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	<title>Österreich Archive - entdeckerstorys.de</title>
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	<description>Geschichten für kleine und große Abenteurer</description>
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		<title>Österreichs letzter Hornkammmacher: Thomas Petz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ines-Bianca]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jul 2019 08:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stories We Tell]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich war der Beruf des Hornkammmachers in Österreich schon fast ausgestorben. Friedrich Petz aus Wien war der letzte Handwerksmeister seines Fachs. Doch vor zehn Jahren beschloss sein Enkel Thomas Petz, die Werkstatt des Großvaters zu neuem Leben zu erwecken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://entdeckerstorys.de/oesterreichs-letzter-hornkammmacher-thomas-petz/">Österreichs letzter Hornkammmacher: Thomas Petz</a> erschien zuerst auf <a href="https://entdeckerstorys.de">entdeckerstorys.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Autorenbild IB<br /><div class="image_frame image_item no_link scale-with-grid alignnone no_border" ><div class="image_wrapper "><img decoding="async" class="scale-with-grid" src="" alt="" title="" width="" height="" style=""/></div></div>
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<br /><hr class="no_line" style="margin: 0 auto 0px auto"/>
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<p>Desc</p>
<h3>Zu Besuch beim Horkammmacher</h3>
<p>Der Geruch ist gewöhnungsbedürftig. Zumindest im ersten Moment. Ein bisschen zwischen Hufschmied und nassem Hund, stellt die verwöhnte Besuchernase fest. „Ach, später merkt man das gar nicht mehr“, begrüßt Thomas Petz die Besucher lachend in seiner Werkstatt. Wo gehobelt wird, fallen eben Späne. Im übertragenen Sinn, was den Geruch anbelangt. Und in diesem Fall sogar wortwörtlich: Denn der Werkstoff des 33-jährigen Wieners sind Rinderhörner. Und bis die am Ende einen glänzenden Auftritt als Kamm, Haarspange oder Armreif hinlegen, sind einige Bearbeitungsschritte nötig.</p>
<h5>Dürfen wir vorstellen: Thomas Petz ist der (derzeit) einzige Hornkammmacher Österreichs. Und heute schauen wir uns seine Werkstatt im 15. Wiener Gemeindebezirk Rudolfsheim-Fünfhaus an.</h5>
<p>Vor dem Schliff sehen die Accessoires aus Horn eher unscheinbar aus.</p>
<p>Doch nach dem Polieren verwandeln sich die Gegenstände in schillernde Schätze.</p>
<h3>Was macht ein Hornkammmacher überhaupt?</h3>
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<p>Desc<br />Ganz einfach! Kämme aus Horn. Aus Rinderhorn, genauer gesagt. Wer jetzt an die gemütlichen Hornviecher auf saftigen österreichischen Almwiesen denkt, liegt allerdings falsch. „Ich würde gern auf einheimische Tiere zurückgreifen, aber die Hörner sind zu klein für unsere Zwecke“, erklärt der Wiener. Sein Rohstoff kommt stattdessen aus Afrika. „Im Grunde sind die Rinder- oder ganz selten auch einmal Büffelhörner ein Abfallprodukt der Fleischindustrie“, gibt Thomas Petz unumwunden zu. „Aber bei uns werden sie zu etwas ganz Besonderem!“<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h4>Der Klassiker sind Kämme aus Horn. Kleine Kämme, große Kämme, Stielkämme, Lockenkämme, Bartkämme: Die Bandbreite ist riesengroß.</h4>
<p>Daneben gibt es aber auch noch andere Accessoires. Armreifen, Trinkbecher, sogar Handtaschen hat Thomas Petz im Angebot. Kleinode aus einem natürlichen Werkstoff, der &#8211; entsprechend bearbeitet &#8211; in allen Bernsteinschattierungen von Weiß über Karamell und Kastanienbraun bis Tiefschwarz schillert.<br />
<br />Nicht annähernd zu vergleichen mit der Plastikguss-Ware aus der Fabrik &#8211; und dennoch ist Hornkammmacher ein Beruf, der fast ausgestorben wäre. Warum? Und was hat den Wiener dazu gebracht, dem alten Handwerk neues Leben einzuhauchen?</p>
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<p>Gallery<br /><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
<p>20<br />default</p>
<p>Desc</p>
<h4>Fünf Generationen von Hornkammmachern</h4>
<p>Für die Beantwortung dieser Frage verweist Petz auf die Familiengeschichte: Seit fünf Generationen stellt die Familie Petz in Rudolfsheim-Fünfhaus Hornkämme her. „Mein Großvater Friedrich Petz war der letzte offizielle Hornkammmachermeister Österreichs“, schildert der Enkel. Doch als die Plastikware unaufhaltsam ihren Siegeszug antrat, wurde es immer schwerer für den Handwerker.<br />
<br />Zwar stemmten sich Friedrich Petz und seine Ehefrau Eleonore tapfer gegen die Konkurrenz, meldeten pionierhaft sogar ein Patent auf eine selbst erfundene Maschine zum Aufbrechen der Hörner an &#8211; doch das Geschäft wurde immer unwirtschaftlicher. „Also entschied sich mein Vater, einen anderen Beruf zu lernen &#8211; und wurde Zahnarzt“, erzählt Thomas Petz.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h5>In den Fußstapfen des Großvaters</h5>
<p>Da waren allerdings immer noch die Großeltern und ihr traditioneller Handwerksberuf. Eine faszinierende Welt für Petz, der schon als Kind zwischen Hornplatten und Schleifmaschinen seine ersten handwerklichen Versuche unternahm. Das schuf Eindrücke und Erinnerungen. Und irgendwann ließ der Gedanke Petz nicht mehr los, in Opas Fußstapfen zu treten und die inzwischen stillgelegte Werkstatt wiederzubeleben.</p>
<p>Mit 21 Jahren fiel der Entschluss: 2008 machte sich Petz ans Werk. Unter der Anleitung seines damals 80 Jahre alten Großvaters eignete er sich das Handwerk an. Nach dessen Tod brachte Petz die Werkstatt auf eigene Faust weiter auf Vordermann. Immer an seiner Seite: Großmutter Eleonore, die auch mit 86 Jahren noch einen Blick darauf hat, wie es läuft an ihrer alten Wirkungsstätte.</p>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Hornkamm_Schild_quer_800.jpg" alt="Seit fünf Generationen stellt die Familie Petz im 15. Wiener Gemeindebezierk Hornkämme her - mit einer kleinen Unterbrechung." /></p>
<p>Heading</p>
<h3>Ja, und wie läuft\&#8217;s als Hornkammmacher im  Wien der Jetzt-Zeit?</h3>
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<p>Desc<br />„Gut!“, strahlt Thomas Petz. In einer Zeit, in der solides Handwerk wieder mehr Wertschätzung erfährt, wuchs der Kundenstamm stetig. Inzwischen hat der Wiener zahlreiche Geschäfte als Kooperationspartner gewonnen, die seine Waren an den Kunden bringen. Auch der Online-Shop läuft gut. Außerdem betreibt die Familie ein eigenes Geschäft in der Grazer Innenstadt.</p>
<p>Petz‘ Lebensgefährtin Daniela Dockal ist ebenfalls in die Manufaktur eingestiegen. Sie hat ihren Job in der Apotheke an den Nagel gehängt &#8211; und bereut nichts: „Das macht den Reiz aus &#8211; beim Polieren zu sehen, welche Farbnuancen zum Vorschein kommen“, schildert sie, während sie einen Hornkamm an der Poliermaschine Stück für Stück zum Leuchten bringt. Sogar eine dritte Arbeitskraft hat Familie Petz inzwischen eingestellt. „Wir haben einfach mal über Facebook angefragt &#8211; und viele Interessenten gefunden“, schildert der 33-Jährige.<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p>Desc</p>
<h5>Die Mischung aus althergebrachter Handwerkskunst und modernem Design &#8211; sie kommt an. </h5>
<p>Und dann ist da ja auch noch der ganz praktische Vorteil: „Kämme aus Horn laden sich &#8211; im Gegensatz zu Plastik &#8211; eben nicht elektrostatisch auf“, erklärt Petz. „Das ist ein viel angenehmeres Gefühl auf der Kopfhaut.“</p>
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<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Hornkamm_Petz_Praesentation_hoch_720.jpg" alt="Hornkamm_Petz_Praesentation_hoch_720" /><br />center</p>
<p>Desc<br />Aus unscheinbaren Platten entstehen Kunstwerke: Schon als kleiner Junge war Thomas Petz fasziniert von dem Material, wenn er zu Besuch in der Werkstatt war.<br />center<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Hornkamm_Kaemme_hoch_720.jpg" alt="Der große Vorteil des natürlichen Materials: Hornkämme laden sich nicht elektrostatisch auf." <br />center<br />no-repeat;center top;;<br />auto</p>
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<h4>Entdecker-Tipp</h4>
<p>Die Werkstatt von Thomas Petz in der Nobilegasse können Besucher nur bei den jährlichen Adventsbasaren in Augenschein nehmen.</p>
<p>Allerdings ist der 15. Wiener Gemeindebezirk in vielerlei Hinsicht interessant. So gilt er als eines der multikulturellsten Viertel Wiens. Auf der belebten Mariahilfer Straße finden Spaziergänger Geschäfte jeder Couleur und die ganze Bandbreite der internationalen Küche. Rund um die Reindorfgasse versammelt sich die alternative und künstlerische Szene in Pop-up-Stores und und ausgefallenen Bars.<br />#8dbfeb</p>
<p><img decoding="async" src="https://entdeckerstorys.de/wp-content/uploads/2019/07/Kopie-von-Pin_it_Bifurkation.png" alt="Die Vielfältigkeit des Materials ist verblüffend: Der Hornkammmacher ist zugleich auch Designer." /><br />Pin It!<br />#dd3333</p>
<p>Entdecker-Dank<br />Unser Entdecker-Dank geht an das Team von Wien Tourismus, das diese Entdecker-Story im Rahmen einer gesponserten Recherchereise ermöglicht hat.<br />#81d742</p>
<p><a class="content_link " href=""  ></a><br />no-repeat;left top;;<br />auto</p>
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