.“</blockquote></div>
<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Und jetzt? 1000 Places warten &#8211; auf zur Reiseplanung!</h4>
<p>Ich hab\&#8216; ja zum Glück noch viel Zeit im Leben, um auf Entdeckertouren zu gehen.</p>
<p>Dann aber mit der kleineren Ausgabe des Buches im Rucksack. Der Bildband ist einfach zu schwer! Der ist für die gemütlichen Stöberstunden am Kamin reserviert &#8230;<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>200<br />default</p>
<p>Heading</p>
<h4>1000 Places To See Before I Die? Da muss ich mich wohl ranhalten!</h4>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto<br />120px 8% 70px</p>
<p>100<br />default<br />default</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/12/1000_Places.jpg" /><br />Entdecker-Info<br />Die hier vorgestellte Deluxe Ausgabe des Bildbandes 1000 Places To See Before You Die – Die Welt, wie Sie sie noch nie gesehen haben ist im VISTA POINT-Verlag  unter folgenden ISBN-Nummer erschienen: 978-3-96141-449-9.<br />#eeee22<br />lightbox</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/12/Pin_it_1000_Places.png" alt="1000 Places To See Before you Die? Können wir nur empfehlen!" /><br />Pin It!<br />#dd3333</p>
<p>Entdecker-Gewinnspiel</p>
<h5>Ihr habt jetzt richtig Lust auf die Geschenkausgabe des Bildbandes \&#8220;1000 Places To See Before You Die\&#8220; von Patricia Schultz bekommen?</h5>
<p>Wie praktisch, dass VISTA POINT uns neben einem Rezensionsexemplar eine weitere &#8211; original verpackte &#8211; Ausgabe zum Verlosen zur Verfügung gestellt hat!<br />
<br />Und so könnt Ihr teilnehmen: Schreibt uns einfach in die Kommentare, welcher der \&#8220;1000 Places\&#8220;, die ihr bereits bereist habt, Euch am meisten begeistert hat &#8211; und welchen ihr unbedingt noch sehen möchtet.<br />
<br />Weitere Gewinnmöglichkeiten gibt es auf Facebook und Instagram. Hier gilt: Die Fanpage liken beziehungsweise dem Entdeckerstorys-Account folgen &#8211; Beitrag liken &#8211; kommentieren- Daumen drücken!<br />
<br />Kleiner Tipp: Wer sich dafür begeistern kann, den monatlich erscheinenden Newsletter der Entdeckerstorys zu abonnieren, erhält in jedem Fall ein Extra-Los!<br />
</p>
<h5>Die Aktion endet am Nikolaustag, 06.12.2019, um 9 Uhr.</h5>
<p>Im Anschluss ziehen wir den Gewinner. Teilnehmen dürfen alle ab 18 Jahren, die über eine Versandadresse in Deutschland verfügen und im Falle eines Gewinns damit einverstanden sind, uns ihre Adressdaten für die Zusendung der Bücher zukommen zu lassen &#8211; über unser Kontaktformular hier oder PN bei Facebook und Instagram.</p>
<p>Mit der Beteiligung an unserem Gewinnspiel erklären sich alle Glücksritter bereit, dass sie mit den Inhalten unserer Datenschutzerklärung einverstanden sind.<br />#edbe77</p>
<p>Entdecker-Dank<br />Unser Entdecker-Dank geht an den<a href="https://www.ullmannmedien.com/shop/1000-places-to-see-before-you-die/1000-places-to-see-before-you-die-3/">VISTA POINT-Verlag</a> für die  beiden kostenlosen Exemplare zum Rezensieren und Verlosen.</p>
<p>Unsere Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.<br />#81d742</p>
<p>100<br />default<br />default</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/1000-places-to-see-before-you-die/">1000 Places To See Before You Die</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://entdeckerstorys.de/1000-places-to-see-before-you-die/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>14</slash:comments>
		
		<enclosure url="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/11/Video_Places.mov" length="21953412" type="video/quicktime" />

			</item>
		<item>
		<title>Die Pinguine von Boulders Beach</title>
		<link>https://entdeckerstorys.de/pinguine-boulders-beach/</link>
					<comments>https://entdeckerstorys.de/pinguine-boulders-beach/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[CJ]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2019 10:44:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Places We Love]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://entdeckerstorys.de/?p=4391</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pinguine in Afrika? Aber sicher! Am Boulders Beach im südafrikanischen Simon's Town hat sich eine ganze Kolonie angesiedelt. Warum das die Anwohner nicht immer freut, ist in der neuesten Entdeckerstory zu lesen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/pinguine-boulders-beach/">Die Pinguine von Boulders Beach</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorenbild CJ<br /><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img decoding="async" class="scale-with-grid" src="" alt="" title="" width="" height="" style=""/></div></div>
<br />
<br /><hr class="no_line" style="margin: 0 auto 0px auto"/>
<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Pinguine in Afrika? Aber sicher! Am Boulders Beach im südafrikanischen Simon\&#8217;s Town hat sich über knapp 40 Jahre hinweg eine Kolonie von rund 3000 Afrikanischen Brillenpinguinen angesiedelt.</h4>
<p>Hunderttausende von Touristen finden das toll und strömen jedes Jahr in Scharen herbei. Die Anwohner finden das nicht so toll. Warum? Das wollten wir einfach mal vor Ort erforschen.<br />
</p>
<h5>Auf nach Südafrika zu den Pinguinen vom Boulders Beach!</h5>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/10/Pinguine_Panorama.jpg" alt="Rund 3000 Afrikanische Brillenpinguine haben sich am Boulders Beach niedergelassen." /><br />center<br />Rund 3000 Afrikanische Brillenpinguine haben sich am Boulders Beach niedergelassen.<br />Rund 3000 Afrikanische Brillenpinguine haben sich am Boulders Beach niedergelassen.</p>
<p>20<br />default</p>
<p>Heading</p>
<h4>\&#8220;Jackass\&#8220;: Wie Pinguine zu Eseln werden &#8230;</h4>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc<br />Sie sind laut. Also so richtig laut! Wie kann denn aus einem so kleinen Wesen so viel Lärm kommen?!? Was die nur zwei bis vier Kilogramm schweren Pinguine da von sich geben, klingt ja wie ein ausgewachsener Esel! Und hier gibt es weit über 2000 davon!<br />
<br />So langsam dämmert es mir, was die Anwohner von Simon\&#8217;s Town stören könnte an den putzigen Gesellen mit den Stummelflügeln. Und ich weiß jetzt auch, warum man die Pinguine von Boulders Beach als „Jackass Pinguine“ bezeichnet – das bedeutet nämlich übersetzt „Esel“.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Wie ihr festgestellt habt, sind wir inzwischen bei den Pinguinen in Boulders Beach angekommen.</h4>
<p>Vom Parkplatz aus ist es nur noch ein kleines Stückchen Weg zum Strand. Für umgerechnet knapp fünf Euro Eintritt kommen wir in das Natur-Areal zwischen den Dünen. Damit wir die Pinguine nicht beim Nisten stören, gibt es Holzstege, auf denen wir uns durch die Kolonie bewegen können. Ein bisschen wie ein umgekehrter Zoo: Die Tiere sind frei – wir Menschen sind auf die Boardwalks beschränkt.<br />
</p>
<h5>Und es ist ziemlich voll auf den Stegen. Die Pinguine sind da besser dran als die Touristen-Massen!</h5>
<p>Sie wackeln munter durch die Dünen, brüten in aller Seelenruhe Eier aus, und es gibt sogar einen „Kindergarten“, in dem sich die Jungtiere versammeln. Und wenn ihnen nach einer Erfrischung ist, watscheln die Frackträger zum Strand und stürzen sich kopfüber in die Wellen. Manchmal wird einer sogar umgekippt von einer Welle, das sieht ziemlich lustig aus. Sind sie erst einmal im Wasser, dann bewegen sie sich allerdings pfeilschnell und elegant durch den Ozean.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Gallery<br /><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>20<br />default</p>
<p>Desc</p>
<h4>Gerade sind wir wieder ganz entzückt von unseren Beobachtungen, als ein weiterer Eselsschrei ertönt. Beziehungsweise ein Pinguin-Ruf.</h4>
<p>Genau: Die Pinguine waren ja ziemlich laut! Das ist aber nicht das Einzige, das die Anwohner von Boulders Beach stört. Denn die nachtaktiven Pinguine machen sich auch gern auf Wanderschaft, um in den umliegenden Gärten zu nisten. Dafür buddeln sie bis zu 90 Zentimeter tiefe Löcher. Auch am Strand sehen wir den Sand fliegen und können uns lebhaft vorstellen, wie unser Bauerngarten im Münsterland nach einem Pinguin-Besuch wohl aussähe &#8230;<br />
</p>
<h5>Trotzdem können wir nicht anders:</h5>
<p>Wir sind auf der Seite der putzigen Pinguine! Schließlich stehen sie auf der Liste der bedrohten Tiere: Weltweit gibt es nach aktuellen Schätzungen nur noch 70.000 von ihnen. Deshalb gehören die Pinguin-Strände bei Simon’s Town inzwischen auch zum Naturschutzgebiet „Table Mountain National Park“.<br />
</p>
<h5>Ein kleines Paradies, das wir ihnen von Herzen gönnen!</h5>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Gallery<br /><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>100<br />default<br />default</p>
<p>Entdecker-Info<br />Die Anfänge der Pinguin-Kolonie gehen auf das Jahr 1983 zurück. Da fanden Anwohner ein einzelnes nistendes Paar in den Büschen oberhalb der Brandung.<br />
<br />Da Pinguine immer an den gleichen Brutort zurückkehren, wuchs die Kolonie schnell an. Außerdem bieten die False Bay mit ihrem Fisch-Reichtum und die bewachsenen Dünen den Pinguinen ideale Bedingungen.<br />#eeee22</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/10/Pin_It_Pinguine.png" alt="Pin_It_Pinguine" /><br />Pin It!<br />#dd3333</p>
<p>Entdecker-Tipp</p>
<h5>Lust auf weitere Tier-Entdeckerstorys aus Afrika?</h5>
<p>Der Glühbirnen-Link führt zu den Geparden nach Namibia:<br />#8dbfeb</p>
<p>Glühbirnen-Link<br /><a class="content_link " href=""  ></a><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Entdecker-§§§<br />Obwohl wir für den vorliegenden Beitrag oder die Nennung/Verlinkung der darin vorkommenden Marken/Dienstleister/Events/Orte kein Honorar oder Vergünstigungen erhalten haben, sind wir nach aktueller deutscher Rechtsprechung gut beraten, ihn als \&#8220;Werbung\&#8220; zu kennzeichnen.<br />#81d742</p>
<p>100<br />default<br />default</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/pinguine-boulders-beach/">Die Pinguine von Boulders Beach</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://entdeckerstorys.de/pinguine-boulders-beach/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>15</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Möhnetalsperre: Vom Angriff zum Denkmalschutz</title>
		<link>https://entdeckerstorys.de/der-angriff-auf-die-moehnetalsperre/</link>
					<comments>https://entdeckerstorys.de/der-angriff-auf-die-moehnetalsperre/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[CJ]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2019 10:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Places We Love]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflugstipp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://entdeckerstorys.de/?p=4148</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute ist die Möhnetalsperre im Sauerland ein beliebtes Ausflugsziel. Doch in der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943 war sie Schauplatz einer beispiellosen Katastrophe: Als die britischen Bomber zum Angriff bliesen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/der-angriff-auf-die-moehnetalsperre/">Möhnetalsperre: Vom Angriff zum Denkmalschutz</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorenbild CJ<br /><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img decoding="async" class="scale-with-grid" src="" alt="" title="" width="" height="" style=""/></div></div>
<br />
<br /><hr class="no_line" style="margin: 0 auto 0px auto"/>
<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Kennt ihr die Möhnetalsperre?</h4>
<p><span class="dropcap size-1" >E</span>
igentlich wollten wir ja nur einen ganz normalen Tagesausflug ins Sauerland machen. Mein Papa kennt die Talsperre noch von einer Klassenfahrt aus seiner eigenen Kindheit und wollte sie gern einmal wieder sehen.<br />
<br />Aber dann stießen wir vor dem beeindruckenden Bauwerk plötzlich auf eine Gedenkstätte. Wir erfuhren von dem spektakulären Angriff auf die Möhnetalsperre im Zweiten Weltkrieg &#8211; und wie viele Menschenleben die Katastrophe gekostet hatte. Und weil wir finden, dass solche Dinge niemals in Vergessenheit geraten sollen, erzähle ich euch jetzt die traurige Geschichte:<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/06/Moehnetal_Panorama_1920.jpg" alt="Sieht ganz schön beeindruckend aus, oder? Schließlich war die Möhnetalsperre einst die größte Stauanlage Europas." /><br />center<br />Sieht ganz schön beeindruckend aus, oder? Schließlich war die Möhnetalsperre einst die größte Stauanlage Europas.<br />Sieht ganz schön beeindruckend aus, oder? Schließlich war die Möhnetalsperre einst die größte Stauanlage Europas. Und genau das sollte ihr zum Verhängnis werden &#8230;</p>
<p>Desc</p>
<h4>Es war die Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943.</h4>
<h5>Eine Nacht, die viele Menschen ins Unglück stürzen sollte.</h5>
<h5>Warum?</h5>
<p>Deutschland befand sich zu diesem Zeitpunkt mitten im Krieg. Der Zweite Weltkrieg dauerte bereits vier Jahre an. Nach den ersten Anfangserfolgen wendete sich langsam das Blatt für die Deutschen unter ihrem Führer Adolf Hitler. Die angegriffenen Länder wehrten sich mit aller Kraft gegen die Eindringlinge und versuchten, die Deutschen aufzuhalten.</p>
<p>Darunter auch die Engländer. Sie hatten die Angriffe der deutschen Bomber aus der Luft gründlich satt und wollten mit gleichen Mitteln zurückschlagen. Als Ziele suchten sie sich strategisch wichtige Punkte aus, an denen sie möglichst viel Schaden anrichten konnten: Fabriken, Bahnhöfe oder andere wichtige Einrichtungen, die der Versorgung der Menschen dienten.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Heading</p>
<h3>\&#8220;Die Spur der Verwüstung zog sich durch das Möhnetal und den weiteren Verlauf der Ruhr bis in das Ruhrgebiet hinein.\&#8220;</p>
<p>(Gedenktafel)</h3>
<p>center<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br />0 5%</p>
<p>no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Ahnt ihr es schon? An diesem Punkt kommt die Möhnetalsperre ins Spiel.</h4>
<p>Die Engländer wollten diese Talsperre, die 1913 als größte Stauanlage Europas in Betrieb gegangen war, dem Erdboden gleich machen.</p>
<p>Dieses Ziel war wichtig, denn die Möhnetalsperre versorgte große Teile des Ruhrgebiets mit Wasser. Und im Ruhrgebiet war zugleich Sitz der deutschen Stahlindustrie, die kräftig Waffen für den Krieg schmiedete. Mit der Zerstörung des Bauwerks hofften die Engländer, die deutsche Rüstungsindustrie empfindlich zu schwächen &#8211; und die Menschen zugleich einzuschüchtern.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/06/Moehnetal_quer_800.jpg" alt="Für die Engländer war die Möhnetalsperre ein wichtiges Angriffsziel. Aber wie nahe genug herankommen?" /><br />center<br />Für die Engländer war die Möhnetalsperre ein wichtiges Angriffsziel. Aber wie nahe genug herankommen?<br />Für die Engländer war die Möhnetalsperre ein wichtiges Angriffsziel. Aber wie nahe genug herankommen?</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/06/Moehnesee_Gedenkstein_quer_800.jpg" alt="Die Gedenkstätte an der Möhnetalsperre wurde 2015 eingeweiht. Sie soll zugleich Mahnmal des Friedens sein." /><br />center<br />Die Gedenkstätte an der Möhnetalsperre wurde 2015 eingeweiht. Sie soll zugleich Mahnmal des Friedens sein.<br />Die Gedenkstätte an der Möhnetalsperre wurde 2015 eingeweiht. Sie soll zugleich Mahnmal des Friedens sein.</p>
<p>Desc</p>
<h4>Die englischen Flieger, die Kurs auf die Möhnetalsperre nahmen, hatten allerdings gleich mehrere Probleme:</h4>
<p>Wenn sie es im Tiefflug über das feindliche Land überhaupt so weit geschafft hatten, warteten auf der Mauer Abwehrgeschütze auf sie. Die Piloten konnten ihre explosive Last also nicht direkt über der Talsperre abwerfen.</p>
<h5>Wie näher herankommen?</h5>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Die Lösung waren so genannte extra entwickelte „Rollbomben“, die durch ihre Rotation über das Wasser „springen“ konnten. Und das mussten sie können. Denn die Deutschen waren ja nicht dumm und hatten vor der Mauer im Wasser in Abständen Torpedonetze gespannt.</p>
<p>Ihr könnt euch vorstellen, wie schwierig es ist, unter solchen Bedingungen das Ziel zu treffen.<br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Das war den Engländern bewusst, und deshalb übten sie das Manöver vorher: Am Eyebrook Reservoir in Leicestershire und dem Derwent Reservoir in Derbyshire bereiteten sie sich sechs Wochen lang auf die so genannte Operation „Chastise“ vor.<br />
<br />Kennt ihr den Begriff? \&#8220;Chastise\&#8220; ist das englische Wort für Züchtigung &#8211; und genau das wollten die Engländer: den Deutschen ihre Grenzen aufzeigen.<br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>200<br />default</p>
<p>Heading</p>
<h4>\&#8220;Allein in Neheim ertranken in dieser Nacht fast 900 Menschen.\&#8220;</p>
<p>(Gedenktafel)</h4>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto<br />120px 8% 70px</p>
<p>no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>In der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943 war die Zeit des Angriffs gekommen.</h4>
<p>19 Flieger machten sich in England auf den gefährlichen Weg. Das klingt nach viel, tatsächlich aber erreichten nur fünf davon das Ziel. Einige mussten frühzeitig umkehren, andere wurden abgeschossen oder kollidierten mit Stromleitungen.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Kurz vor Mitternacht kündigte das Dröhnen der Motoren die fünf übrig gebliebenen Feinde aus der Luft an. Ängstlich verfolgten die Bewohner in der Umgebung, wie sich das Geschützfeuer mit den Schüssen aus den Bordkanonen und dem Geheul der Alarmsirenen vermischte. Wer konnte, floh auf den Dachboden. Die Menschen wussten durchaus, dass ein Dammbruch verheerende Folgen haben würde.</p>
<p>Aber auch in der Luft war die Anspannung groß. Jeder Pilot hatte nur eine Chance. Eins, zwei, drei, vier Rollbomben fielen &#8211; und fanden das Ziel nicht. Aber dann! Die fünfte Bombe setzte sich über alle Netze hinweg. Sie sprengte eine fast 80 Meter breite Lücke in die Mauer.</p>
<p>Die Kraft des gestauten Wassers, die den Menschen vorher so geholfen hatte, richtete sich nun gegen sie. Eine sieben Meter hohe Flutwelle wälzte sich durch das Möhnetal und riss alles mit, was sich ihr in den Weg stellte. Auf der Gedenktafel steht, was diese Flutwelle anrichtete:</p>
<p><div class="blockquote"><blockquote class="mfn-inline-editor">Über 1300 Menschen fielen ihr zum Opfer.</blockquote></div>
<br />
<br /><hr class="no_line" style="margin: 0 auto 0px auto"/>
<br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/06/Moehnesee_Gedenktafel_quadratisch_800.jpg" alt="Der Angriff auf die Möhnetalsperre war in vielerlei Hinsicht eine Katastrophe: Die Gedenktafel zieht eine traurige Bilanz und zeigt Fotos der Zerstörung." /><br />center<br />Der Angriff auf die Möhnetalsperre war in vielerlei Hinsicht eine Katastrophe: Die Gedenktafel zieht eine traurige Bilanz und zeigt Fotos der Zerstörung.<br />Der Angriff auf die Möhnetalsperre war in vielerlei Hinsicht eine Katastrophe: Die Gedenktafel zieht eine traurige Bilanz und zeigt Fotos der Zerstörung.</p>
<p>Desc</p>
<h4>Der Angriff auf die Möhnetalsperre forderte insgesamt weit über 1000 Menschenleben!</h4>
<p>Was mich bei dem Besuch der Gedenkstätte besonders berührt hat: Unter den Menschen, die sterben mussten, befanden sich auch Hunderte von Zwangsarbeitern aus der Ukraine, Polen und Russland sowie Kriegsgefangene aus Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Menschen, die sowieso schon zu Opfern eines Krieges geworden waren, den sie gar nicht angefangen hatten.</p>
<p>Außerdem verloren bei dem Angriff über 50 Soldaten der britischen Flugzeugbesatzungen ihr Leben.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h5>Und wofür?</h5>
<p>Die Deutschen wussten sich zu helfen. Mit neuen Zwangsarbeitern schlossen sie die Lücke innerhalb von nur vier Monaten. Ihr Ziel, die Rüstungsindustrie dauerhaft lahm zu legen, hatten die britischen Bomber bei aller technischen Ausgefuchstheit nicht erreicht.</p>
<p>Wir  haben auch gelernt, dass die britischen Piloten in England noch immer als Helden verehrt werden.<br />
<br />An der Gedenkstätte jedoch haben wir ein anderes Gefühl:</p>
<h5>Krieg ist niemals gut &#8211; egal zu welcher Zeit in welchem Land!</h5>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/06/Moehne_Damm_Panorama_1920.jpg" alt="Mit einem Panorama-Blick über den Damm der Möhnetalsperre verabschieden wir euch." /><br />center<br />Mit einem Panorama-Blick über den Damm der Möhnetalsperre verabschieden wir euch.<br />Mit einem Panorama-Blick über den Damm der Möhnetalsperre verabschieden wir euch.</p>
<p>100<br />default<br />default</p>
<p>Entdecker-Info<br />Die Möhnetalsperre in Zahlen:<br />
<br />Größte Mauerhöhe: 40,3 Meter<br />
<br />Größte Mauerbreite: 32,2 Meter<br />
<br />Kronenlänge: 650 Meter<br />
<br />Kronenbreite: 6,25 Meter<br />
<br />Eröffnet wurde die Möhnetalsperre 1913 nach fünfjähriger Bauzeit. Sie kostete die für damalige Verhältnisse ungeheure Summe von 25 Millionen Reichsmark.<br />
<br />Heute steht sie unter Denkmalschutz.<br />#eeee22</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Pin_It_Möhnetalsperre.png" alt="Für manche ist die Möhnetalsperre einfach nur ein nettes Ausflugsziel. Aber als wir die Geschichte vom Angriff auf das Bauwerk gehört haben, wollten wir mehr über ihre Geschichte wissen." /><br />Pin It!<br />#dd3333</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/06/Moehne_Liebesschloss_quer_800.jpg" alt="Auch die Möhnetalsperre bleibt nicht verschont von Liebesschlössern." /><br />Entdecker-Tipp<br />Trotz der traurigen Geschichte ist die Möhnetalsperre ein lohnendes Ausflugsziel:</p>
<p>Ein Spaziergang um den See dauert nicht lange und zeigt einem das eindrucksvolle Bauwerk aus verschiedenen Perspektiven.</p>
<p>Außerdem gibt es viele Freizeitmöglichkeiten rund um die Möhnetalsperre wie Ausflugstouren mit dem Boot oder Wassersport.</p>
<p>Und wer ein bisschen mehr Zeit mitbringt, sollte ruhig einmal im Programm des benachbarten Landschafts-Information-Zentrums (LIZ) Möhnesee stöbern. Da gibt es tolle Angebote rund um das Thema Natur und Nachhaltigkeit.<br />#8dbfeb</p>
<p>Glühbirnen-Link<br /><a class="content_link " href=""  ></a><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Entdecker-§§§<br />Obwohl wir für den vorliegenden Beitrag oder die Nennung/Verlinkung der darin vorkommenden Marken/Dienstleister/Events/Orte kein Honorar oder Vergünstigungen erhalten haben, sind wir nach aktueller deutscher Rechtsprechung verpflichtet, ihn als \&#8220;Werbung\&#8220; zu kennzeichnen.<br />#81d742</p>
<p>100<br />default<br />default</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/der-angriff-auf-die-moehnetalsperre/">Möhnetalsperre: Vom Angriff zum Denkmalschutz</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://entdeckerstorys.de/der-angriff-auf-die-moehnetalsperre/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>18</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kribbel-Krabbel: Im Reich der Ameisen</title>
		<link>https://entdeckerstorys.de/ameisen-fuehrung-im-moehnetal/</link>
					<comments>https://entdeckerstorys.de/ameisen-fuehrung-im-moehnetal/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[CJ]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 May 2019 05:50:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stories We Tell]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflugstipp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://entdeckerstorys.de/?p=4005</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nanu, was kribbelt da im Hosenbein? Huch - wir stehen ja direkt vor einem Ameisenhaufen! Da haben wir wohl gefunden, was wir gesucht haben. Heute steht nämlich eine Führung unter dem Motto "Ameisen - ein tolles Völkchen" im Möhnetal an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/ameisen-fuehrung-im-moehnetal/">Kribbel-Krabbel: Im Reich der Ameisen</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorenbild CJ<br /><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img decoding="async" class="scale-with-grid" src="" alt="" title="" width="" height="" style=""/></div></div>
<br />
<br /><hr class="no_line" style="margin: 0 auto 0px auto"/>
<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Kribbel-Krabbel, da ist es schon passiert! Eine kleine freche Ameise hat sich in mein Hosenbein gemogelt und macht sich auf den Weg Richtung Knie. Ieh!</h4>
<p>Jetzt heißt es Ruhe bewahren. Denn schließlich habe ich gerade gelernt, dass Ameisen ziemlich tolle Tierchen sind. Wenn die Welt so gut organisiert wäre wie ein Ameisenvolk, hätten wir Menschen wahrscheinlich viel weniger Probleme.<br />
</p>
<h5>Aber der Reihe nach:</h5>
<p>Wo bin ich überhaupt? Im Sauerland! Mit dem Umweltpädagogen Tobias Babusch vom Landschafts-Informations-Zentrum (LIZ) Möhnesee sind wir in den Wald gegangen, um uns auf die Spuren der Roten Waldameisen zu begeben. Lange müssen wir nicht suchen, da stoßen wir schon auf zwei mächtige Ameisenhaufen. Die eifrigen Tierchen siedeln sich besonders gern unter Nadelbäumen an, weil die Tannennadeln prima Baumaterial für den Nestbau sind.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/05/Ameisen_Fichtennadel_quer_800.jpg" alt="Nadelwälder lieben Ameisen besonders, denn dort gibt es jede Menge Baumaterial." /><br />center<br />Nadelwälder lieben Ameisen besonders, denn dort gibt es jede Menge Baumaterial.<br />Nadelwälder lieben Ameisen besonders, denn dort gibt es jede Menge Baumaterial für ihre Nester.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/05/Ameisen_Wimmelbild_quer.jpg" alt="Man muss schon genau hinschauen. Wir haben die Krabbeltiere erst entdeckt, als wir sie schon im Hosenbein hatten!" /><br />center<br />Man muss schon genau hinschauen. Wir haben die Krabbeltiere erst entdeckt, als wir sie schon im Hosenbein hatten!<br />Man muss schon genau hinschauen. Wir haben die Krabbeltiere erst entdeckt, als wir sie schon im Hosenbein hatten!</p>
<p>Desc</p>
<h5>Im ersten Moment fallen mir die kleinen Insekten gar nicht auf.</h5>
<p>Bis es halt in meinem Hosenbein kribbelt. Also genauer hingeschaut. Oh, da ist aber was los! Von links wandert ein Blatt heran. Ich gehe in die Knie und stelle fest, dass zwei Ameisen es gemeinsam tragen. Und was ist da rechts los? Da kämpfen gleich mehrere Ameisen gegen einen Eindringling. Ein Käfer hat sich zu weit an ihren Bau herangewagt. Fast tut er mir leid. Aber vielleicht kommt er am Ende ja doch noch davon?!?</p>
<p>Tobias Babusch bringt Ordnung ins Getümmel. Er erklärt uns den Ameisenstaat: „Bei den Großen Roten Waldameisen gibt es nur eine Königin – und von der hängt alles ab“, schildert er. Sie baut das Nest, in dem eine halbe Million Ameisen lebt. Die Männchen haben außer der Fortpflanzung keine Aufgabe und leben auch immer nur für einen kurzen Zeitraum. Alles, was anfällt, erledigen die Arbeiterinnen.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/05/Ameisen_Guide_quer_800.jpg" alt="Wie ist ein Ameisenhaufen aufgebaut? Tobias Babusch hat Anschauungsmaterial dabei." /><br />center<br />Wie ist ein Ameisenhaufen aufgebaut? Tobias Babusch hat Anschauungsmaterial dabei.<br />Wie ist ein Ameisenhaufen aufgebaut? Tobias Babusch hat Anschauungsmaterial dabei.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/05/Ameisen_Carl_Arbeitsblatt_quer_800.jpg" alt="Wir Kinder bekommen anschließend einen Aufgabenzettel und werden zu Ameisen-Forschern." /><br />center<br />Wir Kinder bekommen anschließend einen Aufgabenzettel und werden zu Ameisen-Forschern.<br />Wir Kinder bekommen anschließend einen Aufgabenzettel und werden zu Ameisen-Forschern.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/05/Ameisen_Guide_Taschentuch_quer_800.jpg" alt="Ameisensäure hilft bei Schnupfen! Einfach ein Taschentuch auf den Haufen werfen und dann vorsichtig schnuppern." /><br />center<br />Ameisensäure hilft bei Schnupfen! Einfach ein Taschentuch auf den Haufen werfen und dann vorsichtig schnuppern.<br />Ameisensäure hilft bei Schnupfen! Einfach ein Taschentuch auf den Haufen werfen und schnuppern.</p>
<p>Heading</p>
<h3>Alles, was anfällt, erledigen die Arbeiterinnen.</h3>
<p>center<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br />0 5%</p>
<p>Desc</p>
<h4>Was meint ihr, wie viele Berufe es bei den Waldameisen gibt?</h4>
<p>„Es sind insgesamt 18“, zählt Babusch auf. „Zehn im Innendienst und acht im Außendienst.“ Weckerinnen, Brutpflegerinnen, Nestreinigerinnen, Wächterinnen, Jägerinnen, Sammlerinnen, Straßenbauerinnen, Nestmaterialbeschafferinnen – wir staunen darüber, wie durchgeplant die Welt der Ameisen ist. Sie halten sich sogar Haustiere, und zwar Blattläuse! Sie züchten die Läuse in Kolonien und melken sie regelmäßig. Abgesehen davon können Ameisen-Weibchen ihren Job nach Bedarf wechseln. Ganz schön vielseitig!<br />
<br />Grad wandert wieder ein Blatt an uns vorbei. Wir staunen. „Ameisen können das 20-fache ihres Körpergewichtes tragen“, weiß der Naturexperte. Hm, da muss ich mal rechnen. Mit meinen knapp 40 Kilo wären das dann ja 800 Kilogramm, so viel, wie ein ausgewachsenes Pferd! Pippi Langstrumpf hat Ameisenkräfte!<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/05/Ameisen_Blatt_hoch_720.jpg" alt="Auf dem weißen Taschentuch sieht man plötzlich sehr genau, wie wimmelig es eigentlich ist rund um den Ameisenhaufen." /><br />center<br />Auf dem weißen Taschentuch sieht man plötzlich sehr genau, wie wimmelig es eigentlich ist rund um den Ameisenhaufen.<br />Auf dem weißen Taschentuch sieht man plötzlich sehr genau, wie wimmelig es eigentlich ist rund um den Ameisenhaufen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/05/Ameisen_Kaefer_hoch_720.jpg" alt="Oh weia, dieser Käfer hat sich zu nahe an den Ameisenhaufen herangewagt! Ob er sich retten kann?" /><br />center<br />Oh weia, dieser Käfer hat sich zu nahe an den Ameisenhaufen herangewagt! Ob er sich retten kann?<br />Oh weia, dieser Käfer hat sich zu nahe an den Ameisenhaufen herangewagt! Ob er sich retten kann?</p>
<p>Desc</p>
<h4>Trotzdem sind noch nicht alle in der Gruppe überzeugt: Das Gekrabbele ist dem einen oder anderen doch unheimlich.</h4>
<p>„Was ist denn nun eigentlich so nützlich an denen?“, fragt die Entdecker-Mama den Experten. „Ameisen sind Wald-Aufräumer!“, schildert Tobias Babusch. Sie durchlüften den Boden, verteilen Samen und verwerten Abfälle und Aas. „So tragen sie einen wertvollen Beitrag dazu bei, den Wald gesund zu halten.“<br />
</p>
<h5>Aber manchmal müssen selbst bärenstarke Ameisen kapitulieren.</h5>
<p>Dann nämlich, wenn ihre natürlichen Feinde vorbeischauen. Auch die lernen wir an diesem Tag kennen – wenn auch nur in ausgestopfter Form: Bei Dachs, Igel und Maulwurf hat selbst das bestorganisierte Ameisenvolk keine Chance.<br />
</p>
<h5>Trotzdem: Jetzt schnell raus mit der Ameise aus dem Hosenbein!</h5>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/05/Ameisen_Dachs_hoch_720.jpg" alt="So stark Ameisen im Verhältnis zu ihrer Körpergröße auch sein mögen: Gegen ihre natürlichen Feinde wie Maulwurf, Igel oder Dachs haben sie dann doch keine Chance." /><br />center<br />So stark Ameisen im Verhältnis zu ihrer Körpergröße auch sein mögen: Gegen ihre natürlichen Feinde wie Maulwurf, Igel oder Dachs haben sie dann doch keine Chance.<br />So stark Ameisen im Verhältnis zu ihrer Körpergröße auch sein mögen: Gegen ihre natürlichen Feinde wie Maulwurf, Igel oder Dachs haben sie dann doch keine Chance.</p>
<p>100<br />default<br />default</p>
<p>Entdecker-Info<br />Das Landschafts-Informations-Zentrum (LIZ) Möhnesee bietet Umweltprogramme rund ums Thema Natur und Nachhaltigkeit an.</p>
<p>Ob Schulkinder oder Rentner: Angesprochen sind alle Altersklasse.</p>
<p>Weiter Infos unter dem nebenstehenden Link.<br />#eeee22</p>
<p>Glühbirnen-Link<br /><a class="content_link " href=""  ></a><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Entdecker-§§§<br />Obwohl wir für den vorliegenden Beitrag oder die Nennung/Verlinkung der darin vorkommenden Marken/Dienstleister/Events/Orte kein Honorar oder Vergünstigungen erhalten haben, sind wir nach aktueller deutscher Rechtsprechung verpflichtet, ihn als \&#8220;Werbung\&#8220; zu kennzeichnen.<br />#81d742</p>
<p>100<br />default<br />default</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/ameisen-fuehrung-im-moehnetal/">Kribbel-Krabbel: Im Reich der Ameisen</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://entdeckerstorys.de/ameisen-fuehrung-im-moehnetal/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>12</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>London Eye: Lohnt sich der Flight?</title>
		<link>https://entdeckerstorys.de/lohnt-sich-das-london-eye/</link>
					<comments>https://entdeckerstorys.de/lohnt-sich-das-london-eye/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[CJ]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2019 12:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Places We Love]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflugstipp]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://entdeckerstorys.de/?p=3982</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das London Eye ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der britischen Metropole. Doch die Sehenswürdigkeit hat ihren Preis. Lohnt sich ein Flight mit dem bekannten Riesenrad trotzdem? Wir Entdecker haben keine Kosten und Mühen gescheut und es einfach mal ausprobiert!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/lohnt-sich-das-london-eye/">London Eye: Lohnt sich der Flight?</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>„Mama, schau mal! Da ist es: das London Eye!“</h4>
<p>Wir sind nicht die einzigen auf dem Boot, die die markante Landmarke im Zentrum der britischen Hauptstadt entdeckt haben. Eben noch drängelten sich die Passagier am Heck des Bootes, um ein letztes Mal die Tower Bridge zu fotografieren – jetzt stürmen alle nach vorn und nehmen das Riesenrad ins Visier.</p>
<p>Es ist aber auch ein beeindruckender Anblick, wie das Eye hinter der nächsten Flussbiegung plötzlich in den Himmel ragt. Mit 135 Metern ist das „Auge von London“ das höchste Riesenrad Europas. Eigentlich sollte es als „Millenium Wheel“ nur über die Jahrtausendwende am Themseufer stehen bleiben. Dann aber war der Andrang so groß, dass es zur Dauer-Sehenswürdigkeit wurde. Auch jetzt sehen wir einen konstanten Strom an Menschen Richtung Sehenswürdigkeit pilgern.</p>
<h3>Das London Eye ist ein echter Hotspot!</h3>
<p>
Ist ein Flight mit dem London Eye wirklich so großartig wie all\&#8216; diese Menschen meinen? Wir wollen uns selbst ein Bild machen! An der Westminster Bridge gehen wir deshalb von Bord. Über das Victoria Embankment erreichen wir nach kurzer Zeit die Hungerford Bridge und wechseln auf die andere Themse-Seite. So weit – so gut. Doch ab jetzt merken wir langsam, auf was wir uns da eingelassen haben:<br />
</p>
<h5>Das London Eye ist ein echter Hotspot!</h5>
<p>Um uns herum eine pulsierende Masse: Straßenkünstler, wahlweise mit Riesen-Seifenblasen oder diversen Instrumenten, sind umringt von filmenden Touristen und spielenden Kindern. An Verkaufsständen gibt es alles, was der hungrige Magen begehrt. Und dann das: Vor dem London Eye eine schier endlose Reihe von Wartenden, die sich in unzähligen Biegungen durch einen extra gekennzeichneten Bereich schlängelt. Wie lang mag die Wartezeit sein? Wir schätzen, dass sich das für den normalen Wartenden locker auf eineinhalb Stunden ausdehnen kann.</p>
<h4>Jetzt merken wir erst einmal, was die Fast Track-Tickets wert sind, die wir vorher im Internet gebucht haben.</h4>
<p>Hatten wir uns erst noch über den stattlichen Preis geärgert (72,40 Euro für eine erwachsene Person und ein zehnjähriges Kind, Stand Frühjahr 2019), sind wir jetzt heilfroh über unsere VIP-Tickets. Denn an unserer Schlange dauert es tatsächlich keine zehn Minuten, bis wir vorn an der Sicherheitskontrolle stehen. Das Personal ist busy, aber routiniert. Im Nullkommanichts stehen wir auf der Einstiegsplattform.<br />
</p>
<h5>Mit einem beherzten Schritt geht es in die Gondeln.</h5>
<p>Denn das Riesenrad macht keine Pause. Ein- und Ausstieg erfolgen bei laufender Fahrt, das Personal hilft. Bei einer Geschwindigkeit von rund einem Stundenkilometer braucht das Millenium Wheel ungefähr 30 Minuten für eine Umdrehung. Mittendrin: zwei neugierige Entdecker.<br />
<br />
Während die Entdecker-Mama noch recht gestresst von dem Andrang am London Eye ist, hat der kleine Entdecker längst die Konstruktion unter die Lupe genommen. Die ist raffiniert, denn die verglasten Gondeln bleiben die ganze Fahrt über in der Waagerechten. „Wie machen die das?“, möchte der kleine Entdecker wissen – und wird kurz darauf fündig: Die 32 Gondeln sind in zwei Ringen gelagert, die rotieren und die Kapseln im Lot halten. Wir brauchen also keine Sorge haben, dass wir ab halber Höhe plötzlich übereinander purzeln.</p>
<h4>\&#8220;Aber wie ist das London Eye denn nun?!?\&#8220;, hören wir euch fragen.</h4>
<h5>Zwei Entdecker – zwei Meinungen:</h5>
<p>Für die Entdecker-Mama ist es eindeutig zu voll. 25 bis 28 Personen passen in die Gondel – und die kleben dann gern an den bodentiefen Fenstern, um Fotos zu schießen. Zwar gibt es eine Sitzgelegenheit in der Mitte, von dort aus sieht man allerdings nur Hinterteile und wenig Aussicht. Andererseits ist der View am Fenster wirklich atemberaubend. Auf der einen Seite liegen den Besuchern Big Ben und die Houses of Parliaments zu Füßen; in die andere Richtung ragt das gigantische Hochhaus „The Shards“ empor. Bei gutem Wetter sieht man angeblich bis zu 40 Kilometer weit und kann Schloss Windsor vor den Toren Londons zuwinken.<br />
<br />Die Höhe, die spannende Konstruktion und die Tatsache, dass sich alle Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Blickwinkeln zu Füßen der Besucher ausbreiten, bereiten dem Nachwuchs-Entdecker viel Spaß. „Cool, jederzeit wieder!“, lautet sein Urteil zum Flight in the Eye. Die Entdecker-Mama hingegen ist skeptisch. Sie hadert mit dem Gedränge in der Gondel – und dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Ihre Einschätzung: „Nice to have, aber überteuert.“</p>
<h4>Und wie ist EURE Meinung zum London Eye?</h4>
<p>Habt ihr schon eine Runde damit gedreht? Habt ihr es vor? Oder nach dieser Entdeckerstory womöglich nicht mehr?!?<br />
</p>
<h5>Wir freuen uns über eure Kommentare!</h5>
<h5>Das London Eye ist das viertgrößte Riesenrad der Welt.</h5>
<p>Größer sind nur noch der „Stern von Nanchang“ in der gleichnamigen chinesischen Stadt, der „Singapore Flyer\&#8220; und der „High Roller“ in Las Vegas.</p>
<p>Entworfen haben es die Architekten David Marks und Julia Barfield.</p>
<p>Entdecker-Tipp<br />1. Wir empfehlen die Anreise mit dem Boot. Es ist einfach ein unvergleichlicher \&#8220;Aha!\&#8220;-Moment, wenn das London Eye plötzlich hinter der Themsebiegung auftaucht.</p>
<p>2. Bucht ein Fast Track-Ticket!</p>
<p>Bei unserer Osterferien-Tour war es besonders voll &#8211; aber London-Fans haben uns versichert, dass es eigentlich nie \&#8220;leer\&#8220; ist am Eye.<br />
<br />
#8dbfeb</p>
<p>Entdecker-§§§<br />Obwohl wir für den vorliegenden Beitrag oder die Nennung/Verlinkung der darin vorkommenden Marken/Dienstleister/Events/Orte kein Honorar oder Vergünstigungen erhalten haben, sind wir nach aktueller deutscher Rechtsprechung verpflichtet, ihn als \&#8220;Werbung\&#8220; zu kennzeichnen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/lohnt-sich-das-london-eye/">London Eye: Lohnt sich der Flight?</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://entdeckerstorys.de/lohnt-sich-das-london-eye/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>19</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Very British: Tea Time mit Entdecker-Scones</title>
		<link>https://entdeckerstorys.de/scones-rezept/</link>
					<comments>https://entdeckerstorys.de/scones-rezept/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[CJ]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2019 14:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Food We Like]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Schottland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://entdeckerstorys.de/?p=3916</guid>

					<description><![CDATA[<p>Very British! Nachmittags trifft sich halb Großbritannien zur legendären "Tea Time". Wir finden das prima - vor allem, wenn es dazu Scones gibt, die Brötchen mit den schottischen Wurzeln. Und weil das Probe-Backen so gut funktioniert hat, verraten wir euch unser spezielles Entdecker-Rezept!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/scones-rezept/">Very British: Tea Time mit Entdecker-Scones</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorenbild IB<br /><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img decoding="async" class="scale-with-grid" src="" alt="" title="" width="" height="" style=""/></div></div>
<br />
<br /><hr class="no_line" style="margin: 0 auto 0px auto"/>
<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Autorenbild CJ<br /><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img decoding="async" class="scale-with-grid" src="" alt="" title="" width="" height="" style=""/></div></div>
<br />
<br /><hr class="no_line" style="margin: 0 auto 0px auto"/>
<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h2>Scones zum Tee</h2>
<p>Kleiner Entdecker: \&#8220;Mama, was essen eigentlich die Engländer?\&#8220;<br />
<br />Entdecker-Mama: \&#8220;Hast du Angst, dass du in England nicht satt wirst? Ein bisschen was kennst du doch schon von Schottland.\&#8220;<br />
<br />Kleiner Entdecker: \&#8220;Haggis, genau! Das war lecker!\&#8220;<br />
<br />Entdecker-Mama: \&#8220;Das ist natürlich very Scottish. Das wirst du in Kent wahrscheinlich nicht bekommen. Aber dafür was anderes, was ebenfalls ursprünglich aus Schottland stammt: nämlich Scones.\&#8220;<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc<br />Kleiner Entdecker: \&#8220;Scones?!? Was soll das sein?\&#8220;<br />
<br />Entdecker-Mama: \&#8220;Eigentlich sind das nur Brötchen. Britische Brötchen. Die gibt es nachmittags zum Tee. Manchmal auch morgens. Und darauf kommen typisch englische Sachen wie Clotted Cream, Lemon Curd oder Marmalade.\&#8220;</p>
<h4> Von MarmElade und MarmAlade</h4>
<p>Kleiner Entdecker: \&#8220;Das klingt ja alles lustig. Was ist das denn? Und du hast Marmelade falsch geschrieben!\&#8220;<br />
<br />Entdecker-Mama: \&#8220;Na, eben nicht! Marmalade ist nicht wie unsere deutsche Erdbeermarmelade, sondern das ist ein Aufstrich aus Zitrusfrüchten, der ein bisschen bitter schmeckt. Und Clotted Cream ist eine Art dicker Quark, so ähnlich wie der italienische Mascarpone, den du von Desserts kennst. Und Lemon Curd ist eine fruchtige Zitronencreme. Zusammen mit den Scones schmeckt das fantastisch. Wollen wir welche backen, die sind ganz einfach?\&#8220;<br />
<br />Kleiner Entdecker: \&#8220;Au ja! I\&#8217;m hungry!!! Let\&#8217;s go!\&#8220;</p>
<h5>Werbung, weil Marken erkennbar</h5>
<p>no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/03/Scones_Zutaten_quer_640.jpg" /><br />center<br />Dieses sind die Zutaten, die wir für unsere Entdecker-Scones verwendet haben. Da wir nicht alle Markennamen unkenntlich gemacht haben, müssen wir \&#8220;Werbung\&#8220; dazuschreiben. Eine Vergütung haben wir nicht erhalten, und selbstverständlich sind alle anderen Marken genauso lecker!</p>
<p>Desc</p>
<h4>Die Zutaten für Scones</h4>
<p>250 Gramm Mehl<br />
<br />1 Esslöffel Backpulver<br />
<br />1 Päckchen Vanillezucker (oder einen Esslöffel normalen Zucker)<br />
<br />1/2 Teelöffel Zimt<br />
<br />70 Gramm kalte Salzbutter (wer normale Butter nimmt, sollte vorher zum Mehlgemisch 1/2 Teelöffel Salz hinzufügen)<br />
<br />150 Milliliter Vollmilch<br />
<br />1 Eigelb<br />
<br />Mehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Heading</p>
<h3>\&#8220;Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden.\&#8220; (Oscar Wilde)</h3>
<p>center<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br />0 5%</p>
<p>Zubereitung</p>
<h4>Bei der Zubereitung der Scones orientiert ihr euch am besten Schritt für Schritt an unserer Bildergalerie:</h4>
<h5>Zum Abschluss kommt das Blech mit den Scones bei 190 Grad Celsius Ober-/Unterhitze für 15 Minuten in den Backofen.</h5>
<h4>Auf die Plätze &#8211; fertig &#8211; Scones!</h4>
<h5>Eine Viertelstunde später stehen zwei Entdecker neugierig vor dem Backofen.</h5>
<p>Die Küche riecht inzwischen verführerisch nach Zimt, Butter und Zuckerwerk. Im Hintergrund bollert der Teekessel vor sich hin &#8211; denn natürlich wollen wir die Sache ganz und gar British durchziehen: Es heißt ja schließlich \&#8220;Tea and Scones\&#8220;!<br />
<br />Kleiner Entdecker: \&#8220;Mama, sind die nicht bald fertig?\&#8220;<br />
<br />Entdecker-Mama: \&#8220;Ich finde, die sehen ziemlich gut aus! Wir holen die jetzt raus.\&#8220;<br />
<br />Und weil wir schon immer der Meinung waren, dass die meisten Backwaren frisch aus dem Ofen am besten schmecken, probieren wir die ersten Exemplare auch gleich vom Blech weg. Clotted Cream haben wir spontan zwar nicht auftreiben können &#8211; aber Marmalade und Lemon Curd sind in jedem gut sortierten Supermarkt zu finden.</p>
<p>Desc<br />Zum Schreiben haben wir jetzt definitiv keine Zeit mehr. Wir müssen jetzt zum Afternoon Tea! Obwohl &#8211; ein kleines Fazit geht schon noch:<br />
</p>
<h3>Mmmmmmhhhhhhhhhh!!!!!!!</h3>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/03/Scones_fertig1_quer_800.jpg" alt="Scones_fertig1_quer_800" /><br />center</p>
<p>100<br />default<br />default</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/03/Pin_it_Scones.png" alt="Pin_it_Scones" /><br />Pin It!<br />#dd3333</p>
<p>Entdecker-Info<br />Schottland-Fans unter uns?<br />
<br />Hier gibt es noch jede Menge anderer Geschichten rund um Highlands, Dudelsäcke und trutzige Burgen!<br />
<br />Einfach mal stöbern, zum Beispiel unter dem Glühbirnen-Link!<br />#eeee22</p>
<p>Glühbirnen-Link<br /><a class="content_link " href=""  ></a><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/scones-rezept/">Very British: Tea Time mit Entdecker-Scones</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://entdeckerstorys.de/scones-rezept/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>20</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mathe macht Spaß!</title>
		<link>https://entdeckerstorys.de/mathematikolympiade-nrw/</link>
					<comments>https://entdeckerstorys.de/mathematikolympiade-nrw/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[CJ]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2019 16:11:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stories We Tell]]></category>
		<category><![CDATA[Ausprobiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://entdeckerstorys.de/?p=3839</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mathe macht euch keinen Spaß? Das kann auch ganz anders sein! Bei der Mathematik-Olympiade geht es weniger um langweilige Formeln als darum, bei kniffligen Rätseln um die Ecke zu denken. Ich nehme euch einfach mal mit!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/mathematikolympiade-nrw/">Mathe macht Spaß!</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorenbild CJ<br /><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img decoding="async" class="scale-with-grid" src="" alt="" title="" width="" height="" style=""/></div></div>
<br />
<br /><hr class="no_line" style="margin: 0 auto 0px auto"/>
<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Uiuiui. Jetzt ist mir doch ein bisschen mulmig zumute.</h4>
<p><span class="dropcap size-1" >S</span>
o viele Kinder und Jugendliche. Und die sehen alle ziemlich schlau aus. Ob ich hier wirklich richtig bin? Naja, jetzt ist es zu spät für einen Rückzieher. Die Türen des Hörsaals öffnen sich, und wir strömen hinein. Orangene Markierung für Fünftklässler &#8211; blaue für Sechstklässler. Als wir alle einen Platz gefunden haben, geht es los: Die Klausuren werden verteilt.</p>
<p>Wo bin ich denn heute gelandet? Auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Hier steht die Landesrunde der Mathematik-Olympiade auf dem Programm. Wie ich bis zu dieser Runde gekommen bin? Ich habe mich durch allerlei knifflige Aufgaben geknobelt &#8211; und offenbar relativ oft richtig gelegen. Jedenfalls habe ich eine Einladung bekommen, und jetzt haben wir den Salat!<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Heading</p>
<h3>Die Mathe-Olympiade soll Freude und Interesse an dem oft so unbeliebten und trockenen Fach wecken.</h3>
<p>center<br />no-repeat;center top;;<br />auto<br />0 5%</p>
<p>Desc</p>
<h4>Was ist die Mathematik-Olympiade überhaupt?</h4>
<p>Ein Wettbewerb rund um Zahlen. Das klingt jetzt schlimmer als es ist. Denn diese Aufgaben machen viel mehr Spaß als der normale Mathematik-Unterricht. Und genau das ist auch das Ziel: Die Mathe-Olympiade soll Freude und Interesse an dem oft so unbeliebten und trockenen Fach wecken. </p>
<p>Organisiert wird der Wettbewerb in Nordrhein-Westfalen vom Landesverband Mathematikwettbewerbe. Los ging es für mich mit einer Hausaufgabe im September. Erst erschienen mir die Aufgaben ziemlich schwierig, aber nachdem ich mich eine Zeitlang damit beschäftigt hatte, bin ich doch auf viele Lösungen gekommen. Zumindest waren die Ergebnisse gut genug, dass ich in der zweiten Runde gegen viele andere Schüler aus dem Kreis Warendorf antreten durfte.</p>
<p>Auf dem Weg dorthin war ich schon ziemlich aufgeregt. Aber die Aufgaben waren ok. Ich hab‘ einfach mal drauflos gerechnet! Was für eine Überraschung, als der Regionalkoordinator des Vereins kurze Zeit darauf in die Klasse kam und mir erzählte, dass ich sogar noch eine Runde weitergekommen bin! 350 Schüler aus ganz NRW hatten sich dafür qualifiziert. In Düsseldorf sollte ich jetzt also gegen die besten Mathe-Cracks des Bundeslandes antreten. Au Backe!</p>
<p>Und nun? Im Archiv der Vereins-Homepage fanden wir ein paar Übungsaufgaben. Die nahm ich mir vor &#8211; aber als ich nicht weiterkam und selbst Mama und Papa scheiterten, rutschte mir das Herz doch ganz schön in die Hose. Ob das wohl gut gehen würde? Kommt mal mit zurück in den Hörsaal, dann erzähle ich es euch:<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/02/Matheolympiade_Heine_hoch_720.jpg" alt="Das vier Meter große Denkmal auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität zeigt den Dichter als Kämpfer. Der hat allerdings mit Worten gekämpft - ich jetzt mit Zahlen." /><br />center<br />Das vier Meter große Denkmal auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität zeigt den Dichter als Kämpfer. Der hat allerdings mit Worten gekämpft &#8211; ich jetzt mit Zahlen.<br />Das vier Meter große Denkmal auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität zeigt den Dichter als Kämpfer. Der hat allerdings mit Worten gekämpft &#8211; ich jetzt mit Zahlen.</p>
<p>200<br />default</p>
<p>Heading</p>
<h4>Puuuh, diese Aufgabe hat\&#8217;s aber in sich!</h4>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto<br />120px 8% 70px</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/02/Matheolympiade_Weltmeister2_hoch_720.jpg" alt="In Sekundenschnelle zu jedem beliebigen Datum den Wochentag nennen? Kopfrechen-Weltmeister Georg Mittring erklärte den Eltern, wie das funktioniert." /><br />center<br />In Sekundenschnelle zu jedem beliebigen Datum den Wochentag nennen? Kopfrechen-Weltmeister Georg Mittring erklärte den Eltern, wie das funktioniert.<br />In Sekundenschnelle zu jedem beliebigen Datum den Wochentag nennen? Kopfrechen-Weltmeister Georg Mittring erklärte den Eltern, wie das funktioniert.</p>
<p>Desc</p>
<h4>Die Helfer teilen die Klausurmappen aus.</h4>
<p>Neugierig schlage ich das Deckblatt um und linse vorsichtig auf die erste Aufgabe. Puh, das scheint mir machbar zu sein. Insgesamt sind es drei Aufgaben, die jeweils noch unterteilt sind. Wie die Aufgaben lauten, darf ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Aber schaut doch einmal unten bei unseren Entdecker-Infos. Da haben wir eine Musteraufgabe aus einem früheren Jahr zum Ausprobieren aufgeschrieben.</p>
<p>Zwei Stunden lang ackere ich mich durch die Fragen. Und insgesamt läuft es eigentlich ganz rund. Als ein Organisator uns sagt, dass wir die Klausuren abgeben sollen, habe ich fast alles geschafft. Nur eine Teilaufgabe wollte sich einfach nicht lösen lassen. Gemein! Ob es gereicht hat für einen Platz unter den besten Dreien? Das kann ich nicht sagen. Aber eigentlich ist das auch gar nicht so wichtig. Denn dass ich hier dabei sein durfte, war schon ziemlich cool!</p>
<p>Meinen Eltern hat es ebenfalls gut gefallen. Während ich mit den Zahlen kämpfte, besuchten sie einen Vortrag des mehrfachen Kopfrechen-Weltmeisters Gert Mittring. Das hätte mich ja nun auch interessiert &#8211; immerhin habe ich ein signiertes Buch als Erinnerung bekommen!<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Der Wettbewerb war aufregend und hat Spaß gemacht.</h4>
<p>Anschließend gab es erst einmal Mittagessen &#8211; und dann ein Nachmittagsprogramm. Für mich ging es in die Deutsche Oper am Rhein, wo ich hinter den Kulissen  ganz viel Spannendes erfahren und gesehen habe. Da lauert tatsächlich ein chinesischer Drache im Requisitenlager! Aber es gibt noch viel gefährlichere Tiere im Kostümfundus: nämlich die Motten.</p>
<h5>Jetzt möchte ich zu gern einmal eine Vorstellung in dem Opernhaus erleben!</h5>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/02/Matheolympiade_Düsseldorf_quer_800.jpg" alt="Matheolympiade_Düsseldorf_quer_800" /><br />center<br />Wo könnten die Ringe wohl sein? Auch Konrad möchte gern bei der Suche helfen!<br />Wo könnten die Ringe wohl sein? Auch Konrad möchte gern bei der Suche helfen!</p>
<p>Desc</p>
<h4>Was das Beste war:</h4>
<p> Meine Eltern hatten für uns ein Hotel in Düsseldorf gebucht, so dass wir noch die Stadt erkunden konnten. Ein Spaziergang über die Königsallee, ein Hauch von Japan in der Immermannstraße: Düsseldorf ist schon spannend! In aller Ruhe ging es am nächsten Tag zurück.</p>
<h5>Was für Abenteuer &#8211; im nächsten Jahr möchte ich auf jeden Fall wieder mitmachen!</h5>
<p>no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>100<br />default<br />default</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/02/Matheolympiade_Schilder_hoch_Beitragsbild.jpg" alt="Matheolympiade_Schilder_hoch_Beitragsbild" /><br />Entdecker-Info</p>
<h5>Wollt ihr mitknobeln?</h5>
<p>Diese Aufgabe finde ich nicht nur besonders spannend, sondern auch lustig. Schließlich bin ich ein großer Harry-Potter-Fan!</p>
<h6>Also versucht es mal:</h6>
<p>111 Zauberlehrlinge unterhalten sich bei einem geheimen Treffen in Hogwarts über ihre genialsten Zaubersprüche. Dabei stellt sich heraus, dass 77 von ihnen den Spruch \&#8220;Expelliarmus\&#8220; (entwaffnet den Gegener mit einem roten Lichtstrahl), 35 den Spruch \&#8220;Densaugeo\&#8220; (lässt dem gegenüber riesige Schneidezähne wachsen) und 15 den Spruch \&#8220;Levicorpus\&#8220; (bewirkt, dass der Gegener kopfüber in der Luft hängt) kennen. 12 kennen \&#8220;Expelliarmus\&#8220; und \&#8220;Densaugeo\&#8220;, 10 kennen \&#8220;Expelliarmus\&#8220; und \&#8220;Levicorpus\&#8220; und 6 kennen \&#8220;Densaugeo\&#8220; und \&#8220;Levicorpus\&#8220;.<br />
<br />Zwei besonders begabte Zauberlehrlinge kennen sogar alle drei Zaubersprüche.<br />
</p>
<h6>Wie viele der Zauberlehrlinge kennen keinen der drei Zaubersprüche?</h6>
<p>Vielleicht habt Ihr ja jetzt auch Lust bekommen, bei der Mathematik-Olympiade mitzumachen?<br />#eeee22</p>
<p>100<br />default<br />default</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/mathematikolympiade-nrw/">Mathe macht Spaß!</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://entdeckerstorys.de/mathematikolympiade-nrw/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Burg mit dunkler Vergangenheit</title>
		<link>https://entdeckerstorys.de/die-wewelsburg/</link>
					<comments>https://entdeckerstorys.de/die-wewelsburg/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[CJ]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Feb 2019 07:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Places We Love]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflugstipp]]></category>
		<category><![CDATA[Burgen und Schlösser]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://entdeckerstorys.de/?p=3704</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf einer Felszunge über dem Almetal im Paderborner Land liegt Deutschlands einzige Dreiecksburg. Neben ihrem Grundriss ist auch ihre Geschichte ungewöhnlich. Die Mauern haben dunkle Zeiten erlebt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/die-wewelsburg/">Burg mit dunkler Vergangenheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorenbild CJ<br /><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img decoding="async" class="scale-with-grid" src="" alt="" title="" width="" height="" style=""/></div></div>
<br />
<br /><hr class="no_line" style="margin: 0 auto 0px auto"/>
<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Eine dreieckige Burg?</h4>
<p>Das ist ja wie bei \&#8220;Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt\&#8220;! Und es gibt noch mehr Ähnlichkeiten: Auch hier ist es ganz schön schaurig. Und das, obwohl wir nicht in Schottland mit seinen legendären Geisterschlössern sind &#8211; sondern mitten im Paderborner Land.<br />
<br />
Unser Ziel ist heute die Wewelsburg. Im Vergleich zu anderen Burgen, die oft noch aus dem Mittelalter stammen, ist sie noch gar nicht so alt: Dietrich IV. von Fürstenberg ließ sie von 1603 bis 1609 als Zweitresidenz errichten. Allerdings gab es an dieser Stelle vorher schon Gebäude, die der Fürstbischof von Paderborn kurzerhand überbauen ließ. Und zwar in der Form eines Dreiecks, angepasst an die Felszunge, auf der die Burg mit ihren drei mächtigen Türmen über dem Almetal thront.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<p></p>
<h4>Warum besuchen so viele Leute diese Burg?</h4>
<p>Sie ist nicht nur die einzige Dreiecksburg Deutschlands, sondern in ihr befindet sich auch eine beliebte Jugendherberge. Dann gibt es da außerdem das \&#8220;Historische Museum des Hochstifts Paderborn\&#8220;.</p>
<p>Und noch einen dritten Grund gibt es: In der Zeit des Nationalsozialismus baute Heinrich Himmler die Burg zu einer Versammlungsstätte der SS aus. Sogar eine Gruft und einen so genannten \&#8220;Obergruppenführersaal\&#8220; mit Nazi-Symbol ließ er errichten. Dafür setzte er Häftlinge aus einem eigens errichteten Konzentrationslager ein. Viele kamen ums Leben. Über diese düstere Zeit informiert die Dauerausstellung in der Gedenkstätte im ehemaligen Wachgebäude.</p>
<p></p>
<h5>Ich finde aber: Das ist noch kein Kinder-Thema.</h5>
<p></p>
<p>Deshalb geht es in meiner heutigen Entdeckerstory um den Rest der Burg. Ich kann euch versprechen: Das ist schon schaurig genug! Manchmal kann Geschichte ganz schön gruselig sein &#8230; Und auch auf Bilder aus den Räumen, die Himmler in Auftrag gegeben hat, verzichten wir bewusst, seitdem wir gehört haben, dass die Burg deswegen heutzutage noch Neo-Nazis anzieht.</p>
<h4>Auf durchs Burgtor!</h4>
<p></p>
<p>In der Eingangshalle bezahlen wir Eintritt und bekommen Audio-Guides. Das Gute ist: Für Kinder und Jugendliche gibt es spezielle Angebote. Mein Programm macht mich mit \&#8220;Falko\&#8220; bekannt, dem Falken-Maskottchen der Wewelsburg. Der gibt mir auch den guten Tipp, in den Ausstellungsräumen nach Bildern von ihm zu suchen. Dort verbirgt sich in einer Schublade stets etwas Besonderes für neugierige Kinder wie mich: ob Kostüme zum Anprobieren oder Spiele, die schon Kinder vor 500 Jahren kannten.</p>
<p></p>
<p>Im ersten Raum stoßen wir direkt auf eine Ritterrüstung. Falko zeigt mir hier außerdem ein Kettenhemd, das ich überstreifen darf. Ganz schön schwer! Aber Mama und Papa sind schon durch die nächste Tür. Ui, da geht eine steile Treppe hinunter, und es wird deutlich kälter.</p>
<p></p>
<h5>Was erwartet mich wohl hier?</h5>
<h4>Gefangen im Verlies</h4>
<p>Wir landen: im Verlies. Wie stellt ihr euch das vor? In den Abenteuergeschichten befreien sich die Helden früher oder später aus ihren kalten und feuchten Gefängnissen. Aber wie war es wirklich? Hier bekomme ich eine Ahnung davon. Die Gewölbe sind kalt und ungemütlich. Ketten hängen an der Wand. Am schlimmsten ist aber der Verhörraum mit den Folterwerkzeugen und der Loge, von der aus die strengen Richter zuschauen konnten. Wer als \&#8220;Hexe\&#8220; oder \&#8220;Zauberer\&#8220; einmal in die Fänge der Inquisition geriet, hatte keine Chance mehr! Zwei Hexenprozesse fanden hier 1631 statt. 1657 starb hier ein Mensch, den man beschuldigte, ein Werwolf zu sein.</p>
<p></p>
<h5>Was für dunkle Zeiten das waren! Ich bin froh, dass ich im 21. Jahrhundert in einem relativ sicheren Land leben darf!</h5>
<h4>Reise in die Vergangenheit</h4>
<p></p>
<p>Zum Glück sind die anderen Räume harmloser. Wir reisen einmal quer durch die Geschichte: Es gibt Ausstellungsstücke aus der Steinzeit, ein Stück eines alten Handelsweges &#8211; des Hellwegs &#8211; mit Wagenspuren, die 800Jahre alt sind, und Architekturzeichnungen aus der Zeit des Burgbaus.<br />
<br />
Auch darüber, wie Menschen damals lebten und arbeiteten, erfahren wir viel. Die Adeligen mussten ganz schön unbequeme Kleidung tragen. Dafür konnten sie es sich leisten, in einer Nische, die an anderer Stelle die Kammer eines Küchenmädchens war, eine einzige wertvolle Kommode aufzustellen.<br />
<br />
Bei den kirchlichen Kunstgegenständen finde ich in einer Ecke ein Modell, das demonstriert, welche Bühnentechnik Theaterleute vor mehreren hundert Jahren verwendet haben. Schon ganz schön ausgeklügelt!</p>
<p></p>
<h5>So macht es Spaß, in vergangenen Jahrhunderte einzutauchen!</h5>
<p>
Entdecker-Info<br />
<br />
Das Historische Museum des Hochstifts Paderborn sowie die Erinnerung- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 &#8211; 1945 sind zu folgenden Zeiten geöffnet:</p>
<p>*dienstags &#8211; freitags: 10 &#8211; 17 Uhr</p>
<p>*samstags, sonntags und feiertags: 10 &#8211; 18 Uhr</p>
<p>Der Besuch der Gedenkstätte ist kostenlos, für den Eintritt ins Museum zahlen Erwachsene drei Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Die Familienkarte kostet sechs Euro.<br />#eeee22</p>
<p>Glühbirnen-Link<br /><a class="content_link " href=""  ></a><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Entdecker-§§§<br />Obwohl wir für den vorliegenden Beitrag oder die Nennung/Verlinkung der darin vorkommenden Marken/Dienstleister/Events/Orte kein Honorar oder Vergünstigungen erhalten haben, sind wir nach aktueller deutscher Rechtsprechung verpflichtet, ihn als \&#8220;Werbung\&#8220; zu kennzeichnen.<br />#81d742</p>
<p>100<br />default<br />default</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/die-wewelsburg/">Burg mit dunkler Vergangenheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://entdeckerstorys.de/die-wewelsburg/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>10</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
