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	<title>Spanien Archive - entdeckerstorys.de</title>
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	<description>Geschichten für kleine und große Abenteurer</description>
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	<title>Spanien Archive - entdeckerstorys.de</title>
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		<title>Tarragona und die Römer: Ave Claudius!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ines-Bianca]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2019 14:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stories We Tell]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tarragona und die Römer? Tatsächlich war die katalonische Stadt einst die erste römische Stadt außerhalb Italiens - inklusive Amphitheater und Circus. Das damalige Tarraco bot so viele Vorteile, dass Kaiser Augustus von hier aus sogar drei Jahre lang sein Imperium regierte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/tarragona-und-die-roemer/">Tarragona und die Römer: Ave Claudius!</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorenbild IB<br /><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img decoding="async" class="scale-with-grid" src="" alt="" title="" width="" height="" style=""/></div></div>
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<p>Desc</p>
<h4>Tarragona und die Römer?</h4>
<p>Wer hätte das gedacht? Tarragona in der spanischen Region Katalonien war zeitweilig die Hauptstadt des römischen Imperiums!<br />
<br />Warum? Die Entdecker haben sich auf eine Zeitreise begeben und nehmen euch 2000 Jahre mit zurück in die Antike – direkt in den Circus des damaligen Tarraco!</p>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/11/Tarragona_Circus_quer_800.jpg" alt="Einmal bitte die Augen schließen und die Fantasie einschalten: Diese Trümmer sind Überbleibsel der einst stolzen Wagenrennbahn von Tarragona." /><br />center</p>
<p>Desc<br />Einmal bitte die Augen schließen und die Fantasie einschalten: Diese Trümmer sind Überbleibsel der einst stolzen Wagenrennbahn von Tarragona.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/11/Tarragona_Amphi_quer_800.jpg" alt="Der Circus ist nicht die einzige Hinterlassenschaft: Das Amphitheater mit dem atemberaubenden Blick über das Mittelmeer ist besser erhalten." /><br />center</p>
<p>Desc<br />Der Circus ist nicht die einzige Hinterlassenschaft: Das Amphitheater mit dem atemberaubenden Blick über das Mittelmeer ist besser erhalten.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
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<p>Heading</p>
<h4>Wagenlenker Fuscus greift beherzt in die Zügel &#8211; die Menge jubelt.</h4>
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<p>Desc<br />Ein kritischer Blick auf den Konkurrenten: Der bekannte Wagenlenker Fuscus greift beherzt nach den Zügeln. Seine hervorragend ausgebildeten Pferde reagieren auf das kleinste Signal und lenken sofort ein. Mit dem gewagten Manöver schneidet Fuscus seinem Verfolger den Weg ab und setzt sich an die Spitze. Die Menge jubelt.<br />
<br />Am Ende rauscht seine Quadriga mit zwei Wagenlängen Vorsprung unter dem ohrenbetäubenden Lärm von 25.000 Zuschauern durchs Ziel. An diesem Tag wird der Wagenlenker einmal mehr mit Ruhm überschüttet – aber auch mit Sesterzen. Der Kaiser nickt wohlgefällig: Das Spektakel ist ganz nach seinem Geschmack &#8230;<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/11/Tarragona_Amphi3_quer_800.jpg" alt="Von den Hügeln der Stadt Tarragona aus lenkte Kaiser Augustus einst die Geschicke des Römischen Imperiums." /><br />center<br />Von den Hügeln der Stadt Tarragona aus lenkte Kaiser Augustus einst die Geschicke des Römischen Imperiums.<br />Von den Hügeln der Stadt Tarragona aus lenkte Kaiser Augustus einst die Geschicke des Römischen Imperiums.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/11/Tarragona_Stadtmodell_quer_800.jpg" alt="Die Modelle im Museum zeigen sehr gut, wie Tarragona als römische Stadt angelegt war. Das Amphitheater lag etwas außerhalb der Kernstadt." /><br />center</p>
<p>Desc<br />Die Modelle im Museum zeigen sehr gut, wie Tarragona als römische Stadt angelegt war. Das Amphitheater lag etwas außerhalb der Kernstadt.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/11/Tarragona_Stadtmodell2_quer_800.jpg" alt="Über allem thronte der Augustus-Tempel. Von dort aus erstreckte sich die Stadt den Hang hinunter bis zum Hafen." /><br />center</p>
<p>Desc<br />Über allem thronte der Augustus-Tempel. Von dort aus erstreckte sich die Stadt den Hang hinunter bis zum Hafen.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Zurück in die Gegenwart. Aus Tarraco wird mit einem Fingerschnipsen wieder Tarragona.</h4>
<p>Gästeführer Bruno van Maurik hat zu dem Historienfilm im Kopf die passenden Zahlen und Erklärungen parat. „Der Circus – also die Wagenrennbahn – fasste bis zu 30.000 Zuschauer“, erklärt er beim Rundgang durch die heute katalonische Stadt.<br />
<br />Etwas kleiner, aber dennoch beeindruckend war das Amphitheater: „Hier fanden 12.000 bis 14.000 Zuschauer Platz“, zeigt er auf die gut erhaltenen Tribünen, hinter denen das Mittelmeer funkelt. Zwei steinerne Überreste, die in ihren gewaltigen Ausmaßen davon zeugen, dass Tarragona einst eine herausragende Rolle spielte im Römischen Reich.<br />
<br />„Das stimmt“, bestätigt der Guide. Unter dem Namen „Tarraco“ war Tarragona die erste römische Stadt außerhalb Italiens. Von 27 bis 25 v. Chr. regierte Kaiser Augustus von hier aus sogar sein Imperium. Amphitheater, Circus, Forum, Tempel, Militärlager und eine mächtige Stadtmauer: Tarraco hatte alles, was eine römische Metropole braucht.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Gallery<br /><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Hannibal ist Schuld!</h4>
<p>Wie kam es zu dieser herausragenden Stellung Tarragonas? Die Lösung findet sich im Geschichtsbuch unter dem Stichwort „Punische Kriege“, in diesem Fall der „Zweite Punische Krieg“. Im Ersten Punischen Krieg hatte Karthago große Teile Siziliens und später auch Sardiniens und Korsikas an Rom verloren. Zum Ausgleich hatten sich die Karthager auf der iberischen Halbinsel ausgebreitet. Von hier aus zog der karthagische Feldherr Hannibal 218 v. Chr. mit einem gewaltigen Heer inklusive 37 Elefanten über die Alpen Richtung Rom. „Und brachte die Römer an den Rand einer Niederlage“, schildert Bruno van Maurik die geschichtlichen Fakten.<br />
<br />Also war Handeln geboten. „Um den Karthagern den Nachschub abzuschneiden, richteten die Römer an dieser Stelle eine befestigte Siedlung – ein Oppidum – ein“, erzählt von Maurik. Die strategischen Vorteile: „Freie Sicht über die ganze Ebene und ein Hafen, von dem aus die Truppen in nur zehn Tagesreisen nach Rom gelangen konnten.“ Am Ende gingen die Römer siegreich aus dem Krieg gegen Karthago hervor. Doch es folgten neue Konflikte. Tarragona beziehungsweise Tarraco blieb ein wichtiger Verteidigungsposten des Reiches. Schutz bot die mächtige Stadtmauer, die heute noch zu rund einem Drittel erhalten ist. Im Laufe der Zeit wuchs sie auf imposante zwölf Meter Höhe und sechs bis sieben Meter Breite.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/11/Tarragona_Roemer_hoch.jpg" alt="Natürlich kommt heutzutage kein Souvenirladen mehr ohne römischen Schnickschnack aus!" /><br />Natürlich darf angesichts einer derart glorreichen römischen Vergangenheit das passende Marketing nicht fehlen: Heutzutage kommt kein Souvenirladen mehr ohne römischen Schnickschnack aus!<br />Natürlich darf angesichts einer derart glorreichen römischen Vergangenheit das passende Marketing nicht fehlen: Heutzutage kommt kein Souvenirladen mehr ohne römischen Schnickschnack aus!</p>
<p>20<br />default</p>
<p>Heading</p>
<h4>Im Jahr 27 vor Christi reiste Kaiser Augustus nach Tarragona.</h4>
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<p>Desc<br />Eigentlich wollte der römische Kaiser die Feldzüge in Kantabrien beaufsichtigen. Wegen seiner angeschlagenen Gesundheit zog er es aber vor, in der antiken Metropole zu bleiben, die neben Schutz auch allerlei Annehmlichkeiten bereit hielt.<br />
<br />Drei Jahre lang sollte der später zum Gott erklärte Kaiser von Tarraco aus sein Reich verwalten – eine Blütezeit für das heutige Tarragona, das zur reichsten Hafenstadt an der ganzen Küste wurde. Auf den Ruinen des ehemaligen Augustus-Tempels thront heute stolz die imposante Kathedrale über der Stadt. „Die Ausgrabungen reichen bis in vier Meter Tiefe“, erklärt van Maurik.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/11/Tarragona_Apostel_quer.jpg" alt="Am Hauptportal sind die Figuren der Apostel verewigt." /><br />center<br />Am spektakulären Hauptportal sind die Figuren der Apostel verewigt.<br />Am spektakulären Hauptportal sind die Figuren der Apostel verewigt.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/11/Tarragona_Kathedrale_hoch_720.jpg" alt="Am höchsten Punkt der Stadt thronte früher der Augustus-Tempel. Heute findet sich dort die Kathedrale." /><br />center<br />Am höchsten Punkt der Stadt thronte früher der Augustus-Tempel. Heute findet sich dort die Kathedrale.<br />Am höchsten Punkt der Stadt thronte früher der Augustus-Tempel. Heute findet sich dort die Kathedrale.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/11/Tarragona_Fenster_quer_800.jpg" alt="Die Kathedrale ist ein Übergangsbau von Romanik zu Gotik. Die Rosette ist ein Blickfang." /><br />center<br />Die Kathedrale ist ein Übergangsbau von Romanik zu Gotik.<br />Die Kathedrale ist ein Übergangsbau von Romanik zu Gotik.</p>
<p>Desc</p>
<h4>Fundgrube für Archäologen.</h4>
<p>Auch am Standort des ehemaligen Circus auf der dritten Terrasse haben die Archäologen reiche Beute gemacht. Einige Teile der südlichen Fassade sind sehr gut erhalten. In einem Keller-Restaurant zeigt uns der Guide Reste der römischen Gewölbe. Wer dort bei Tapas und Wein sitzt, kann sich einbilden, über sich das Rattern der Quadrigen und den Jubel der Zuschauer zu hören …<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Gallery<br /><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Heading</p>
<h4>Das bringt uns zurück zu unserem Wagenlenker Fuscus im römischen Tarraco.</h4>
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<p>Desc<br />Ob an jenem Tag wohl auch ein gewisser Eutyches auf den Rängen saß und sein Idol beobachtete? Fest steht: Beiden Wagenlenkern sind Grabsteine auf dem römischen Friedhof der Stadt gewidmet – aber der des Eutyches hat aufgrund seiner poetischen Inschrift besonders viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen.<br />
<br />Gestiftet haben ihn Flavius Rufanus und Sempronia Diofanis, die stolzen „Besitzer“ des Wagenlenkers. „Damals war es tatsächlich eine große Ehre, einen bekannten Athleten sein Eigentum zu nennen“, bestätigt Bruno van Maurik angesichts unserer ungläubigen Blicke. „Die Sklaven wurden schon als Kinder gekauft und für viel Geld ausgebildet.“ Bei der Gelegenheit räumt er gleich noch mit einem weiteren Hollywood-Klischee auf: Todesurteile per Daumen für die Gladiatoren? „Quatsch!“, sagt van Maurik. „Diese wertvollen Kämpfer wurden in der Arena natürlich nicht einfach so geopfert. Blut floss meist nur bei den eh schon zu Tode Verurteilten.“<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Unser Wagenlenker Eutyches allerdings entkam dem frühzeitigen Tod nicht – eine unbekannte Krankheit raffte ihn bereits mit 22 Jahren dahin, bevor er jemals die Gelegenheit bekam, mit vier statt nur zwei Pferden durch die Arena von Tarragona zu jagen. Auf seinem Grabstein drücken die Besitzer ihr Bedauern aus:<br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>„In diesem Grab ruhen die Knochen eines noch unerfahrenen Wagenlenkers – aber einer der wusste, wie man mit den Zügeln umgeht.“</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/11/Tarragona_Amphi6_Portraet_quer_800.jpg" alt="Was genau sich damals im römischen Tarraco abgespielt haben mag - manche Rätsel werden wir nicht mehr lösen können." /><br />center<br />Was genau sich damals im römischen Tarraco abgespielt haben mag &#8211; manche Rätsel werden wir nicht mehr lösen können.<br />Was genau sich damals im römischen Tarraco abgespielt haben mag &#8211; manche Rätsel werden wir nicht mehr lösen können.<br />fadeInUpLarge</p>
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<p>Entdecker-Info<br />Natur, Erholung, Sport: Die Costa Daurada ist ein in jeder Hinsicht lohnendes Urlaubsziel.<br />
<br />Vor allem aber Kulturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Zwei Anregungen bieten die Glühbirnen-Links:<br />#eeee22</p>
<p>Glühbirnen-Link<br /><a class="content_link " href=""  ></a><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Glühbirnen-Link<br /><a class="content_link " href=""  ></a><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Entdecker-Tipp<br />Wie war es denn nun wirklich bei den alten Römern?<br />
<br />Wer sich nicht nur auf seine Fantasie verlassen möchte, wird bei der <a href="https://www.tarragonaturisme.cat/de/die-imageen-app">Imageen-App</a> fündig.</p>
<p>Einfach das Smartphone vor die Plätze und Monumente halten, dann tauchen per augmented reality Gladiatoren und Streitwagen auf.<br />
<br />Die App ist kostenlos.<br />#8dbfeb</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/11/Pin_It_Tarragona.png" alt="Tarragona und die Römer: Tatsächlich war die Stadt im heutigen Katalonien einst die erste römische Stadt außerhalb Italiens." /><br />Pin It!<br />#dd3333</p>
<p>Entdecker-Dank<br />*Werbung</p>
<p>Unser Entdecker-Dank geht an das <a href="https://katalonien-tourismus.de/">Catalan Tourist Board</a>, das diese Entdecker-Story im Rahmen einer gesponserten Recherchereise ermöglicht hat.</p>
<p>Unsere Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.<br />#81d742</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/tarragona-und-die-roemer/">Tarragona und die Römer: Ave Claudius!</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
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		<title>Parc Samà: Wo Gaudí sein Handwerk lernte</title>
		<link>https://entdeckerstorys.de/gaudi-und-der-parc-sama/</link>
					<comments>https://entdeckerstorys.de/gaudi-und-der-parc-sama/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ines-Bianca]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2019 08:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stories We Tell]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflugstipp]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nahezu jeden Barcelona-Touristen zieht es zur Sagrada Família, erdacht von Antoni Gaudí. Was kaum jemand weiß: Ganz in der Nähe - nämlich bei Cambrils - gibt es noch ein weiteres Zeugnis von Gaudís Baukunst: den Parc Samà.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/gaudi-und-der-parc-sama/">Parc Samà: Wo Gaudí sein Handwerk lernte</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorenbild IB<br /><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img decoding="async" class="scale-with-grid" src="" alt="" title="" width="" height="" style=""/></div></div>
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<p>Desc</p>
<h4>Der Parc Samà zwischen Cambrils und Montbrió in der katalanischen Provinz Tarragona hat Besucher gesehen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können:</h4>
<p>Da waren zum Beispiel der spanische König Alfonso XIII und Königin Victoria Eugenia, die Anfang des vergangenen Jahrhunderts zwischen Olivenbäumen und Sumpfzypressen flanierten und sich die Köpfe darüber zerbrachen, wie sie den politischen Unruhen in ihrem Land begegnen könnten.</p>
<p>Da waren später José Carreras und Montserrat Caballé, die vor der Kulisse der exotischen Blumenrabatten und eleganten Zedern Perlen der Opernliteratur schmetterten.</p>
<p>Da war aber auch Ester Llevat, die den Park kennen und lieben lernte, als sie noch ein kleines Mädchen war: „In meiner Kindheit sind wir fast jedes Wochenende hierher gekommen“, erzählt die Katalanin, die heute im Parc Samà angestellt ist. \&#8220;Das sind wunderschöne Erinnerungen.“<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Parc_Willkommen_quer_800.jpg" /><br />center</p>
<p>Desc<br />\&#8220;Un jardí amb memòria\&#8220; &#8211; \&#8220;Ein Garten mit Erinnerung\&#8220;: Das ist das Motto des geschichtsträchtigen <a href="https://parcsama.es/sama-park/">Parc Samà</a>.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Parc_Krokodil_quer_800.jpg" alt="Ein Krokodil in Katalonien? Der Auftraggeber des Parks, Salvador Samà i Torrents, hatte das ausgestopfte Tier aus Kuba mitgebracht." /><br />center</p>
<p>Desc<br />Ein Krokodil in Katalonien? Der Auftraggeber des Parks, Salvador Samà i Torrents, hatte das ausgestopfte Tier aus Kuba mitgebracht.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
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<p>Heading</p>
<h4>Was hat es auf sich mit diesem Park Samà, der schon so viel erlebt und so viele Menschen begeistert hat?</h4>
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<p>Desc<br />Seine Geschichte reicht gar nicht so weit zurück: 1881 gab ihn der Markgraf von Marianao, Salvador Samà i Torrents, als Sommerresidenz und Ruhesitz in Auftrag. Nach seiner Rückkehr aus Kuba hatte der adlige Politiker mit dem ausgeprägten Sinn für Ästhetik eine Vision: Er wollte das exotische Kolonialleben, die europäische Gartenromantik und den zu dieser Zeit modernen katalanischen Jugendstil an einem Ort vereinen.<br />
<br />Als Baumeister engagierte er dafür Josep Fontserè i Mestres, der sich bei der Stadterweiterung von Barcelona einen Namen gemacht hatte. So bekannt und geschätzt Fontserè als Baumeister war – in seinem Büro arbeitete jemand, der später noch weitaus berühmter werden sollte: Antoni Gaudí.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Parc_Panorama_1920.jpg" alt="Modernismus und Natur gehen eine eklektische Verbindung ein im Parc Samà. Verantwortlich dafür sind der Baumeister Josep Fontserè i Mestresund sein berühmter Gehilfe: Antoni Gaudí." /><br />center<br />Modernismus und Natur gehen eine eklektische Verbindung ein im Parc Samà. Verantwortlich dafür sind der Baumeister Josep Fontserè i Mestresund sein berühmter Gehilfe: Antoni Gaudí.<br />Modernismus und Natur gehen eine eklektische Verbindung ein im Parc Samà. Verantwortlich dafür sind der Baumeister Josep Fontserè i Mestresund sein berühmter Gehilfe: Antoni Gaudí.</p>
<p>Desc</p>
<h4>Die Handschrift Gaudís</h4>
<p>Der junge Architekt, der heute untrennbar mit der Sagrada Família verbunden ist, machte sich unter Leitung Fontserès an die Arbeit. Der Parc Samà war für ihn ein ideales Experimentierfeld. Er schichtete Steine zu begehbaren Türmen auf, schuf Grotten mit Aquarien, Fenstern, die sich zu Sichtachsen öffnen, und rauschende Wasserfälle. Seine Baumaterialien Schmiedeeisen, Keramik, Holz und Glas verschmolz er zu einem einheitlichen Gesamtbild, dem eklektischen Modernismus, für den er noch heute berühmt ist.<br />
<br />„Lange Zeit wurde bezweifelt, dass Gaudí hier wirklich mitgewirkt hat – aber dann tauchte dieses Foto auf, das ihn bei der Arbeit in der Grotte auf der Insel zeigt“, hat Llevat eine Kopie mitgebracht.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
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<p>Gallery<br /><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Den Rahmen für die künstlichen und dekorativen Elemente Gaudís bildet die Natur im Parc Samà. </h4>
<p>Palmen, Eukalyptusbäume und Bananenstauden treffen auf Glyzinien, Bougainvillea und Lavendel. Auch Tiere gehörten zu diesem Ensemble: In Pavillons und Käfigen stellte Salvador Samà i Torrents Fasane, Papageien, Löwen, Affen, Krokodile, einen Panther und sogar einen Bären zur Schau. Hinzu kamen Pfauen, Lamas, Aras, Marabus, Schwalben und Schwäne.<br />
<br />Als Salvador Samà i Coll, Enkel des Gründers, den Park erbte, öffnete er ihn für Touristen. Die strömten herbei zu der Sehenswürdigkeit, von der sie schon viel gehört hatten – und landeten oftmals direkt am Esstisch des neuen Besitzers, der gerne mit ihnen plauderte.<br />
<br />„Im Grunde war der Parc Samà der erste Zoo Kataloniens“, schildert Ester Llevat.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Parc_Kulisse_hoch_720.jpg" alt="Wie eine Kulisse erscheint der Parc Samà aus dieser Perspektive. Natur und Gestaltung schaffen ein Gesamtkunstwerk." /><br />center<br />Wie eine Kulisse erscheint der Parc Samà aus dieser Perspektive. Natur und Gestaltung schaffen ein Gesamtkunstwerk.<br />Wie eine Kulisse erscheint der Parc Samà aus dieser Perspektive. Natur und Gestaltung schaffen ein Gesamtkunstwerk.</p>
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<p>Heading</p>
<h4>Der Bürgerkrieg bedeutete eine Zäsur für den Park Samà.</h4>
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<p>Desc<br />Das Antifaschisten-Komitee beschlagnahmte Palast und Gärten und wandelte die Anlage in ein militärisches Ausbildungslager um. Zelte und Baracken verliehen dem Park ein völlig neues Gesicht.<br />
<br />Nachdem die Soldaten abgezogen waren, war die Zeit der prächtigen Landsitze passé. Die Sommerresidenz wurde stärker zu einem ländlichen, bewirtschafteten Anwesen. Es war auch die Zeit, in der Salvador Samà i Coll die klassischen Musikfestivals in den Park holte.<br />
<br />Später sollte es noch eine weitere Veränderung geben: Als Alfonso de Fontcuberta, VII. Markgraf von Marianao, den Park 1981 von seiner Mutter als Geschenk erhielt, intensivierte er die Landwirtschaft und baute parallel dazu den Parc Samà zu einer Art Freizeitpark aus. Noch einmal erlebte das Anwesen so manchen Besucheransturm – bis es aufgrund eines tragischen Todesfalls in der Familie geschlossen wurde und langsam verwilderte.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Parc_Lavendel_Palast_quer_800.jpg" alt="Im Parc Samà gehen Natur und Baukunst eine reizvolle Verbindung ein." /><br />center<br />Im Parc Samà gehen Natur und Baukunst eine reizvolle Verbindung ein.<br />Im Parc Samà gehen Natur und Baukunst eine reizvolle Verbindung ein.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Parc_Grotte_quer_800.jpg" alt="Malerisch: Der künstliche Teich mit den effektvollen Spiegelungen weckt Assoziationen zu Monets Garten in der Normandie." /><br />center<br />Malerisch: Der künstliche Teich mit den effektvollen Spiegelungen weckt Assoziationen zu Monets Garten in der Normandie.<br />Malerisch: Der künstliche Teich mit den effektvollen Spiegelungen weckt Assoziationen zu Monets Garten in der Normandie.</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Parc_Grotte_Blick_quer_800.jpg" alt="Die Grotte im künstlichen Teich ist so angelegt, dass sich der Blick hin zum Palast öffnet." /><br />center<br />Die Grotte im künstlichen Teich ist so angelegt, dass sich der Blick hin zum Palast öffnet.<br />Die Grotte im künstlichen Teich ist so angelegt, dass sich der Blick hin zum Palast öffnet.</p>
<p>Desc</p>
<h4>Die Wiederbelebung des Parc Samà</h4>
<p>„2015 haben wir dann angefangen, den Park zu restaurieren“, schildert Llevat. Eine Mammutaufgabe für das Team der Helfer: Die Gebäude waren verfallen, die Wege waren überwuchert, viele Bäume durch Schädlinge zerstört. „Rund 300 Palmen mussten ersetzt werden“, sagt die Katalanin. Doch die Arbeiter legten sich ins Zeug, und Stück für Stück kam die alte Herrlichkeit wieder zum Vorschein. 2017 öffnete der Park zum ersten Mal seit langer Zeit wieder seine Pforten.<br />
<br />Auch Tiere sind wieder eingezogen im Parc Samà: In der größten Voliere Europas leben Papageien, in einem Wildgehege können die Besucher Rehe füttern, abseits des Weges schlagen Pfauen ihr Rad. Vor den Bauwerken mit Gaudís Handschrift lassen frisch vermählte Paare Hochzeitsfotos schießen, und in der ehemaligen Weinkellerei können die Besucher Wermut verkosten.<br />
<br />Es geht voran im Parc Samà – auch wenn noch viel zu tun ist. „Das Lavendelfeld haben wir gerade frisch rekonstruiert“, kann Ester Llevat einen weiteren Punkt auf der Liste abhaken. Und hat bereits das nächste Ziel vor Augen: „Jetzt starten wir mit einem Maislabyrinth!“<br />
</p>
<h5>Vergnügen schenken &#8211; das soll der Parc Samà damals wie heute &#8230; </h5>
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<p>Gallery<br /><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Parc_Pin_It.png" alt="Zwar war Gaudí nicht der verantwortliche Baumeister des Parc Samà - aber die Anlage trägt dennoch klar seine Handschrift." /><br />Pin It!<br />#dd3333</p>
<p>Entdecker-Info<br />Lust auf noch mehr Kunst und Kultur an der Costa Daurada? Dann ran an unsere Entdeckerstory über Joan Miró!Das Mas Miró, in dem der Künstler einige seiner berühmtesten Werke schuf, liegt nur eine Viertelstunde entfernt am Rande des Ortes Mont-Roig del Camp.<br />#eeee22</p>
<p>Glühbirnen-Link<br /><a class="content_link " href=""  ></a><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>Entdecker-Dank<br />Unser Entdecker-Dank geht an das Catalan Tourist Board, das diese Entdecker-Story im Rahmen einer gesponserten Recherchereise ermöglicht hat.<br />#81d742</p>
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		<title>Wo Joan Miró seine Motive fand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ines-Bianca]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2019 13:30:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Places We Love]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war Liebe auf den ersten Blick: Im Mas Miró entdeckte der spanische Surrealist Joan Miró seine Leidenschaft für die Malerei. Heute ist der ehemalige Landsitz der Familie bei Mont-Roig an der Costa Daurada ein Museum. Wir haben uns dort einmal umgesehen!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Was muss sich die Landbevölkerung gedacht haben, als da dieser Großstädter ins Dorf kam und am Strand im Schlafanzug Frühsport trieb?!? „Na, die haben natürlich gedacht, dass Joan Miró verrückt ist!“, schildert Museums-Guide Grazia Barba schmunzelnd.</h4>
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<h5>Doch der Künstler eroberte sich seinen Platz in der Welt der Bauern und Handwerker. Heute ist der spanische Surrealist ein wichtiger Botschafter für Mont-Roig del Camp und die Kulturlandschaft Mare de Déu de la Roca.</h5>
<p>Aber der Reihe nach: Joan Miró wurde 1893 in Barcelona geboren. Sein Vater überzeugte ihn zunächst davon, Buchhalter zu werden. Ein Fehler, wie sich schnell herausstellte: Denn der junge Miró wurde krank über dem ungeliebten Beruf.</p>
<p>Die Lösung war ein Landsitz, den die Familie kurz zuvor bei Mont-Roig del Camp an der Costa Daurada erworben hatte. Es war Liebe auf den ersten Blick: Als Miró 1911 mit 18 Jahren zum ersten Mal hierher kam, ergriff die rote Erde, nach der dieser Ort benannt ist, sofort Besitz von seinem Herz. „Hier entdeckte er seine Leidenschaft für die Kunst“, bestätigt Barba.</p>
<p>
Jeden Sommer kam Miró fortan von Juni bis Ende September in das „Mas Miró“. Das Landgut selbst, aber auch die Umgebung wurden zu immer wiederkehrenden Bildmotiven in seinem Werk. Als er während eines Aufenthalts in Paris in seiner Arbeit nicht weiterkam, ließ er sich aus Katalonien ein Paket zur Inspiration schicken. Inhalt: die typische rote Erde und andere ländliche Utensilien vom „Mas Miró“.<br />
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Später sagte er selbst dazu: „Mein ganzes Werk wurde in Mont-Roig konzipiert. Es ist die Erde, die Erde, etwas Stärkeres als ich. Es ist die Stärke der Landschaft um Mont-Roig. Mont-Roig ist für mich wie eine Religion.“<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Wie der Künstler seine Sommer verbracht hat, können die Besucher heute hautnah nachvollziehen. Seit 2018 ist das „Mas Miró“ ein Museum. </h4>
<p>Die Wohnräume sind in großen Teilen original erhalten. Kapelle, Salon, Badezimmer oder auch das Gästezimmer mit dem erstaunlich kleinen Bett, in dem Mirós Freund Ernest Hemingway regelmäßig nächtigte &#8211; jeder Raum führt die Besucher ein bisschen näher auf die Spuren des universellen Katalanen. </p>
<p>Höhepunkt aber ist das Atelier. An der Wand finden sich noch Vorskizzen zu neuen Werken, der Malerkittel hängt über dem Stuhl, als sei der Künstler, der 1983 auf Mallorca starb, nur kurz für ein Nickerchen in die Laube vor dem Haus gegangen. Im ehemaligen Stall ist ein Informationszentrum eingezogen. Die Mischung aus Originalschauplatz und Museum kommt an: „Wir haben einen sehr großen Zulauf“, freut sich Grazia Barba über das Interesse der Menschen.</p>
<h4>Miró in die Natur folgen</h4>
<p>
Wer noch eine Prise mehr Miró nehmen möchte, begibt sich am besten auf Wanderschaft: Die Einsiedelei Mare de Déu de la Roca steuerte der Maler regelmäßig bei seinen Spaziergängen an.<br />
<br />Auf dem Weg dorthin kommen Wanderer auch an der markanten Kapelle Sant Ramon de Penyafort vorbei, deren Quaderform auf dem Felsvorsprung Miró eindrucksvoll in Gemäldeform verewigte.<br />
<br />
Wie auch an anderen Orten rund um das Mas Miró, an denen die Bilder für die Ewigkeit entstanden, setzen Rahmen mit Erläuterungen die realen Motive in Szene und vermitteln Kunstfreunden einen Einblick in die Perspektive des Künstlers.</p>
<h4>Heute sind die Zeiten vorbei, in denen Miró belächelt wurde.</h4>
<p> Im Gegenteil: „Wir sind stolz darauf, wie sehr Miró mit diesem Ort emotional verbunden war und dies in seinen Werken zum Ausdruck gebracht hat“, unterstreicht Grazia Barba. </p>
<p></p>
<h5>Wen interessiert da noch Frühsport im Schlafanzug?!?</h5>
<p>Kunstliebhaber entdecken rund um die Costa Daurada noch viel mehr Spuren berühmter Künstler. Nicht umsonst nennt sich der Landstrich \&#8220;Paisaje de los Genios\&#8220; – Landschaft der Genies. Dazu zählt das Gaudí-Zentrum in Reus, das Geburtshaus von Pau Casals in Vendrell oder das Picasso-Zentrum in Horta de Sant Joan, in der Tierras del Ebro Region<br />
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Unser Entdecker-Dank geht an das Catalan Tourist Board, das diese Entdecker-Story im Rahmen einer gesponserten Recherchereise ermöglicht hat.<br />#81d742</p>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/05/Kata_Mas_Panorama_1920.jpg" alt="Der überwältigende Rundumblick vermittelt ein Gefühl für die Landschaft, die Miró so sehr liebte." /><br />center</p>
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